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Doppelt mopplig und moralische Doppel
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Doppelt mopplig und moralische Doppel
 
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Dirk Nerge
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Anmeldungsdatum: 06.12.2005
Beiträge: 323

BeitragVerfasst am: 23 Nov 2006 - 16:35:47    Titel:

Zitat:
Posts wie solchartige sind es die mich am liebsten alle Gewalt, die in ihrer Art wissenschaftlich belegt, für sich genommen, jeglich kommunistisch ist, direkt und instinktiv anwenden zu wollen, gegen Elemente wie Sie, oder direkt gegen Sie, ohne dafür jemals Bürgers Posts an sich überhaupt gelesen haben zu müssen, Ihre "responses" alleine genügen mir schon.


Das stammt von Dir.

Probleme habe ich übrigens nicht.

Also spiele weiter mit deiner Erbsenpistole, peng, peng. Und sei lieb zu deinen Nächsten, dann wirst du reichlich mit Gutigkeit beschenkt. Damit hilfst du auch moralische Doppel dieser Welt einzuschränken. Beginne bei dir selber.
v2.web
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Anmeldungsdatum: 21.10.2006
Beiträge: 909

BeitragVerfasst am: 23 Nov 2006 - 16:41:48    Titel:

Tja, erwischt. Jedoch nur bei einer Demonstration der Gutigkeit meiner Selbstberschungskünste auch in extremdefensiven wenn auch einfachen, ungedoppelten Notwehrsituationen.
Zitat:
Und sei lieb zu deinen Nächsten, dann wirst du reichlich mit Gutigkeit beschenkt. Damit hilfst du auch moralische Doppel dieser Welt einzuschränken. Beginne bei dir selber.

Ok. Einverstanden.
schelm
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 4313

BeitragVerfasst am: 23 Nov 2006 - 21:21:34    Titel:

Dirk Nerge hat folgendes geschrieben:
Nein, ich fürchte nicht die Gutigkeit. Stattdessen gehe ich davon aus, dass der Mensch gut ist. Ich bin bemüht, nicht die üblichen Schablonen anzulegen. Dann sehe ich nur begabte und hochbegabte Menschen und keine Geringqualifizierten. Ich sehe keine Sozialparasiten, keine Heuschrecken, keine kleinen Leute, keine Ausländer, keine Fremden: ich sehe gleichwertige Menschen. Wenn sich die Menschen im negativen Sinne Unterschiede einreden, gehen innovative Kräfte verloren, wodurch humane Ressourcen in gewaltigen Ausmaßen ganz einfach brach liegen. Das ist doch aus sozialer und ökonomischer Perspektive zu bedauern.


Ich hege Zweifel an der Nutzbarkeit dieser Ressourcen . Denn dagegen spricht : Es muß einen plausiblen Grund geben , warum der Mensch seine Strukturen in den Gesellschaften einrichtet , wie er sie einrichtet . Der Einfluss derer , die einer Mehrheit erfolgreich einreden klein und schwach zu sein , reicht m.E. als Erklärung nicht aus.

Wer sind denn die Erfolgreichen ? Beschäftigen die sich in der Hauptsache mit Nachwuchspflege und ähnlichen Störungen der Kreativität ? Und : Ein nicht vorhandener Ehrgeiz , mehr zu erreichen , läßt der sich beheben ? Vielleicht ist es einfach so , dass eine Mehrheit der Menschen einfach mit dem Aufwand und dem Risiko zufrieden sein will , welcher ausreichend erscheint , die eigenen Grundbedürfnisse zu stillen .

Somit würden darüber hinaus gehende Angebote letztlich in`s Leere laufen. Möglich , das sich deshalb auch Politik an dieser Einschätzung im Umgang mit dem Wähler orientiert.

M.f.G. Schelm
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Anmeldungsdatum: 21.10.2006
Beiträge: 909

BeitragVerfasst am: 23 Nov 2006 - 21:26:52    Titel:

Zitat:
Wer sind denn die Erfolgreichen ?

Steht doch oben: Man sieht nur gleiche Menschen. Alle sind gelich und gutig.
Also wird es sich wohl auch erübrigen erfolgreiche Menschen zu sehen.
Zitat:
Es muß einen plausiblen Grund geben , warum der Mensch seine Strukturen in den Gesellschaften einrichtet , wie er sie einrichtet.

Wie siehst Du Gott, Schelm?
schelm
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 4313

BeitragVerfasst am: 23 Nov 2006 - 21:37:09    Titel:

http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/82248,390.html
Dirk Nerge
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Anmeldungsdatum: 06.12.2005
Beiträge: 323

BeitragVerfasst am: 24 Nov 2006 - 00:21:41    Titel:

Schelm hat geschrieben:

Zitat:
Ich hege Zweifel an der Nutzbarkeit dieser Ressourcen . Denn dagegen spricht : Es muß einen plausiblen Grund geben , warum der Mensch seine Strukturen in den Gesellschaften einrichtet , wie er sie einrichtet . Der Einfluss derer , die einer Mehrheit erfolgreich einreden klein und schwach zu sein , reicht m.E. als Erklärung nicht aus.

Wer sind denn die Erfolgreichen ? Beschäftigen die sich in der Hauptsache mit Nachwuchspflege und ähnlichen Störungen der Kreativität ? Und : Ein nicht vorhandener Ehrgeiz , mehr zu erreichen , läßt der sich beheben ? Vielleicht ist es einfach so , dass eine Mehrheit der Menschen einfach mit dem Aufwand und dem Risiko zufrieden sein will , welcher ausreichend erscheint , die eigenen Grundbedürfnisse zu stillen .

Somit würden darüber hinaus gehende Angebote letztlich in`s Leere laufen. Möglich , das sich deshalb auch Politik an dieser Einschätzung im Umgang mit dem Wähler orientiert.


Gesellschaftliche Strukturen befinden sich stets im Wandel. Da Strukturen das Ergebnis menschlicher Verhaltensweisen sind, ließe sich recht schlüssig behaupten, dass sich mit den Strukturen auch die Verhaltensweisen ändern bzw. veränderte Verhaltensweisen auch zu neuen Strukturen führen.

Die eigentliche Problematik scheint aber u.a. in der Anwendung von Denkschablonen zu liegen, deren Anwendung objektfixierten Abläufen gehorcht - die wiederum in der Regel euklidisch begrenzt sind - und in ihrer Funktion meistens nur einem strikten Dualismus folgen. Wenn also jemand behauptet, dass es keine „kleinen Leute“ gibt, werden Erwiderungen in üblichen Schemen zwischen klein und groß (dazwischen liegt noch die egalisierende Ebene) vorgetragen. Die Einbildung bzw. Vorstellung, die Voraussetzungen des logischen Denkens sind, bleiben so klassisch einer o.a. trivialen Objektfixierung verhaftet.

Wenn es also dem Menschen gelingt, seine Einbildungskräfte zu erweitern und die inneren, eingeredeten Mauern zu durchbrechen, könnte vieles unverzüglich - ohne langdauernder Entwicklung - möglich sein. Ein Thema, das sicherlich nicht neu ist und das an der Evolutionstheorie Zweifel aufkommen lässt.

Ich bin davon überzeugt, dass es dazu kommen wird. Technologische Tendenzen deuten darauf hin. Weshalb sollte das nicht auch auf das Sozialwesen zutreffen?

Mag sein, dass sich die Menschen ihre jeweiligen zeitlich begrenzten Strukturen aussuchen. Von ewiger Gültigkeit sind sie also nicht. Und die, die „nur“ ihre Grundbedürfnisse gesichert sehen wollen und nicht daran denken, „emporzusteigen“, auch die tragen in ihrem Unbewussten zumindest die gesamte Menschheitsgeschichte und sind voller noch zu erschließender Ressourcen. Genauer gesagt, sie sind hinsichtlich der Effizienz des kollektiven Gedächtnisses unverzichtbar und von hohem Wert.
v2.web
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Anmeldungsdatum: 21.10.2006
Beiträge: 909

BeitragVerfasst am: 24 Nov 2006 - 02:04:38    Titel:

Zitat:
Gesellschaftliche Strukturen befinden sich stets im Wandel. Da Strukturen das Ergebnis menschlicher Verhaltensweisen sind, ließe sich recht schlüssig behaupten, dass sich mit den Strukturen auch die Verhaltensweisen ändern bzw. veränderte Verhaltensweisen auch zu neuen Strukturen führen.

Zitat:
Wenn es also dem Menschen gelingt, seine Einbildungskräfte zu erweitern und die inneren, eingeredeten Mauern zu durchbrechen, könnte vieles unverzüglich - ohne langdauernder Entwicklung - möglich sein. Ein Thema, das sicherlich nicht neu ist und das an der Evolutionstheorie Zweifel aufkommen lässt.

Ich bin davon überzeugt, dass es dazu kommen wird. Technologische Tendenzen deuten darauf hin. Weshalb sollte das nicht auch auf das Sozialwesen zutreffen?

Wenn es dazu kommt wird diese veränderte Gesellschaft auch erkennen das sie vorher durch die doppelte Negation der Polizeiidee die sich nicht an die Gutigkeit sondern an die doppelte verdopplung hält um ihre Idee des Menschseins beraubt wurde.
Wenn es nicht dazu kommt wird diese Einsicht möglicherweise nie bei der menschlichen Gesellschaft in Erscheinung treten und die Polizeiidee von der Unterdrückung der Revolutionären Schicht wird weitergetragen von Generation zu Generation so das eine Gesellschaft ohne Moral beibehalten wird. So wird sich Evolutionstheorie niemals wiederlegen lassen, was eine Abwertung der Gesellschaft bedeuten würde.
Dirk Nerge
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Anmeldungsdatum: 06.12.2005
Beiträge: 323

BeitragVerfasst am: 24 Nov 2006 - 08:56:55    Titel:

Darf ich Dich Knallerbse nennen? Deine Forderung bzw. Dein Thema gehört - wenn überhaupt - in den Stammtisch. Mal schauen, wie die Moderation das sieht.
schelm
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 4313

BeitragVerfasst am: 24 Nov 2006 - 15:14:58    Titel:

Dirk Nerge schrieb :

Zitat:
Wenn es also dem Menschen gelingt, seine Einbildungskräfte zu erweitern und die inneren, eingeredeten Mauern zu durchbrechen, könnte vieles unverzüglich - ohne langdauernder Entwicklung - möglich sein.


Es mag sich pessimistisch anhören , jedoch sehe ich dafür keine Anhaltspunkte. Für mich beschreibst du das , was in der Geschichte immer nur einigen wenigen gegeben war. Die zündenden Ideen , erfolgten immer durch einen eng begrenzten , besonders begabten Personenkreis. Warum sollte sich dies ändern ? Der Beitrag der Massen dazu wäre demnach als vorbereitende geleistete Arbeit zu sehen , deren Puzzleteile dann der eine oder andere kluge Kopf nutzt , um etwas darauf aufbauendes zu entwickeln. Ein gehäuftes Auftreten von Da Vincis oder Einsteinen kann ich mir in meiner begrenzten euklidischen Denkschablone leider nicht vorstellen ... Rolling Eyes Kannst du Anhaltspunkte nennen , die deinen Optimismus stützen ?

Unter optimalen Bedingungen könnte wohl die eine oder andere ungenutzte , brach liegende Ressource so aktiviert werden , als massenhaftes Phänomen halte ich dies schlicht für illusorisch .

Zitat:
Ein Thema, das sicherlich nicht neu ist und das an der Evolutionstheorie Zweifel aufkommen lässt.


Diese Sprünge erfolgen oder erfolgten doch , wenn wir z.B. mal bei Leonardo da Vinci oder Einstein oder Mozart bleiben. Aber wie erwähnt : Ich kann deinen Optimismus da nicht teilen , daraus eine signifikante Erscheinung durch Optimierung der sozialen und geistig - psychologischen Umstände generieren zu können .

Prüfe doch mal den weiteren Lebenslauf der Absolventen eines Jahrganges einer Spitzenuni . Trotz also derselben Ausgangsbedingungen , wie viele schaffen es denn tatsächlich später Nobelpreisverdächtige Dinge zu entwickeln ? Wie viele versinken wieder im Mittelmaß ?

Zitat:
Ich bin davon überzeugt, dass es dazu kommen wird. Technologische Tendenzen deuten darauf hin. Weshalb sollte das nicht auch auf das Sozialwesen zutreffen?


Ich will hier wirklich keinen Sozialdarwinismus betreiben , jedoch sehe ich hier einfach Grenzen . Zum einen ist die Verteilung von Talenten und Fähigkeiten als Voraussetzung für tatsächliche Spitzeninnovation nicht unerschöpflich verteilt vorhanden.

Zum anderen : Augenfällig hinkt der Mensch in der Synchronität der technologischen zur sozialen Entwicklung immer hinterher.

Alle technologischen Sprünge änderten doch nicht viel an der Tatsache , das diese wiederum nur von einer begrenzten Anzahl Menschen wirklich verstanden werden , der Rest sich mit einer Nutzer - und Anwendermentalität begnügt / begnügen will .

Über Theorien zum künftigen Charakter der Arbeit empfehle ich dir das Buch " Arbeit zwischen Misere und Utopie " von Andre Gorz . Er geht darin auch ausgiebig auf die Chancen ein , welche es möglich machen können , aus dem einzelnen ein autonomes , selbstbestimmtes und urteilsfähiges Subjekt zu machen .

M.f.G. Schelm
Dirk Nerge
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Anmeldungsdatum: 06.12.2005
Beiträge: 323

BeitragVerfasst am: 25 Nov 2006 - 12:05:45    Titel:

Schelm hat geschrieben:

Zitat:
Es mag sich pessimistisch anhören , jedoch sehe ich dafür keine Anhaltspunkte. Für mich beschreibst du das , was in der Geschichte immer nur einigen wenigen gegeben war. Die zündenden Ideen , erfolgten immer durch einen eng begrenzten , besonders begabten Personenkreis. Warum sollte sich dies ändern ? Der Beitrag der Massen dazu wäre demnach als vorbereitende geleistete Arbeit zu sehen , deren Puzzleteile dann der eine oder andere kluge Kopf nutzt , um etwas darauf aufbauendes zu entwickeln. Ein gehäuftes Auftreten von Da Vincis oder Einsteinen kann ich mir in meiner begrenzten euklidischen Denkschablone leider nicht vorstellen ... Kannst du Anhaltspunkte nennen , die deinen Optimismus stützen ?


Das Augenmerk wird wohl auf die - wie Du sagst - vorbereitende Arbeit der "Massen" gelegt werden müssen. Bisherige Lohnarbeit kann aber auch den Nebeneffekt der Einschränkung von Begabungen haben. Das lässt sich sowohl durch straffe Arbeitsteilung als auch dadurch erklären, dass eine allein aus Gründen der Existenzsicherung angenommene Lohnarbeit kaum oder gar nicht der individuellen Berufung (der individuellen Begabung) entsprechen wird.

So werden doch schon Potenziale ungenutzter Ressourcen sichtbar.
Würdest Du mir bis zu dieser Stelle zustimmen oder siehst Du das anders?
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