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ursachen der unterschiedlich hohen arbeitslosenquote
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testbild123
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Anmeldungsdatum: 12.08.2006
Beiträge: 311

BeitragVerfasst am: 15 Nov 2006 - 00:26:10    Titel:

OT: im Stammtisch zu finden (bb)
Der_Neugierige
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Anmeldungsdatum: 03.10.2006
Beiträge: 802

BeitragVerfasst am: 15 Nov 2006 - 00:51:02    Titel:

noch mehr OT für den Stammtisch(bb)
testbild123
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Anmeldungsdatum: 12.08.2006
Beiträge: 311

BeitragVerfasst am: 15 Nov 2006 - 01:28:23    Titel:

im Stammtisch... (bb)
borabora
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 15 Nov 2006 - 01:30:06    Titel:

Könntet ihr das im Stammtisch ausdiskutieren? Die Beiträge finden sich auf Seite 107.

Ab hier bitte zurück zum Thema.
der_schnüffler
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Anmeldungsdatum: 03.06.2006
Beiträge: 98

BeitragVerfasst am: 15 Nov 2006 - 11:41:59    Titel:

testbild123 hat folgendes geschrieben:

-> und warum sind in tschechien wohl 68% der arbeitsplätze noch vorhanden? weil sie keine hohen ostdeutschen löhne haben.


Das Lag jetzt nicht wirklich an den Löhnen! In meinen Augen lag es mal wieder an der Westdeutschen Wirtschaft! Von dort aus wurden nämlich Betriebe im Osten aufgekauft und auf Grund der Unproduktivität einfach zu gemacht! Das hatte definitiv nichts mit den Löhnen zu tun sondern lediglich mit der Entscheidung westlicher Betriebe die Ostbetriebe nicht zu erhalten!
testbild123
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Anmeldungsdatum: 12.08.2006
Beiträge: 311

BeitragVerfasst am: 15 Nov 2006 - 13:59:35    Titel:

der_schnüffler hat folgendes geschrieben:
testbild123 hat folgendes geschrieben:

-> und warum sind in tschechien wohl 68% der arbeitsplätze noch vorhanden? weil sie keine hohen ostdeutschen löhne haben.


Das Lag jetzt nicht wirklich an den Löhnen! In meinen Augen lag es mal wieder an der Westdeutschen Wirtschaft! Von dort aus wurden nämlich Betriebe im Osten aufgekauft und auf Grund der Unproduktivität einfach zu gemacht! Das hatte definitiv nichts mit den Löhnen zu tun sondern lediglich mit der Entscheidung westlicher Betriebe die Ostbetriebe nicht zu erhalten!


aha, und wer war eigentümer der ostbetriebe? ohne die einwilligung der eigentümer kann ein betrieb nämlich nicht aufgekauft werden... du kannst die schuld also nur der treuhand in die schuhe schieben, mit anderen worten den politikern.
der_schnüffler
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Anmeldungsdatum: 03.06.2006
Beiträge: 98

BeitragVerfasst am: 15 Nov 2006 - 14:50:39    Titel:

Eigentümer nach dem Fall der Mauer war niemand mehr! In der DDR waren die Betriebe staatlich, das is richtig! Nach der Wiedervereinigung ist deren Anspruch aber komplett in sich zusammen gebrochen! Das führte dazu, dass die Betriebe sozusagen fühererlos waren und daraus schlugen die westdeutschen Betriebe Kapital und kauften die ostdeutschen auf! Es ging loß darum, Konkurenz zu verhindern!
Pauker
Moderator
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Moderator


Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 15 Nov 2006 - 15:03:18    Titel:

Das ergibt aber betriebswirtschaftlich wenig Sinn.
Wenn ich für Geld ein produktives Unternehmen kaufe, dann wäre ich ja blöd, das Geld aus dem Fenster zu schmeißen. Dann fange ich an zu produzieren und zwar wie wild, weil zur damaligen Zeit dort das Lohnniveau noch niedrig war - wie gesagt, wenn es denn ein profitables Unternehmen gewesen wäre. Da hätten eher die westdeutschen Standorte dicht machen müssen und alle wären nach Ostdeutschland gezogen, so wie man es heute mit Polen oder Ungarn macht.

Das ist aber nicht geschehen, denn im Gegensatz zu Polen, haben sich die Löhne schneller nach oben bewegt als die Produktivität.

Dass westdeutsche Unternehmen nennenswerte Konkurrenz befürchteten kann ich nicht erkennen. Dazu war die DDR zu weit abgeschlagen (VW vs. Trabbi). Angesichts der enormen Nachfrage gerade aus Ostdeutschland nach Westprodukten konnte man der Konkurrenzsituation aus dem Osten noch gelassener entgegensehen.

Der politische Wunsch nach einer schnellen inneren Wiedervereinigung war zwar verständlich, hat aber den ökonomischen Sachverstand ausgeschaltet. Vermutlich wäre die langsame Angleichung der Lebensverhältnisse und eine vorläufige Zweistaatenlösung, die DDR als Sonderwirtschaftszone mit niedrigeren Steuern, niedrigeren Löhnen und niedrigeren Preisen die sinnvollere Alternative gewesen.

Aber wir können schlau reden - im Nachhinein. Wer hätte es denn besser gemacht? Und wer hätte den Wunsch nach einer schnellen Wiedervereinigung politisch abschlagen können? Es musste so kommen. Ich sehe wenig Alternativen zur damaligen Zeit.

Das einzige, was man überlegen muss, ist die Frage, ob das viele Geld, das heute in den Osten fließt u.U. sinnvoller verwendet werden kann. Heute die damaligen Investitionen in Straßen, Kläranlagen und Gewerbegebiete für Unsinn zu erklären ist einfach. Zur damaligen Zeit war es mit Sicherheit eine sehr sinnvolle Entscheidung, Geld in Infrastrukturmaßnahmen zu stecken. Wofür denn sonst?

Gruß
Pauker
Bürger
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 2016
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 15 Nov 2006 - 15:41:19    Titel:

Pauker hat folgendes geschrieben:
Das ergibt aber betriebswirtschaftlich wenig Sinn.
Wenn ich für Geld ein produktives Unternehmen kaufe, dann wäre ich ja blöd, das Geld aus dem Fenster zu schmeißen. Dann fange ich an zu produzieren und zwar wie wild


Das ist eine Möglichkeit. Aber eben nur eine. Eine weitere besteht darin, einfach Konkurrenz loszuwerden. Der Unternehmer ist gar nicht auf den Betrieb scharf, sondern nur an ein eingeführtes Label (im Osten) und will keine Konkurrenz, da er seine Maschinen im heimischen Betrieb auslasten will und der Markt zwei Betriebe im Moment nicht hergibt. Dann kommt es im Einzelfall auf die Kalkulatuion an und die ist nicht nur von Löhnen abhängig. Absatzmärkte, Transportkosten, Lagerhaltung, Maschinenaustattung und last not least die Kosten für den Abbau von Arbeitsplätze, die sich im neuen Unternehmen als günstiger erweisen kann, spielen eine nicht unerhebliche Rolle.

Es wird sicher auch andere Gründe gegeben haben, warum Betriebe im Osten, die aufgekauft wurden in Konkurs gingen. In bestimmten Fällen aber kann es sich aber wohl auch, aus gesamtbetriebswirtschaftlichen Sicht, als lukrativer erwiesen haben, Betriebe aufzukaufen und sie dann aufzulösen, zumindestens ist in manchen Fällen so verfahren worden. Über den Anteil kann man nur spekulieren, ich gaube nicht, dass es darüber verlässliche Statistiken gibt, denn selten gibt ein Unternehmer unumwunden zu, einen strategischen Konkurs initiiert zu haben. Das hätte u.U. auch straf- und zuvielrechtliche Konsequenzen.

Mit freundlichen Grüßen
ein
Bürger
masterofdisaster
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Anmeldungsdatum: 08.02.2006
Beiträge: 913

BeitragVerfasst am: 15 Nov 2006 - 18:04:32    Titel:

Zitat:
Das ist eine Möglichkeit. Aber eben nur eine. Eine weitere besteht darin, einfach Konkurrenz loszuwerden. Der Unternehmer ist gar nicht auf den Betrieb scharf, sondern nur an ein eingeführtes Label (im Osten) und will keine Konkurrenz, da er seine Maschinen im heimischen Betrieb auslasten will und der Markt zwei Betriebe im Moment nicht hergibt.

Einen Betrieb aufzukaufen um ihn zu schliessen lohnt sich nur auf Monopol-Märkten.
Da man davon ausgehen kann, dass die meisten Märkte zumindest oligopolistisch strukturiert sind, ist die oben genannte Möglichkeit als allgemeine Erlärung für das Schließen der ostdeutschen Betriebe nach der Wende oder gar für die hohe Arbeitslosigkeit in den ostdeutschen Bundesländern getrost zu vernachlässigen.
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