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Wandrers Nachtlied(1). Analyse
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Lexus
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Anmeldungsdatum: 18.09.2005
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: 26 Nov 2006 - 22:19:29    Titel: Wandrers Nachtlied(1). Analyse

Hallo alle zusammen

Ich habe ein kleines Problem und zwar muss ich Form und Inhalt des Gedichts "Wandrers Nachtlied" analysieren..

Zitat:
Der du von dem Himmel bist,
Alles Leid und Schmerzen stillest,
Den, der doppelt elend ist,
Doppelt mit Erquickung füllest,
Ach, ich bin des Treibens müde!
Was soll all der Schmerz und Lust?
Süßer Friede,
Komm, ach komm in meine Brust!


zu Form habe ich folgendes:

- Kreuzreim (ab, ab, cd, cd)
- besteht nur aus einer Strophe, die aus acht Zeilen besteht
- Metrik: Trochäus


zum Inhalt:

-Es ist ein Liebesgericht. Der Autor(Goethe) schreibt an die Frau von Stein und will mit diesem Gedicht seine Liebe zu ihr gestehen.


Hat jemand noch irgendwelche Ideen??


stimmt das, dass der Lyrische Ich mit Stein's Frau spricht?



Ich hoffe, dass ihr mir helfen könnt

Danke im Voraus.
Carcharoth
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Anmeldungsdatum: 19.07.2006
Beiträge: 1536

BeitragVerfasst am: 26 Nov 2006 - 22:53:07    Titel:

>>stimmt das, dass der Lyrische Ich mit Stein's Frau spricht?<<

Nein. Das lyrische Ich ist ein fiktiver Filter und kann daher auch nicht mit einer realen Person sprechen, sondern nur ebenfalls mit einem lyrischen Konterpart.
Generaltoni
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Anmeldungsdatum: 30.12.2005
Beiträge: 1729
Wohnort: Im Ruhrpott

BeitragVerfasst am: 26 Nov 2006 - 22:55:43    Titel:

"Stein's" - bitte deutsch schreiben!

Also: an Frau Charlotte Albertine Ernestine, Stein geb. von Schardt ...?
Und:
ein
Liebesgedicht?

Such mal hier:

http://www.lerntippsammlung.de/-g-Wanderers-Nachtlied-g--von-Johann-Wolfgang-Goethe-_-Gedichtinterpretation.html
Lexus
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Anmeldungsdatum: 18.09.2005
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: 26 Nov 2006 - 23:01:29    Titel:

Carcharoth hat folgendes geschrieben:
>>stimmt das, dass der Lyrische Ich mit Stein's Frau spricht?<<

Nein. Das lyrische Ich ist ein fiktiver Filter und kann daher auch nicht mit einer realen Person sprechen, sondern nur ebenfalls mit einem lyrischen Konterpart.


ja ich verstehe, dass das lyrische Ich mit einem realen Person nicht sprechen kann. Das lyrische Ich widmet aber das Gedicht einem Person.

Ich habe Aufgabe:

Zitat:
"Mit wem spricht das lyrische Ich?"


also das Gedicht muss an jemanden gerichtet sein!?
Carcharoth
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Anmeldungsdatum: 19.07.2006
Beiträge: 1536

BeitragVerfasst am: 26 Nov 2006 - 23:04:54    Titel:

>>Das lyrische Ich widmet aber das Gedicht einem Person.<<

Ja. Aber keiner realen Person.
Merke gut: Lyrisches Ich UNGLEICH Autor!!!

Versuche auch mal, von deinem Gedanken abzukommen, es handle sich um ein Liebesgedicht. In diesem Zusammenhang solltest du dich evtl. mal mit den religiösen Anschauungen des Autors beschäftigen, vielleicht gelingt es dir, Rückschlüsse auf die Haltung des lyrischen Ichs zu ziehen und so letztendlich herauszufinden, "wen" das lyrische Ich anspricht.

Im letzten Satz des Gedichts findest du ja außerdem eine direkte Anrede, die auch wiederum Rückschlüsse zulässt...
Lexus
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Anmeldungsdatum: 18.09.2005
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: 26 Nov 2006 - 23:09:00    Titel:

Generaltoni hat folgendes geschrieben:
"Stein's" - bitte deutsch schreiben!




War das nicht deutsch?

oder meinst du
Zitat:
die Frau von Stein


Zitat:
Such mal hier:

http://www.lerntippsammlung.de/-g-Wanderers-Nachtlied-g--von-Johann-Wolfgang-Goethe-_-Gedichtinterpretation.html


danke

Zitat:
Also: an Frau Charlotte Albertine Ernestine, Stein geb. von Schardt ...?


nehme ich an, da auf meinem Aufgabenblatt folgendes steht:

Zitat:
...und auch damals hatte er einen Brief an Frau von Stein geschrieben, dem er das folgende Gedicht beigefügt hatte: gedicht...
Lexus
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Anmeldungsdatum: 18.09.2005
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: 26 Nov 2006 - 23:16:11    Titel:

Carcharoth hat folgendes geschrieben:
>>Das lyrische Ich widmet aber das Gedicht einem Person.<<

Ja. Aber keiner realen Person.
Merke gut: Lyrisches Ich UNGLEICH Autor!!!

Versuche auch mal, von deinem Gedanken abzukommen, es handle sich um ein Liebesgedicht. In diesem Zusammenhang solltest du dich evtl. mal mit den religiösen Anschauungen des Autors beschäftigen, vielleicht gelingt es dir, Rückschlüsse auf die Haltung des lyrischen Ichs zu ziehen und so letztendlich herauszufinden, "wen" das lyrische Ich anspricht.

Im letzten Satz des Gedichts findest du ja außerdem eine direkte Anrede, die auch wiederum Rückschlüsse zulässt...


ja, stimmt, aber soweit ich weiß, wurde im Unterricht gesagt, dass in diesem Gedicht das lyrische Ich Goethe sei... aus diesem Grund habe ich es auch geschrieben

okay dann muss das lyrische Ich einen gewissen "Friede" ansprechen... aber wieso muss ich noch überlegen.
Generaltoni
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Anmeldungsdatum: 30.12.2005
Beiträge: 1729
Wohnort: Im Ruhrpott

BeitragVerfasst am: 26 Nov 2006 - 23:24:40    Titel:

Nein, "Stein's" ist keine deutsche Rechtschreibung.

Richtig:
Die Nennung "von Stein" ist korrekter, okay!
Siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Charlotte_von_Stein

*
Aber sie ist nicht angeredet; sie ist nicht gemeint - das kannst du vom Inhalt und von der Anrede her erkennen - wie Charcharoth es dir empfahl zu lesen.

*

Das lyrische Ich hat zwar als biografischen Autor den Goethe; aber Goethe hat es als Dichter geschrieben, nicht als Privatmann; jeder, der es liest und verstehen will, kann es als ein eigenes Ich des Erlebnisses und der Suche und Beunruhigung verstehen. – wie sollte es sonst wirken – wenn nicht als Möglichkeit der Anrufung des „süßen Friedens“, den hier das Sturm-und-Drang-Genie Goethe sucht.


Zuletzt bearbeitet von Generaltoni am 09 Jun 2007 - 22:01:29, insgesamt einmal bearbeitet
Lexus
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Anmeldungsdatum: 18.09.2005
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: 26 Nov 2006 - 23:49:27    Titel:

nachdem ich die Interpretation von lerntippssamlungen.de gelesen habe, kann ich folgendes sagen:

das lyrische Ich spricht einen "Süßen Frieden" an... Der Friede soll Tod darstellen...Das lyrische Ich ist von seinem Leben müde (ich bin des Teibens müde)


er will weder Schmerz noch Lust in seinem Leben empfinden
Zitat:
" was soll all der Schmerz und Lust"?


er will nicht mehr leben und will tot sein, damit alle seine Schmerzen auf ein mal weg sind... er bittet den "Friede", also den Tod ihn mitzunehmen, damit er endlich frei wird.
Zitat:

komm, ach komm in meine Brust


kann man das so stehen lassen?
fabiensen
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Anmeldungsdatum: 12.05.2007
Beiträge: 98

BeitragVerfasst am: 09 Jun 2007 - 21:49:59    Titel:

ich hätte noch eine Frage, zu diesem Gedicht:
Gehört Wandrers Nachtlied noch zur Sturm und Drang Epoche, oder bereits zur Weimarer Klassik?
Von dem Inhalt gehört es meiner Meinung nach zur Klassik. Aber wenn man das Entstehungsjahr(1776) betrachtet müsste es ja noch zum Sturm und Drang gehören.

bitte um Hilfe, ich hab am Montag Collowquium
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