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US-Wahlen - demokratische Sieger - Konsequenzen
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friendlyfox
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Anmeldungsdatum: 25.09.2005
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BeitragVerfasst am: 08 Nov 2006 - 12:01:26    Titel: US-Wahlen - demokratische Sieger - Konsequenzen

Nach aktuellen Berichten haben die Demokraten eine deutliche Mehrheit im Repräsentantenhaus bekommen. Im Senat ist es noch sehr knapp, da die Stimmen in Montana und Virginia noch nicht ganz ausgezählt wurden, aber auch da haben demokratische Senatoren eine knappe Führung zu verbuchen. Sollten die Demokraten in beiden Staaten gewinnen, hätten sie auch im Senat eine, auch wenn knappe, Mehrheit. Desweiteren wird zum ersten Mal in der Geschichte der USA ein Moslem (Keith Ellison) in den Kongress einziehen. Gleichzeitig ist er der erste Farbige, der je in seinem Wahlbereich, Minnesota, gewonnnen hat. Weitere, vll wichtige Fakten: Arnold Schwarzenegger, der frühere Terminator(eigentlich immer noch, er vergibt ja so gern die Todesstrafe) hat sich wiede in Kalifornien durchgesetzt. Hillary Clinton hat auch in New York gewonnen und gilt nun als aussichtsreichste Kandidatin für das Amt der Präsidentin. Die Demokratin Nancy Pelosi ist die erste Frau, die als Präsidentin den Kongress leiten wird.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,447151,00.html

Was wird da für Konsequenzen haben? Sind, wie Michael Moore einst meinte, die Demokraten nur schlechte Republikaner? Oder wird wirklich eine Veränderung stattfinden? Eine Sache haben die Demokraten schon angedroht: Sie wollen sich im Irak stärker entlasten. Auf wessen Kosten? Na klar, Europa. Wir haben ja den Irakkrieg auch so sehr gewollt dass wir dafür jetzt Soldaten und Geld transferieren sollen. Sind ja nicht so tolle Aussichten. Vielleicht werden die Demokraten wenigstens das NachKyotoprotokoll unterzeichnen, denn schliesslich sind die USA immer noch für 21% des weltweiten Treibhausgases verantwortlich. Und die Wälder, die ja angeblich alles in Gleichgewicht behielten, schwinden auch langsam (Kalifornien Smile )

Nochmal als Kernfrage: Was wird sich in politischer, sozialer, wirtschaftlicher und ökonomischer Sicht ändern?

Diskussion ist eröffnet

Schöne Grüsse
Friendlyfox
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 2016
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 08 Nov 2006 - 12:37:38    Titel: Re: US-Wahlen - demokratische Sieger - Konsequenzen

friendlyfox hat folgendes geschrieben:

Was wird da für Konsequenzen haben? Sind, wie Michael Moore einst meinte, die Demokraten nur schlechte Republikaner?


Michael Moore hat die Demokraten im Wahlkampf aktiv unterstützt, aus Gegnerschaft zu Bush und dem Irakkieg.

Was das für uns bedeutet bleibt abzuwarten, zunächst ist das für die Demokratie ingesamt ein Sieg, wel ich Bush eher am Rand der Demokratie und in einigen seiner Handlungsweisen auch jenseits demokratischen Handels sehe.

Mit freundlichen Grüßen
ein
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friendlyfox
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Anmeldungsdatum: 25.09.2005
Beiträge: 1342
Wohnort: Europa

BeitragVerfasst am: 08 Nov 2006 - 13:50:13    Titel:

Stimmt, Michael Moore war nicht unbedingt FÜR die Demokraten, sondern GEGEN die Republikaner. Denn er selbst hatte ja eher die Grünen unterstützt, wusste jedoch dass die Demokraten für einen Wahlsieg Hilfe bräuchten.

Naja ansonsten ist halt abzuwarten ob die Demokraten den ramponierten Ruf der USA wenigstens etwas hinbiegen können. Natürlich wäre es nicht schlecht wenn jetzt auch noch Bush abgewählt werden würde und stattdessen einfach mal ein ein Farbiger, der nicht aus der Oberschicht entstanden ist, Präsident wird. Dann würde vielleicht der Spruch "Land der unbegrenzten Möglichkeiten" einen weiteren historischen Vermerk erhalten. Denn diese Wahl hatte ja genug historische Ereignisse(s.o.).

Schöne Grüsse
Friendlyfox
borabora
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 08 Nov 2006 - 15:18:12    Titel:

Condi Rice wär doch was - die lebendige Quote. Frau und Afro-American. Ein Präsidentschaftswahlkampf zwischen Rice und Rodham Clinton wäre ein wirklicher Knaller.
Blaubarschbube
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Anmeldungsdatum: 20.08.2006
Beiträge: 657

BeitragVerfasst am: 08 Nov 2006 - 15:29:34    Titel:

borabora hat folgendes geschrieben:
Condi Rice wär doch was - die lebendige Quote. Frau und Afro-American. Ein Präsidentschaftswahlkampf zwischen Rice und Rodham Clinton wäre ein wirklicher Knaller.


Genau ! Scheiß doch auf Sachthemen !

BB
Oezkan
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Anmeldungsdatum: 29.04.2006
Beiträge: 256

BeitragVerfasst am: 08 Nov 2006 - 15:30:25    Titel:

borabora hat folgendes geschrieben:
Condi Rice wär doch was - die lebendige Quote. Frau und Afro-American. Ein Präsidentschaftswahlkampf zwischen Rice und Rodham Clinton wäre ein wirklicher Knaller.


Jo und dazu noch eine die sich in ihrer Ausrichtung nicht wesntlich den Ansichten von Bush unterscheidet. Genau, eine Bereicherung. Bush als Farbige Frau, die den Irak Krieg als göttliche Mission ansieht ...


http://www.stern.de/politik/ausland/535283.html?p=2&nv=ct_cb

Gruss,

Özkan
borabora
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 08 Nov 2006 - 15:43:56    Titel:

Blaubarschbube hat folgendes geschrieben:
borabora hat folgendes geschrieben:
Condi Rice wär doch was - die lebendige Quote. Frau und Afro-American. Ein Präsidentschaftswahlkampf zwischen Rice und Rodham Clinton wäre ein wirklicher Knaller.


Genau ! Scheiß doch auf Sachthemen !

BB


Rice und Rodham Clinton als Politikerinnen ohne Sachthemen???
Die beiden haben durchaus ihre Positionen in den vergangenen Jahren entwickelt. Rodham Clinton wurde zwar als Bill Clinton Präsident war aus der Politk zurückgepfiffen (nach dem Versuch einer Gesundheitsreform, die besonders den armen Amerikanern weitergeholfen hätte) und zwischenzeitlich als "kommunistisch" verunglimpft, aber seit ihrer Zeit als Senatorin in N.Y. verhält sie sich ganz geschickt. Nur die Zustimmung Rodham Clintons zum Irakkrieg könnte ein großes Problem sein in der internen Kandidatenkür - aber auch Rice hat diesem zugestimmt und sogar forciert. Insofern wäre das Problem eher marginal sollte es zu einem Stechen zwischen den beiden kommen.

Oezkan hat folgendes geschrieben:
borabora hat folgendes geschrieben:
Condi Rice wär doch was - die lebendige Quote. Frau und Afro-American. Ein Präsidentschaftswahlkampf zwischen Rice und Rodham Clinton wäre ein wirklicher Knaller.


Jo und dazu noch eine die sich in ihrer Ausrichtung nicht wesntlich den Ansichten von Bush unterscheidet. Genau, eine Bereicherung. Bush als Farbige Frau, die den Irak Krieg als göttliche Mission ansieht ...


http://www.stern.de/politik/ausland/535283.html?p=2&nv=ct_cb

Gruss,

Özkan

Es ist ja nicht unsere Wahl. In den USA gehören religiöse Positionierungen zu den Politikern dazu. Ein Atheist war noch nie Präsident, ganz selten ist er mal katholisch gewesen (soweit ich mich gerade erinnere war Kennedy der erste Katholik im Präsidentenamt und ich glaube auch der einzige bisher). Die USA ist nun mal weitestgehend, was die politische Elite angeht, das Land der WASPs.
In den USA gibt es noch immer Irak-Kriegsbefürworter - bis zur Wahl sind es noch 2 Jahre. Bis dahin könnte auch im Irak noch vieles geschehen das den Wind wieder drehen lässt.
Mark123
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 1075

BeitragVerfasst am: 08 Nov 2006 - 16:57:53    Titel:

Die Mehrheit der Amerikaner geht davon aus, dass Clinton kandidieren wird. Ebenso glaubt die Mehrheit, dass sie für diesen Fall die Wahlen verlieren würde. Zudem hat die Vergangenheit immer wieder gezeigt, dass lange vor der Wahl hoch gehandelte Präsidentschaftskandidaten meist nicht kandidieren. Je mehr die Medien sie als sichere Partie einstufen desto öfter scheiden sie dann doch noch kurz vor der Wahl aus. Hoch gehandelt, tief gefallen. Ich würde mein Geld wahrscheinlich auf Barack Obama setzen.

Bei Rice bin ich ebenfalls skeptisch. Auf sie hat zu viel Schlechtes der Bush Administration abgefärbt, so dass wohl wenige der Wechselwähler für sie votieren werden, da der Irakkrieg immer weniger Unterstützer hat. Darüber hinaus wird eine schwarze Frau wohl weniger gut die republikanischen Stammwähler mobilisieren können. Ich behaupte also, dass weder Clinton noch Rice antreten werden.
Grandizer
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Anmeldungsdatum: 29.07.2006
Beiträge: 56

BeitragVerfasst am: 08 Nov 2006 - 17:14:54    Titel:

Es ist ja nicht unsere Wahl.


Genau, aber unsere weltsicherheit bleibt dann weiterhin in gefahr !!!!!!
borabora
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 08 Nov 2006 - 17:21:22    Titel:

Grandizer hat folgendes geschrieben:
Es ist ja nicht unsere Wahl.


Genau, aber unsere weltsicherheit bleibt dann weiterhin in gefahr !!!!!!


Dann empfehle ich dir die amerikanische Staatsbürgerschaft zu beantragen und dort wählen zu gehen Wink

Um wieder zu den jetztigen Wahlen zurück zu kommen.
Es wird interessant sein wie sich die Kongressabgeordneten formieren, welche Untersuchungen sie einleiten werden und wie die Kommunikation zum Weißen Haus läuft.

Ich denke das erste Halbjahr 07 wird, was die US-Policy angeht sehr spannend. Insbesondere da es bald einen Rückzugsplan für die im Irak stationierten Soldaten geben muss - dafür haben die Wähler letzten Endes gestern gestimmt.
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