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Heutige Bundeswehr
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silentherodeyu
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Anmeldungsdatum: 07.11.2006
Beiträge: 29

BeitragVerfasst am: 12 Nov 2006 - 21:22:46    Titel:

*lach* Ah wo fang ich an.

Zitat:
Lieber so lassen wie es jetzt ist, immerhin könnte man angesichts des Wehretats jetzt schon fragen wieso sich Deutschland so stark rüstet. 25 Milliarden gibt nicht jeder aus, man muss sich ja nicht mit Amerika bzw. USA vergleichen.


Die Interpretation ist doch naheliegend. Deutschland rüstet zu sehr, sichtbar am zu hohen Wehretat. Alle weiteren Anhöhungen wären schon ein streben nach einem ähnlich hohen Etat wie das der USA. Nichts anderes steht bei dir drin. Nur sieht die Realität eher so aus, dass wir uns hinter Frankreich, Großbritannien etc. bewegen. Die USA als vergelich ist einfach zu weit hergeholt.

Und hey es gibt in der Nato so etwas wie eine Aufgaben und Lastenteilung, davon lebt nunmal eine Gemeinschaft, ein Militärbündnis. Und woran soll man die Lastverteilung messen wenn nicht and der Größe un der Wirstchaftsleistung???
Wer mehr Mitbestimmen will muss auch mehr Verantwortung tragen wollen, das ist eine einfache Rechnung im internationalen Geschäft. Wir sidn zur Zeit nicht in der Lage unsere eigenen Interssen zu schützen ohne Hilfe unserer Bündnispartner und der USA, also komm mir nicht mit die haben kein recht was zu fordern. ~~ Wir leben nicht auf einer Insel und die fordern auch nichts unrealistisches.

Und geschenkt, ich meinte natürlich das Bruttoinlandsprodukt, da steht ja auch das englische GDP. Die Militärausgaben müssen sich an den Interessen des Landes und seiner Wirstchaftsmacht messen sowie seiner Bevölkerungsgröße. Und da sind wir einfach zu weit hinten. Egal wie du es drehst.


Stimtm schon das die Rechnung höhere Ausgaben = garantierte Siege nicht stimmt. Das war es noch nie außer man führt einen totalen Krieg. Nur wir sind soweit hinten das ist nicht mehr peinlich sondern gefährlich. Allein wieviel wir in den Einsätzen improivisieren müssen, der Mangel an genügend gut gepanzerten Transportfahrzeugen.. das kostet Leben, das muss nicht sein.
Nutz
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Anmeldungsdatum: 05.08.2005
Beiträge: 2093

BeitragVerfasst am: 12 Nov 2006 - 23:11:37    Titel:

stechus kaktus hat folgendes geschrieben:
Lieber so lassen wie es jetzt ist, immerhin könnte man angesichts des Wehretats jetzt schon fragen wieso sich Deutschland so stark rüstet. 25 Milliarden gibt nicht jeder aus, man muss sich ja nicht mit Amerika bzw. USA vergleichen.


Wir rüsten nicht zu teuer eher im Gegenteil.
Nur wird halt falsch gerüstet.
Der Eurofighter z.B. ist en Milliardengrab weil zu viele angeschafft werden, was allerdings daran liegt das da sehr langfristig geplant werden muss.

Ansonsten gehe ich mit fast allen Rüstungsprojekten konform. Mal das neue Mittelstreckenraketensystem ausgenommen ist alles was gemacht wird sinnvoll.

Der neue Transporthubschrauber? Wird dringend Zeit die CH53 ist uralt und die Bell ist an sich als Einwegmodell konzipiert.

Der A400M muss auch dringend her mit ner Transall fliegt man ne halbe ewig und das nicht sehr bequem ^^
Noch dazu ist sie zu klein.
Der Tigerhubschrauber ist sicherlich eine willkommene Unterstützung für die Truppe bei den Auslandseinsätzen.

Auch die geplanten neuen Schiffe ersetzen einfach nur altes Material.

Die neuen Uboote machen allerdings ähnlich wenig Sinn wie die Raketen aber ich denke da wird dann einfach mal an die LAndesverteidigung gedacht.
samba1
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Anmeldungsdatum: 25.05.2006
Beiträge: 613

BeitragVerfasst am: 13 Nov 2006 - 01:59:27    Titel:

Das Material kann auch gewechselt werden. Genauso sollten die Menschen überprüft werden, denn rechtsredikale und Waffenfetischisten sind dort sicher falsch.
Nutz
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Anmeldungsdatum: 05.08.2005
Beiträge: 2093

BeitragVerfasst am: 13 Nov 2006 - 07:31:02    Titel:

samba1 hat folgendes geschrieben:
Das Material kann auch gewechselt werden. Genauso sollten die Menschen überprüft werden, denn rechtsredikale und Waffenfetischisten sind dort sicher falsch.


K A was du mit das Material kann gewechselt werden meinst

Aber die LEute beim Bund werden schon so weit wie möglich überprüft.
Man kann halt niemandem in den kopf schauen. Da kann es halt schon sein das der Ein oder Andere der nicht dort hingehört mit durchrutscht.
Allerdings hört das überprüfen nicht mit Eintritt in die BW auf.

Ich hab in meiner Zeit dort mehrere Untersuchungen auf Grund des Verdachts auf Rechtsradikalismus mitbekommen. Nur muss halt auch erstmal irgendetwas vorliegen um denjenigen dann zu entfernen.
Weelord
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Anmeldungsdatum: 28.10.2005
Beiträge: 49

BeitragVerfasst am: 15 Nov 2006 - 02:35:57    Titel:

samba1 hat folgendes geschrieben:
Das Material kann auch gewechselt werden. Genauso sollten die Menschen überprüft werden, denn rechtsredikale und Waffenfetischisten sind dort sicher falsch.


Die Soldaten müssen mehrere psychologische Tests und Gespräche mit einem Personalfeldwebel und einem Psychologen durchlaufen um ihre Tauglichkeit fest zu stellen.

Und es gibt ja auch noch den MAD

( http://de.wikipedia.org/wiki/Milit%C3%A4rischer_Abschirmdienst )

Der zukümftige Soldaten und auch dienende Soldaten überwacht und kontrolliert. Er schaut nach ob man Schulden hat, Kontakte in die links oder rechtsradikale Szene unterhält, ob Ehe oder Lebenspartner aus Ländern mit erhöhter Sicherheitsstufe kommen oder ob Familieangehörige oder Freunde beim Verfassungsschutz gemeldet sind.

Bei besonderen verwendungsbereichen wird eine intensivere Überwachung durchgeführt. Man bekommt allerdings vorher ein Schreiben was einen über das Vorgehen informiert. Ich selbst werde demnächst das Vergnügen haben. Aber das ist halb so schlimm. Aber wie schon gesagt worden ist schwarze Schaafe gibt es überall.

MFG Weelord
Nutz
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Anmeldungsdatum: 05.08.2005
Beiträge: 2093

BeitragVerfasst am: 15 Nov 2006 - 11:36:35    Titel:

Man muss hier allerdings erwähnen das die psychologischen Anforderungen grad mangels geeigneter Bewerbern runtergeschraubt wurden.

Vielleicht sollte die BW den ein oder anderen öffentlichen Auftritt mehr haben um ein wenig an ihrem Image zu basteln.
Weelord
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Anmeldungsdatum: 28.10.2005
Beiträge: 49

BeitragVerfasst am: 15 Nov 2006 - 12:01:05    Titel:

Nutz hat folgendes geschrieben:
Man muss hier allerdings erwähnen das die psychologischen Anforderungen grad mangels geeigneter Bewerbern runtergeschraubt wurden.

Vielleicht sollte die BW den ein oder anderen öffentlichen Auftritt mehr haben um ein wenig an ihrem Image zu basteln.


Sie mögen runtergeschraubt sein aber trotzdem fallen immer noch 40 % der Bewerber allein durch das Gespräch beim Psychologen.

MFG Weelord
silentherodeyu
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Anmeldungsdatum: 07.11.2006
Beiträge: 29

BeitragVerfasst am: 17 Nov 2006 - 12:23:13    Titel:

Wurden sie aber nur für einige wenige nach Antrag durch die Einheit und das auch nur für die spezielle Verwendung, also nix mit Auslandseinsatz etc.

Das Problem ist mehr das wir was qualifizierte und hochmotivierte Bewerber betrifft nur schwer mit der freien Wirtschaft mithalten können ... kein Wunder bei dem Gehalt das hier Geboten wird im Kontext mit den Strapazen. Rolling Eyes Auf Dauer geht das nicht gut.
Weelord
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Anmeldungsdatum: 28.10.2005
Beiträge: 49

BeitragVerfasst am: 17 Nov 2006 - 12:39:00    Titel:

silentherodeyu hat folgendes geschrieben:
Wurden sie aber nur für einige wenige nach Antrag durch die Einheit und das auch nur für die spezielle Verwendung, also nix mit Auslandseinsatz etc.

Das Problem ist mehr das wir was qualifizierte und hochmotivierte Bewerber betrifft nur schwer mit der freien Wirtschaft mithalten können ... kein Wunder bei dem Gehalt das hier Geboten wird im Kontext mit den Strapazen. Rolling Eyes Auf Dauer geht das nicht gut.



Ich weiss nicht warst du beim Bund. Hast du als SaZ gedient? Wenn ja welche verwendung hast du bekleidet?

Also ich gehe nächstes Jahr zum Bund und habe mich dort für 12 Jahre verpflichten lassen. Und ich weiss ja nicht was du mit dem Gehalt ansprechen wolltest, aber wenn du meinst das man zu wenig verdient muss ich dir wiedersprechen. Ich möchte ja jetzt keine Zahlen nennen aber ich werde wohl schon nach wenigen Monaten mehr verdienen als der Bankangestelle mit dem ich demnächst meine künftigen Finazen regeln werde.

Und ich denke das die Bundeswehr sehr gute Fachkräfte inne hat und sich auch den strapazierenden Aufgaben der Auslandseinsätze stellen kann ohne dabei, mal abgesehen vom menschlichen Versagen in bestimmten moralisch sensibleren Situationen, sich zu blamieren.


MFG Weelord
silentherodeyu
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Anmeldungsdatum: 07.11.2006
Beiträge: 29

BeitragVerfasst am: 17 Nov 2006 - 13:07:59    Titel:

Ich bin seit fast 4 Jahren beim Bund, DV-Feldwebel *Fachinformatiker Systemintegration* und kann dir sagen, in der Privatwirtschaft kriegste mehr für weniger wenn du etwas Grips hast. Hier kannste ja dein Gehalt nicht aushandeln und erhälst trotz Bestleistungen das gleiche wie alle anderen und das ist unterster Durschnitt Wink

Weshalb ich das behaupten kann? Tja weil die meisten Unteroffiziere und Offiziere die ich kenn nach ihrere Regeldienstzeit nicht auf berufssoldat umsteigen sondern mit lukrativen Verträgen in die zivile wirtschaft umsteigen. Wir haben einfach nichts zu bieten um solche fähigen leute zu halten. Speziell in meinem Umfeld, der Luftfahrzeugtechnik Heeresflieger ist es realtiv einfach schon Beziehungen in der Dienstzeit zu knüpfen. Wer länger dient wird eigentlich nur müde belächelt.

Was ich damit sagen will? Tja langfristig wird bei einer Konjunkturbelebeung *wie zur Zeit zu beobachten* "niedrig wertiges Material" einen großteil Ausmachen, die wenigen Hochqualifizierten sind dann wirklich nur wenige "Idealisten" die sich mit der Aufgabe identifizieren und die Nachteile akzeptieren.


Als Fließbandarbeiter bei VW erhälste mehr als beim Bund Wink Und die viel gepriesene Arbeitsplatzsicherheit ist schnell verflogen, wenn dir erst die ersten Kugeln um die Ohren fliegen. Confused


Zuletzt bearbeitet von silentherodeyu am 17 Nov 2006 - 14:39:50, insgesamt einmal bearbeitet
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