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GEZ-Fehlerhafter Mahnbescheid
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Vierauge
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Anmeldungsdatum: 15.11.2006
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 15 Nov 2006 - 13:09:01    Titel: GEZ-Fehlerhafter Mahnbescheid

Tag zusammen,
auch auf die Gefahr hin, daß das leidige Thema manchen schon zum Hals raushängt, hab ich trotzdem ein Problem mit denen.

Also, die GEZ (im Auftrag des BR) hat mir dieses Jahr schon 3(!) fehlerhafte Rechnungen, Mahnungen etc. geschickt. Es geht in dem Fall ausschließlich um mein privat genutztes Autoradio.
Dazu folgende Geschichte: 2003 hab ich ein Abmeldeformular an die GEZ geschickt, wegen Haushaltsauflösung. In diesem Formular gab es keine Möglichkeit, zwischen Radio (zu Hause) und Autoradio zu unterscheiden.
Da denkt man in dem Moment ja auch nicht dran, daß man das Auto behält und nur die Wohnung samt Inhalt aufgibt. Ich weiß, daß man mit Unterschrift des Formulars bestätigt, daß man keine Geräte mehr zum Empfang bereit hält. Schön und gut, aber inzwischen hat die GEZ das Formular dahingehend geändert, daß man sehr wohl Autoradio extra abmelden kann.
Jedenfalls kamen keine Zahlungsaufforderungen mehr von denen, bis Anfang 2006 der GEZ-Spitzel vor der Tür stand, zuallererst mit Ordnungsgeld drohte, und einen Nachzahlungszeitraum von 1999-2006 festlegte. Aus heutiger Sicht dummerweise hab ich natürlich unterschreiben, weil Verpflichtung und Verfahren und ...blabla, das übliche Vokabular von denen halt.
Als ich meinen Puls wieder unten hatte, ist mir erst eingefallen, daß ich bis 2003 doch bezahlt hatte, was wiederum zu einem Schriftwechsel zwischen mir, GEZ und BR führte



1. Runde: Eine Nachzahlung für einen Zeitraum, für den ich nachweislich bezahlt habe -> Widerspruch -> BR rückt von der Forderung ab, ohne Anerkennung einer Rechtspflicht. Gibts im Strafgesetz nicht sowas wie Gebührenüberhöhung ?

2. Runde: Inzwischen hab ich mein Autoradio abgemeldet, weil Auto abgemeldet. Es kommt keine Abmeldebestätigung, sondern eine Rechnung für den Zeitraum nach der Kündigung -> Widerspruch -> 3 Monate später ein Schreiben vom BR, daß mein Teilnehmerkonto zum Kündigungstermin abgemeldet wurde... immerhin.

3. Runde: Wieder ein Gebührenbescheid der GEZ, mit der Androhung einer Vollstreckung binnen 2 Wochen. Dieser Bescheid enthält aber wieder einen Nachzahlungszeitraum, für den nachweislich schon gezahlt wurde. Kontoauszug hab ich vorliegen.

Daß die GEZ selber Vollstreckungen erwirken kann, hab ich inzwischen mitgekriegt. Aber die können doch nicht jedesmal irgendwelche Beträge fordern, die ihnen gar nicht zustehen. Zumal sie ja bis jetzt jedesmal von den von mir beanstandeten Forderungen zurücktreten mussten.
Nur stand auf den bisherigen Aufforderungen keine Androhung einer Vollstreckung, so wie jetzt.

Was also tu ich jetzt mit dieser Vollstreckungsandrohung ?
Wieder Widerspruch ?
Muß ich zahlen ?
Selber zum Gericht gehen ?
Die Schlampereien dieses Vereins nerven mich langsam.
Die Nachfragen in meinen Widersprüchen wurden entweder gar nicht beantwortet oder mit lapidaren Verweisen auf den Rundfunkstaatsvertrag abgebügelt.

Schonmal Danke für irgendwelche Tips
Discokandi
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Anmeldungsdatum: 29.06.2006
Beiträge: 587

BeitragVerfasst am: 15 Nov 2006 - 15:27:27    Titel:

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