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Neutrale Güter - Präferenzannahme der Monotonie
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valser0815
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Anmeldungsdatum: 16.11.2006
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 16 Nov 2006 - 13:19:20    Titel: Neutrale Güter - Präferenzannahme der Monotonie

Erfüllen neutrale Güter die Grundannahme der Nichtsättigung/bzw. Monotonie?

Bsp.: Person Z ist nur an Bier interessiert. Wein schmeckt ihr nicht.

Für Bier ist die Nichtsättigung gegeben, 4 Bier werden 3 Bier vorgezogen. Aber bei 4 Gläsern Wein ist die Person doch indifferent gegenüber 3 Gläsern Wein, oder? Monotonie gegeben?

Schon jetzt vielen Dank!
kial
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Anmeldungsdatum: 19.11.2006
Beiträge: 53

BeitragVerfasst am: 19 Nov 2006 - 18:07:39    Titel:

Neutrale güter erfüllen die annahme der monotonie nicht. die eigenschaft eines neutralen gutes ist ja gerade,dass der konsument dem gut neutral gegenüber steht. monotonie bedeutet, dass mehr besser ist. deswegen fallen indifferenzkurven (unter monotonieannahme) auch.
In deinem Beispiel ist weder bier noch wein ein neutrales gut. bier findet der konsument gut, wein aber schlecht. deswegen ist wein ein so genanntes bad (schlechtes).
ist wein ein schlechtes, dann ist der konsument nicht indifferent zwischen 3 und 4 gläsern wein. dann wäre weniger besser, nämlich 3 gläser.
wäre wein ein neutrales gut, dann wäre der konsument indifferent zwischen 3 und 4 gläsern wein.
normalerweise geht man von monotonen (mehr ist besser) und konvexen (durchschnitte werden gegenüber extremen bevorzugt) präferenzen aus.
man erhält die typischen abfallenden, konvexen Indifferenzkurven.
ist bier (x1) ein gut und wein (x2) ein schlechtes, sind die indifferenzkurven steigend. das heißt je mehr wein der konsument konsumiert, desto mehr bier braucht er um auf einer indifferenzkurve, also auf einem nutzenniveau zu bleiben. die kurven steigen also. also gilt die annahme der monotonie nicht!
ist bier (x1) ein gut und wein (x2) ein neutrales gut, sind die indifferenzkurven vertikale geraden. der konsument interessiert sich nur für die menge an bier, welche weinmenge er konsumiert ist ihm egal. also gilt auch hier die annahme der monotonie nicht.
ich hoffe du kannst damit was anfangen. wenn nicht. schau doch mal in varians grundzüge der mikro kapitel 3.
coffeinjunky
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Anmeldungsdatum: 27.07.2005
Beiträge: 3783
Wohnort: Europa

BeitragVerfasst am: 19 Nov 2006 - 18:14:18    Titel:

Im mathematischen Sinn ist die schwache Monotonität bei neutralen Gütern natürlich gegeben, die starke Monotonität hingegen nicht. Wink

Und ein "bad" wird Ungut genannt. Der komische Mensch, der den Varian übersetzt hat, wollte hier zeigen wie viel Humor Ökonomen haben und hat das dann "Schlecht" (kein Gut--> Gegenteil von Gut= Schlecht--> Ungut=Schlecht) genannt. Vielleicht hat er aber auch nur eine Internet-Übersetzungsmaschine angeschmissen. Man weiß leider nicht, was ihn damals geritten hat.

Nur so als Anmerkung.

Monotone Grüße
coffeinjunky
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