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Wer ist die "Weltmacht"?
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Wer ist die "Weltmacht"?
 
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Bürger
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 2016
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BeitragVerfasst am: 28 Nov 2006 - 04:20:02    Titel:

Mark123 hat folgendes geschrieben:

Der Fehler liegt, wie bereits beschrieben, in dem Bezug zum 2. WK. Im 2. WK hätte man sicherlich nich für 25 min auf dem Highway 35.000$ gezahlt, sondern 3km rechts und links des Highway dem Erdboden gleich gemacht. Der Vergleich zwischen dem Irakkrieg und dem 2.WK ist einfach hirnverbrannt und enstrpicht dem intelektuellen Niveau Michael Moores.


Auf einen Vergleich des intellektuellen Niveaus möchte ich nun doch verzichten. edit: genau, mach das, dann verzichtest du gleichzeitig auf Beleidigungen und alle sind zufrieden -Pauker-Ich bin auch kein Militärexperte, daher meine Frage:

Wie oft soll denn die amerikanische Armee 3km rechts und links des Highway alles dem Erdboden gleichmachen? Einmal pro Monat? Einmal pro Woche? Einmal pro Tag? Einmal pro Stunde?

Glaubst Du wirklich, das ist eine sinnvolle, militärische Strategie?

Ich habe da so meine Zweifel, aber ich bin ja nur Pazifist und kann mich sicher nicht so richtig in Militärlogiken hineindenken. In meiner laienhaften Vorstellung, würde ich als Terrorist einfach abwarten, bis alles dem Erdboden gleichgemacht worden ist und dann meine Bombe legen. Ist das so abwegig?

Nebenbei, so als Laie gefragt, was kostet es denn, 3 km links und rechts des Highway alles dem Erdboden gleichzumachen? Bleibt der Highway dabei unbeschadet, oder muss er anschließend repariert werden?

Mit freundlichen Grüßen
ein
Bürger
Mark123
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 1075

BeitragVerfasst am: 28 Nov 2006 - 14:17:49    Titel:

Bürger hat folgendes geschrieben:

Ich bin auch kein Militärexperte, daher meine Frage:

Wie oft soll denn die amerikanische Armee 3km rechts und links des Highway alles dem Erdboden gleichmachen? Einmal pro Monat? Einmal pro Woche? Einmal pro Tag? Einmal pro Stunde?

Glaubst Du wirklich, das ist eine sinnvolle, militärische Strategie?



Um es noch deutlicher auszusprechen: die USA wären im Irak erfolgreicher, wenn sie mehr Menschen töten würden. Die einschlägigen Terroristengebiete und Unterschlupfpunkte sind bekannt. Zu Zeiten des zweiten Weltkrieges hätte man solche Gebiete mit Flächenbombardements eingedeckt. Das geht heute nicht mehr. Auch wenn es sich angesichts der Situation im Irak zynisch anhört, der Krieg ist humaner geworden. Deshalb verbietet sich ein Vergleich zwischen Irak und zweitem Weltkrieg.

Zudem gab es in Nazi-Deutschland keine Terroristen. Zumindest haben sich diese kenntlich gezeigt.
Bürger
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 2016
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 28 Nov 2006 - 18:07:51    Titel:

Mark123 hat folgendes geschrieben:
Bürger hat folgendes geschrieben:

Ich bin auch kein Militärexperte, daher meine Frage:

Wie oft soll denn die amerikanische Armee 3km rechts und links des Highway alles dem Erdboden gleichmachen? Einmal pro Monat? Einmal pro Woche? Einmal pro Tag? Einmal pro Stunde?

Glaubst Du wirklich, das ist eine sinnvolle, militärische Strategie?



Um es noch deutlicher auszusprechen: die USA wären im Irak erfolgreicher, wenn sie mehr Menschen töten würden. Die einschlägigen Terroristengebiete und Unterschlupfpunkte sind bekannt. Zu Zeiten des zweiten Weltkrieges hätte man solche Gebiete mit Flächenbombardements eingedeckt. Das geht heute nicht mehr. Auch wenn es sich angesichts der Situation im Irak zynisch anhört, der Krieg ist humaner geworden. Deshalb verbietet sich ein Vergleich zwischen Irak und zweitem Weltkrieg.

Zudem gab es in Nazi-Deutschland keine Terroristen. Zumindest haben sich diese kenntlich gezeigt.


Das war eigentlich keine Antwort auf meine Frage, nach dem Sinn und Zweck drei km links und rechts der Straße alles dem Erdboden gleich zu machen. Ich meine, es muss doch einen militärischen Sinn ergeben, so etwas zu fordern, oder ist das alles sinn- und zwecklos?

Nun statt dessen erklärst Du uns nun ganz andere Zusammenhänge. In der Tat ist die Bezeichnung humanerer Krieg zynisch und wird von mir als Unwort des Jahres gleich in den Papierkorb verfrachtet. Man könnte sagen, die Opferanzahl ist geringer, als wenn man Flächenbomabrdements euinsetzt, ob das allerdings auch nur irgendetwas mit einer humaneren Einstellung zu tun hat, sollten wir dann doch näher hinterfragen. Für die Opfer des Krieges ist der Krieg nicht humaner geworden, einen Granate oder bombe die einen Menschen zerfetzt, macht das immer noch auf die gleiche Weise und die Kugeln aus dem MG die den Bauch zerfetzten und da ein schreiendes Opfer zurücklassen sind irgendwie auch nicht humaner geworden, auch nicht die Rakete die eine Hochzeitsgesellschaft trifft. Ob der Mensch, der nur noch mit einem Bein den Rest seines Lebens auskommen muss, Deine Beurteilung teilt wage ich zu bezweifeln und auch ob der amerikanische Soldat der die schrecklichen Bilder nicht mehr aus dem Kopf bekommt und sich eine Kugel gibt, das ganze humaner findet als der Kollege aus dem WKII oder dem Vietnamkrieg der das gleiche tat?
Wir können aber auch die Kriegsgefangenen der USA fragen, ob die Behandlung humaner geworden ist, im Vergleich zu der Behandlung der deutschen Kriegsgefangenen.

Solche Thesen hören sich so an, als kämen sie frisch aus der Presse der US-Armee von einem Lernseminar, wie verkaufe ich die US-Armee als pazifistische Gemeinschaft die humarere Kriege führt.

Nun zu der These, die US-Amerikaner wüssten genau wo die Terroristen sitzen und könnten mit Flächenbombardements diese angeblich vernichten, achen das aber nicht, weil sie auf die so böse Weltöffentlichkeit achten müssen die ihnen so etwas verbietet.

Auch diese These hört sich an, als stamme sie aus der Eigenpropaganda entsprechend bombengeiler Generäle. In gewisser Weise, stimmt das immer. Zum Beispiel könnte die US-Armee vermuten dass in Bagdad Teroristen ihr Unwesen treiben und ein paar Atombomben auf Bagdad schmeissen, das würde sicher auch ein paar Terroristen töten. Da hast Du Recht, das würde die Welt heute sicher anders sehen als 1945, allerdings ist dabei nicht die Wektöffentlichkeit entscheidend sondern wohl eher die amerikanische Öffentlichkeit.

Ausserdem ist dann der Sinn des ganzen Krieges höchst fragwürdig. Denn der Sinn soll ja darin bestehen eine Demokratie nach westlichen Vorbild im Irak zu impelemntieren, deswegen sind die US-Amerikaner doch im Land, zumindestens nach eigenen Angaben. In der Tat hätte die wohl weder die Weltöffentlichkeit als auch die amerikansiche Öffentlichkeit Verständnis dafür dass man mit Milliardenaufwand das Land, was es doch zu demokratisieren galt nun einfach zerschlägt, oder?

Wenn aber die Demokratisierung nicht das Ziel war, warum sind dann die Amerikaner im Irak? Nur um einen Krieg zu gewinnen?

Irgendwie verstehe ich diese Art der Logik nicht. Zunächst rechtfertigst Du den Einmarsch in ein Land, weil dieses Land angeblich nur von einem Doktator beherrscht wird und es demokratisiert werden soll. Dann beschwerst Du Dich darüber, dass die USA nicht alles bombardieren darf und begründest damit die Tatsahe, dass es so kange dauert. Aber wenn sie alles bombardieren würde, dann wäre doch der Zweck des Krieges in Frage gestellt, ein Land um der Menschen willen zu befreien und zu demokratisieren.

Der bissige Spott eines Michael Moore ist im Übrigen vollkommen gerechtfertigt, indem er nämlich die Finger in die Wunde legt, und sagt, die Bush-Administration, die vorgegeben hat, als könne man als einzig noch verbliebene Supermacht eben mal wie in Zeiten des WKII in kürzester Zeit in den Irak enmarschieren und dort für Frieden sorgen, eine Lüge war. Es war doch nicht Moore, der dieses Bild als erstes verwendete sondern die Bush-Adminsitration, die im Vorfeld solche Vergleche bemühte. Moore verwendet als Satiriker die gleichen Phrasen wie die neocons um sie als Lüge zu demaskieren. Er greift diese Vergleiche nur auf, und verspottet diejenige die sie verwednet haben und glaubten mit einem raschen Sieg an die WKII zeiten anknüpfen zu können und den Vietnamkrieg zu vergessen.

Nun das hat wohl zeitlich nur sehr begrenzt funktioniert. Die Busch-Administration hat sich selbst und Verbündete in Kriege hineingetrieben aus denen sie nun nicht mehr so einfach wieder herauskommen. Von einem Sieg kann man wohl kaum noch reden, das ganze ist ein furchtbares Desaster betrieben von kriegsgeilen erzkonservativen Kreisen mit starken Eigeninteressen, (siehe Dick Cheney) die diese Eigeninteressen mit amerikanischen Hegemoniebestrebungen und innenpolitischen national verklärten Solidarisationsprozessen verknüpft haben und so auch die Macht der Konservativen zu festigen. Wie gesagt eine Zeitlang funktionierte das.

Mit freundlichen Grüßen
ein
Bürger
Mark123
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 1075

BeitragVerfasst am: 28 Nov 2006 - 18:20:17    Titel:

@Bürger

Ah ja, sind wir jetzt wieder beim Tatsachen verdrehen angelangt? Das "dem Gegenüber die Worte in den Mund legen, die man gerne hören würde", welches du Anderen so gerne vorwirfst, scheinst du selbst sehr oft anzuwenden.

Ich bezog mich hier lediglich auf den Vergleich Michael Moores zwischen Irakkrieg und zweitem Weltkrieg und habe dies hinreichend klargestellt. Mir ging es nur darum, dass dieser Vergleich sowohl historisch als auch militärstrategisch absoluter Schwachsinn war, und entweder auf Verdummungsabsicht oder mangelnde Schulbildung zurückzuführen ist. Da du dies nicht widerlegen konntest, sehe ich die Diskussion diesbezüglich als beendet an.
Silent_Templar
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Anmeldungsdatum: 14.11.2006
Beiträge: 21
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BeitragVerfasst am: 29 Nov 2006 - 21:15:21    Titel:

Michael Moore? Laughing

Ein sehr halbherziger und fadenscheiniger "Ermittler".

An die wirklich brisanten Themen geht Moore nämlich nicht dran Wink


Moore ist letzlich genauso ein "Medien-Fuzzy" wie die großen Medienanstalten auch, oder warum "promoten" die Medien Moore auch noch? Idea vielleicht nochmal nachdenken Wink

Merke: Die wirklich brisanten Themen finden sich weder in Kinos noch in mainstream Medien Exclamation

Da jedoch "kleinere" Rechercheure nicht als "offiziell" angesehen werden, werden diese gleich als "Verschwörer" und "Theoretiker" dargestellt, obwohl vieler dieser Leute einfach nur (intelligente) Fragen stellen und Antworten auf diese haben wollen.

Aber Michael Moore...der gehört bestimmt nicht zu denjenigen, die wirklich intelligente Fragen stellen Laughing

Grüße,

Silent_Templar
Mark123
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 1075

BeitragVerfasst am: 29 Nov 2006 - 21:17:21    Titel:

Silent_Templar hat folgendes geschrieben:

An die wirklich brisanten Themen geht Moore nämlich nicht dran Wink

Merke: Die wirklich brisanten Themen finden sich weder in Kinos noch in mainstream Medien Exclamation



Na dann lass mal hören. 9/11? RAF? Kofferbomber? Elvis?
Silent_Templar
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Anmeldungsdatum: 14.11.2006
Beiträge: 21
Wohnort: Silent Island

BeitragVerfasst am: 29 Nov 2006 - 22:02:52    Titel:

@Mark123

netter Versuch, mich stupider Weise in die "Verschwörungstheoretiker"-Schublade stecken zu wollen Laughing

Ich bin jedoch weder das, noch ein naiver "Gläubiger" der Mainstream-Medien...sondern vielmehr ein "Beobachter" der wohl irgendwo dazwischen zu finden ist. Jedoch plädiere ich sehr dafür, dass sich die Menschen stehts auch einer Gegendarstellung bedienen können um letztlich selbst (mündig) zu entscheiden, welche Version für sie als die glaub- bzw unglaubwürdigere erscheint. Denn, wer einfach so ALLES den Medien glaubt, ist letzlich derjenige, der sprichwörtlich "von der Brücke hinterherspringt"!

Merke: Glaube nichts, was du nicht mit eigenen Augen gesehen hast, und auch von dem, was du mit eigenen Augen gesehen hast, nur die Hälfte, so liegst Du der Wahrheit mit Sicherheit näher!

Grüße,

Silent_Templar
Mark123
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 1075

BeitragVerfasst am: 29 Nov 2006 - 22:04:32    Titel:

Silent_Templar hat folgendes geschrieben:

Merke: Glaube nichts, was du nicht mit eigenen Augen gesehen hast, und auch von dem, was du mit eigenen Augen gesehen hast, nur die Hälfte, so liegst Du der Wahrheit mit Sicherheit näher!


Das ist mir ehrlich gesagt zu kompliziert.
Gentlesam
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Anmeldungsdatum: 11.06.2005
Beiträge: 73

BeitragVerfasst am: 29 Nov 2006 - 23:13:03    Titel:

Zitat:
Ich bezog mich hier lediglich auf den Vergleich Michael Moores zwischen Irakkrieg und zweitem Weltkrieg und habe dies hinreichend klargestellt. Mir ging es nur darum, dass dieser Vergleich sowohl historisch als auch militärstrategisch absoluter Schwachsinn war, und entweder auf Verdummungsabsicht oder mangelnde Schulbildung zurückzuführen ist. Da du dies nicht widerlegen konntest, sehe ich die Diskussion diesbezüglich als beendet an.


Schwachsinnig ist er schon, aber er stammt ja nicht von Moore, wenn man dem glauben darf:
Zitat:
Der bissige Spott eines Michael Moore ist im Übrigen vollkommen gerechtfertigt, indem er nämlich die Finger in die Wunde legt, und sagt, die Bush-Administration, die vorgegeben hat, als könne man als einzig noch verbliebene Supermacht eben mal wie in Zeiten des WKII in kürzester Zeit in den Irak enmarschieren und dort für Frieden sorgen, eine Lüge war. Es war doch nicht Moore, der dieses Bild als erstes verwendete sondern die Bush-Adminsitration, die im Vorfeld solche Vergleche bemühte. Moore verwendet als Satiriker die gleichen Phrasen wie die neocons um sie als Lüge zu demaskieren. Er greift diese Vergleiche nur auf, und verspottet diejenige die sie verwednet haben und glaubten mit einem raschen Sieg an die WKII zeiten anknüpfen zu können und den Vietnamkrieg zu vergessen.


Zitat:
Merke: Glaube nichts, was du nicht mit eigenen Augen gesehen hast, und auch von dem, was du mit eigenen Augen gesehen hast, nur die Hälfte, so liegst Du der Wahrheit mit Sicherheit näher!

Netter und leider auch wahrer Satz
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