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Verbot von Ballerspielen
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Ballerspiele verbieten
Ja
18%
 18%  [ 24 ]
Nein
81%
 81%  [ 108 ]
Stimmen insgesamt : 132

Autor Nachricht
badblueboy
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Anmeldungsdatum: 28.09.2006
Beiträge: 147

BeitragVerfasst am: 23 Nov 2006 - 13:52:10    Titel:

Hab die Definition von Killerspielen doch schon gepostet (laut Wikipedia):
Zitat:
Killerspiel, meist im Plural Killerspiele benutzt, wird als negativ besetzter Kampfbegriff für Computerspiele angewandt, bei denen Kampf und infolge dessen das Töten von Menschen in der fiktiven Spielwelt wesentlicher Bestandteil der Spielhandlung ist. Der Begriff meint, dass in den so bezeichneten Spielen das Verhalten eines Mörders (engl. killer ) simuliert wird.

Angewandt wird der Begriff meistens auf Spiele, in denen Handfeuerwaffen gegen (ebenfalls bewaffnete) Menschen oder menschenähnliche Gegner eingesetzt werden und in denen der Spieler durch den Einsatz der Egoperspektive oder der Third-Person-Ansicht unmittelbar am Spielgeschehen beteiligt ist. Vor allem infanteristisch orientierte Ego-Shooter fallen unter diese Bezeichnung, jedoch fehlt eine genauere Definition bis heute. Von Spielern und Spieleentwicklern wird der Begriff allgemein als reißerisch und unsachgemäß abgelehnt.

Es gibt also keine genaue Definition, doch ich glaube, dass dieses Zitat das ziemlich abdeckt.

und Nutz hat recht, mit dieser Art von Spielen kann man - wie ich auch schon mehrmals gesagt habe - kein reales Schiessen üben. Die Reaktion wird gesteigert, ja, aber das heisst wohl kaum gleich, dass man dadurch zum Amokläufer wird.


mfg BBB
Mark123
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 1075

BeitragVerfasst am: 23 Nov 2006 - 14:01:41    Titel:

Bürger hat folgendes geschrieben:
Counter Strike oder ähnliche Spiele finde ich eher langweilig, Programmieren und Installieren von Software und sie beim Zusammenarbeiten zu beobachten macht mir persönlich mehr Spaß. Ich weiß allerdings nicht, wenn ich heute 13 oder 16 wäre ob ich diese nicht auch spielen würde. Es gäbe viel darüber zu sagen, warum ich solchen Spielen kritisch gegenüberstehe, allerdings würde ich sie nicht verbieten wollen, vielleicht stärker indizieren.

Es sind aber nicht die Spiele, sondern die Umgebung die versagt.
Zum Beispiel dass ein Jugendlicher so einfach über das Internet an Waffen kommt. Wer hat sie ihm verkauft? Woher stammen die Anleitungen dogenannte Dekowaffen wieder gebrauchsfertig zu machen? Warum werden Hersteller von Dekowaffen nicht angewiesen Waffen herzustellen, die tatschlich niemals benutzt werden können und nicht durch ein paar Handgriffe schießtauglich werden?

Ich weiß nicht, ob es so etwas nicht auch vor 30 Jahren gegeben hätte, wäre man damals so leicht an Waffen gekommen wie heute. Da sollten wir uns schon einiges einfallen lassen, wie wir das unterbinden. Es geht nicht an, dass solche Waffen in die Hand eines 18jährigen gelangen.

Allerdings ist das nicht das Kernproblem, das ist wohl eher Vereinsamung. Vielleicht sollten wir hellhöriger werden und lernen darauf zu achten wie es unseren Mitmenschen, Mitschülern und Nachbarn geht.


Das Kernproblem ist in der Tat nur die gesellschaftliche Abseitsstellung des Täters. Weder Killerspiele noch der leichte Zugang zu Waffen haben diese Tat mitverursacht. Es klingt zwar zynisch, aber man kann froh sein, dass er an schlecht funktionierende Waffen ohne die nötige Ausbildung gekommen ist. Man will sich nicht ausdenken welches Blutbad er im Nahkampf mit einem Fleischermesser oder Schraubenzieher angerichtet hätte. Der Spruch ist abgedroschen, aber Waffen töten nicht, Menschen schon.

Hier hilft auch der ewige Verweis auf die USA nicht. Die USA sind ein hochgradig kriminalisiertes Land, in dem wahrscheinlich ohne den freien Zugang zu Waffen nicht eklatant mehr Menschen sterben würden. In Deutschland gibt es 10 Millionen legae Waffen. Nur 3% ihrer Eigner begehen Straftaten damit (wozu m.E. auch das unrechtmäßige Beisichführen zählt). Diese Zahl ist seit Jahren konstant. In der Schweiz hat jeder dritte Bürger ein vollautomatisches Maschinengewehr (!) im Schrank und trotzdem gibt es kaum Vorfälle dieser Art.
phine
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Anmeldungsdatum: 28.12.2005
Beiträge: 1823
Wohnort: 49°56'40''N11°34'40''E

BeitragVerfasst am: 23 Nov 2006 - 14:02:13    Titel:

Nutz hat folgendes geschrieben:
Man kann mit "dieser" Art von Spielen nicht reales Schießen üben.
Es wird nur die Hand-Auge-Koordination geübt.
Das nützt vielleicht beim Autofahren und wegen meiner auch noch bei der Reaktion wenn ich eh schon mit Waffen umgehen bringt sonst aber eher nichts.

Allerdings fehlt noch immer eine Definition für "Killerspiele"

Welche Spiele sollen denn nun verboten werden?

Und eben welchen Sinn dieses Verbot haben soll?


stimmt nicht, solche games werden immer realer konzipiert, die us army entwickelte jetzt ihre eigene subversion von "doom" damit soldaten realitätsgetreue kriegssituationen nachempfinden können, und da wird u.a. auch das schießen geübt.

-ich sagte doch schon, dass ich mich kaum mit diesen games auskenne, oder?

killerspiele: wir reden von a) virtuellen und b) spielen, in denen das hauptziel ist, mit waffen - keinen karatekünsten oder sonstigem - gegner zu töten.
die version von wikipedia steht oben irgendwo.

warum leugnet man immer noch die tatsache ab, dass sie einem jugendlichen, der an keine waffen rankommt eine möglichkeit bieten, töten zu lernen - wenn auch nicht "perfekt"? ich schätze man würde besser schießen nachdem man eine zeit lang spielt (bedingung natürlich, dass man noch nie eine schießwaffe in der hand hatte) als wenn man dies nicht tun würde.


Zuletzt bearbeitet von phine am 23 Nov 2006 - 14:19:08, insgesamt einmal bearbeitet
phine
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Anmeldungsdatum: 28.12.2005
Beiträge: 1823
Wohnort: 49°56'40''N11°34'40''E

BeitragVerfasst am: 23 Nov 2006 - 14:09:20    Titel:

und wiedermal -was ja schon dazu prädestiniert war- muckt man sich als ego-shooter auf, das 'spielen' würde keinen zum amokläufer machen -> ich glaube das hat kein einziger hier behauptet. tatsache ist aber die, dass jeder amokläufer an schulen diese games über einen bestimmten zeitraum gespielt, und als übung für ihre bevorstehende tat benutzt haben.

dieses thema wird langsam aber sicher totgeredet!

ganz harmlos ist es nicht, das mein ich mal. und es kann jeder noch so behaupten, er hätte keinen 'schaden' davon getragen- wissenschaftler behaupten aber, dass man sich dessen gar nicht 100%ig sicher sein kann, da vieles unbewusst abläuft.

zum amokläufer werden gehört schon mehr, das ist glasklar.
Mark123
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 1075

BeitragVerfasst am: 23 Nov 2006 - 14:25:22    Titel:

phine hat folgendes geschrieben:
ich schätze man würde besser schießen nachdem man eine zeit lang spielt (bedingung natürlich, dass man noch nie eine schießwaffe in der hand hatte) als wenn man dies nicht tun würde.


Ich habe mindestens fünf Jahre lang jeden Tag im Schnitt eine halbe Stunde bis Stunde Autorennspiele gespielt. Als ich dann das erste Mal in einem richtigen Auto saß, hatte ich von Tuten und Blasen keine Ahnung.
phine
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Anmeldungsdatum: 28.12.2005
Beiträge: 1823
Wohnort: 49°56'40''N11°34'40''E

BeitragVerfasst am: 23 Nov 2006 - 14:28:12    Titel:

okay, aber würdest du z.b mit einem lenkrad spielen, dann vielleicht schon eher, oder?

piloten sitzen ja auch erstmal in einem flugsimulator bevor es richtig losgeht.

mit ner normalen spielkonsole wird das auch kaum gehen, noch weniger mit einer maus, das stimmt schon.
Mark123
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 1075

BeitragVerfasst am: 23 Nov 2006 - 14:35:24    Titel:

phine hat folgendes geschrieben:
okay, aber würdest du z.b mit einem lenkrad spielen, dann vielleicht schon eher, oder?


Vorm PC hat man aber auch keine Waffe in der Hand, sondern eine Maus.
Senfhead
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Anmeldungsdatum: 15.08.2005
Beiträge: 49

BeitragVerfasst am: 23 Nov 2006 - 14:48:22    Titel:

auch wenn man die bösen ballerspiele verbieten würde, würde das nichts ändern!

was aber interessant wäre ist,
warum reagieren manche auf ballerspiele extrem und wollen amok laufen
andere macht das nichts aus Smile
warum rasten manche horror/splatter filmen aus und laufen amok andere wiederrum nicht ???

ich sage. es hat nicht viel mit dem einfluss zu tun....
badblueboy
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Anmeldungsdatum: 28.09.2006
Beiträge: 147

BeitragVerfasst am: 23 Nov 2006 - 14:58:33    Titel:

[quote]
Auslöser [Bearbeiten]

Als den Amoklauf auslösende Faktoren sind inzwischen hauptsächlich vier Ursachen ausgemacht worden:

* die mehr oder weniger fortgeschrittene psychosoziale Entwurzelung des potentiellen Täters;
* der Verlust beruflicher Integration, sei es durch Arbeitslosigkeit, Rückstufung oder Versetzung;
* zunehmend erfahrene Kränkungen unterschiedlicher Art und durch unterschiedliche Personen und
* Konflikte mit Liebespartnern.

Oft spielen vor einem Amoklauf mehrere dieser Faktoren eine Rolle. Dabei sind sie nicht unmittelbar direkt vor dem Ereignis gelegen, sondern können bereits längere Zeit bestehen.
[/b]

Steht da was von Computerspielen? nö!

Und wie schon gesagt - in keinem Ballerspiel sitzt man mit ner Pistole vor dem Rechner, sondern mit der Maus!


mfg BBB
Senfhead
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Anmeldungsdatum: 15.08.2005
Beiträge: 49

BeitragVerfasst am: 23 Nov 2006 - 15:01:52    Titel:

du kannst auch ne pistole nehmen statt ner maus...

ne mal spaß beiseite..

das Leben ist einfach beschissen..

jeder erlebt x rückschläge die einen auf den boden der tatsachen bringen

frau/freundin macht schluss
eltern/verwande sterben
freunde kommen ums leben
stress bei der arbeit
und und und

dann müsste jeder 2-3 bürger ammoklaufen!?!?!?
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