Studium, Ausbildung und Beruf
 StudiumHome   FAQFAQ   RegelnRegeln   SuchenSuchen    RegistrierenRegistrieren   LoginLogin

jura trotz probleme mit der rechtschreibung?
Gehe zu Seite 1, 2  Weiter
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> jura trotz probleme mit der rechtschreibung?
 
Autor Nachricht
Heinzel
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 16.10.2006
Beiträge: 14

BeitragVerfasst am: 14 Nov 2006 - 07:49:28    Titel: jura trotz probleme mit der rechtschreibung?

habe so meine probleme mit der deutschen rechtschreibung. waehrend der abizeit wurden mir ab und an in klausuren punkte abgezogen. die abiklausuren gingen klar, musste halt sehr darauf achten das es nicht zu viele fehler werden. denke auch das die lehrer da mal ein auge zugedrueckt haben. naja also meine frage ist nun wie wichtig die rechtschriebeung fuer einen jurastudenten ist? wichtiger als in anderen studiengaengen???
Pandur
Moderator
Benutzer-Profile anzeigen
Moderator


Anmeldungsdatum: 16.03.2006
Beiträge: 849

BeitragVerfasst am: 14 Nov 2006 - 08:15:20    Titel:

Puh, gute Frage. Ich kann mir vorstellen, dass das zum Punkteabzug führen kann. Hast du schon mal versucht dich mit der Frage an das zuständige Landesjustizprüfungsamt zu wenden? Da bekommst du eine verbindliche Antwort, insbesondere was eventuelle Ausnahmegenehmigungen für Legastheniker anbelangt.

Gruß Pandur
Lord Pride
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 04.08.2005
Beiträge: 221
Wohnort: Bei Frankfurt/Main

BeitragVerfasst am: 14 Nov 2006 - 16:40:38    Titel:

Wichtiger als in anderen, nicht so sprachbasierenden Studiengängen (wie z.Bsp. den Nawis) ist sie natürlich. Die Sprache ist das Werkzeug eines Juristen, von daher sollte man schon über ein gutes Sprachgefühl und eine sichere Ausdrucksfähigkeit verfügen.
lisi
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 09.06.2005
Beiträge: 128

BeitragVerfasst am: 14 Nov 2006 - 17:09:30    Titel:

Natürlich macht das insgesamt schlechte eindruck, wenn Text voll Schreibfehler ist. Bei mir würden in Klausur zwar alle gramatische Fehler mitkorrigiert, aber bis jetzt führte Keine zum Punktenabzug, glaube ich.

Ich glaube Deutsche können nicht so grawierende Fehler machen, dass es auf ganze Arbeit wirkung haben könnte. Wichtig ist, was man schreibt!
hani125
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 24.01.2006
Beiträge: 1204
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 14 Nov 2006 - 17:26:49    Titel:

Glaube die Prüfer im Staatsexamen legen da wohl wert drauf.

Sonst würden sie nicht immer wieder §184 GVG zitieren.
lisi
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 09.06.2005
Beiträge: 128

BeitragVerfasst am: 14 Nov 2006 - 17:43:57    Titel:

Crying or Very sad



Cool
justanotherjuralooser
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 29.05.2006
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 14 Nov 2006 - 18:45:49    Titel:

Würde mich da nicht irre machen lassen.
1. Schreibst du im Studium so viel, dass da die Schwächen schon durch pure Übung weniger werden könnten.
2. Ist es zunächst mal nicht das wichtigste Kriterium. Wenn es allerdings mal knapp werden sollte kann es meiner Erfahrung nach (hab da auch so meine Probleme) schneller mal passieren, das der Daumen in der Bewertung nach unten geht.

Frag mich jetzt nicht nach gesetzlichen Grundlagen. Müsste aber eigentlich in den Ausbildungsgesetzen oder den Prüfungsordnungen, die du meißtens über die Websites der Unis beziehen kannst geregelt sein.



Greetz
StR-Tobi
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 2686

BeitragVerfasst am: 14 Nov 2006 - 20:30:48    Titel:

Ich zitiere mal aus dem Heft Küll, Putzke, Weinzierl / "Gut in Form - Formalien bei juristischen • Klausuren • Hausarbeiten • Seminararbeiten • häuslichen Arbeiten" / Bochum, 2. Auflage 2006:

"Recht ist Sprache. Sprachliche Mängel sind zugleich sachliche Mängel und schlagen
sich deshalb in der Bewertung nieder. Somit gehört die Sprache zur äußeren Form.
Treffend führt etwa das OVG Münster aus: „Zur Rechtsanwendung gehört auch die
Fähigkeit, sich bei Fallösungen wie überhaupt bei Rechtsausführungen grammatikalisch
korrekt, in verständlicher Sprache und in einem sachangemessenen Stil in Wort
und Schrift auszudrücken“ (NWVBl. 1995, S. 229). Und das Justizprüfungsamt Hamm
schreibt in seinen allgemeinen Hinweisen: „Die Regeln der Grammatik und der
Rechtschreibung sind sorgfältig zu beachten.“"

Denke mal das macht zumindest klar, dass eine ordentliche Rechtschreibung in Prüfungen schlicht und einfach vorausgesetzt wird. Zudem sind Juristen i.A. ziemliche Pedanten. Allerdings kann sich aus der Tatsache, dass du Legastheniker bist (?), auch etwas anderes ergeben. Ich würde mich in diesem Fall ganz konkret an die Uni wenden, bei der du dich einschreiben möchtest und da nachfragen.
Alberthold
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 10.05.2006
Beiträge: 195

BeitragVerfasst am: 14 Nov 2006 - 20:47:09    Titel:

Also ich glaube es ist wichtig zu unterscheiden, ob grammatikalische Fehlet oder reine Schreibfehler vorliegen.
Grammatikalische Fehler können sich ja auf den Inhalt niederschlagen und deswegen fallen diese eigentlich immer negativ auf.
Reine Schreibfehler vermögen den Inhalt nicht zu verändern.
Ich glaube, dass sich diese grds nicht auf die Bewertung auswirken, weil die Korrektoren sicherlich ihre Zeit bei der Korrektur auf den Inhalt verwenden. Wahrscheinlich fällt die Rechtschreibung nur negativ auf, wenn ausserordentlich viele Schreibfehler gemacht wurden.
Pandur
Moderator
Benutzer-Profile anzeigen
Moderator


Anmeldungsdatum: 16.03.2006
Beiträge: 849

BeitragVerfasst am: 14 Nov 2006 - 20:47:26    Titel:

Zitat:
Ich würde mich in diesem Fall ganz konkret an die Uni wenden, bei der du dich einschreiben möchtest und da nachfragen.


Ich hatte jetzt auch einfach mal unterstellt, dass der Fragesteller Legastheniker ist. Ob dem so ist weiß ich natürlich nicht. Allerdings halte ich es für sinnvoller sich direkt ans Landesjustizprüfungsamt zu wenden. Eventuelle Absprachen mit der Uni helfen einem beim Zweiten Staatsexamen nämlich nicht viel. Da würde ich schon auf Nummer sicher gehen und gleich im Vorhinein beim Landesjustizprüfungsamt die Sache (schriftlich) abklären um dann nicht vor dem Zweiten Staatsexamen die böse Überraschung zu erleben.

Gruß Pandur
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> jura trotz probleme mit der rechtschreibung?
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite 1, 2  Weiter
Seite 1 von 2

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Chat :: Nachrichten:: Lexikon :: Bücher :: Impressum