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gibts scho 10mal .keine freunde etc blabla
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Foren-Übersicht -> Psychologie-Forum -> gibts scho 10mal .keine freunde etc blabla
 
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shephlegmatic
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Anmeldungsdatum: 27.11.2006
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 27 Nov 2006 - 18:10:19    Titel: gibts scho 10mal .keine freunde etc blabla

hmm,ich weiß, dass es schon n haufen threads zu dem thema gibt,aber
ich will jetz nicht in die runde von jemand anderem reinstrullern,
außerdem glaub ich dass mein probl. vielleicht ein bisschen anders liegt,
und ich vor allem gerne wissen würde ob das schon ne krankheit ist..
totale soziale inkompetenz zum Beispiel.
ich bin nämlich nicht wirklich alleine, aber es ist eben alles nur oberflächlich und naja.
kotzt mich alles so an, ich brauche fast nen monat um mir zu merken, im winter eine tür zuzumachen wenn da das fenster offen ist u.ä. dh, mein verhalten zu ändern ist für mich absoluter wahnsinn, ich versuch das seit jahren und es tut sich nichts.
ich bin extrem verplant, vergesslich, ähm, ja und ich habe mir in dieser freundschft ein paar dinger geleistet.. schlimmer noch, ich habe ewig lang nicht verstanden, was daran denn so schlimm ist.
tja, ich wirke in konflikten oder auch so extrem unreif,
und ich habe es in jeder schule geschafft mich extrem unbeliebt zu machen, also ich meine jetzt bei den lehrern, so diese "ihr könnt mich alle ..." mentalität, aber die hatte ich mit 19 noch,(ein total fauler, phlegmatischer sack, mein zimmer ist zB ausdruck der gleichgültigkeit
und ich krieg meinen arsch auch für andere nicht hoch, und
wen die das buch was bei mir zu hause liegt für die klausur brauchen- egal), und aus lauter ignoranz habe ich mich dann denen die mir helfen wollten, immer gezeigt wie sehr sie mich doch nerven, aber nicht
aus bösartigkeit,ich merke sowas schlicht und ergreifend gar nicht und
dachte, die wollen mich fertugmachen.
achja.dann muss ich mir noch in jeder situation überlegen,wie ich mich denn verhalten soll,oder wie man sich da verhält,
wie ich mich verhalte weiß ich ehrlich gesagt gar nicht so richtig.


das ist ja nicht das normale aussenseitertum, weil man vllt komisch aussieht, ich weiß einfach nicht, was ich verdammt noch mal habe,
wieso ich nicht weiß wie man mit anderen umgeht (ganz oberflächlicher stereotypischer alltag geht natürlich), wieso ich NICHTS mitkriege, was andere betrifft (so emotional und auch so, zb ich jetz jemanden besuchen würde und dem sein kind wäre weg,ich würde NICHT danach fragen,muss man sich mal vorstellen, auch wenn des krank wäre und der unglücklich aussehen würde - vielleicht beim gehen,sag mal, wo ist denn. ich kenn zwar niemanden mit kind, aber mir ist schon 100mal sowas ähnliches passiert).
Ich finde das so krank, es muss doch irgendwas geben wie man das ändern kann.
Annette89
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Anmeldungsdatum: 15.12.2005
Beiträge: 2228

BeitragVerfasst am: 27 Nov 2006 - 19:57:32    Titel:

hallo,

das klingt ziemlich kompliziert - was mir aber auffällt ist, dass du dein Problem zumindest schonmal erkennen kannst, das ist auch ziemlich viel wert. Das macht es vermutlich auch erst zum Problem - denn das, was du beschreibst, trifft auf eine Menge Menschen zu, die so etwas aber meistens als ziemlich "normal" empfinden - also sich nicht für die Probleme von jemand anderem zu interessieren etc. - ich kannte auch schon viele Leute, die das mit der Buchgeschichte bei Prüfungen so ähnlich gesehen haben wie du (sehr ärgerlich für andere - aber manchen Menschen ist es eben einfach wirklich egal).

Wie Du sozialkompetenz erlernen könntest kann ich so pauschal leider nicht sagen - grundsätzlich würd ich zu einer Therapie raten, aber kann ja sein, dass das aus persönlichen Gründen für dich momentan nicht in Frage kommt.

Was mich interessieren würde - wie sieht es mit dir selbst aus?
Ist dir nur egal, wie du dich gegenüber anderen verhältst, oder ist dir auch egal, wie sie sich gegenüber dir verhalten? Also wenn du z.B. sagst, du nimmst keine Rücksicht auf deren Emotionen - erwartest du denn, dass sie Rücksicht auf deine nehmen?

Wenn es dir selbst nicht egal sein sollte, dann wäre ja auch eine gute Möglichkeit, dir zu überlegen, was du dir von anderen erwarten würdest - also an rücksichtsvollem und freundlichem Verhalten - und dann zu versuchen so zu handeln, wie du selbst es von anderen im positiven fall erwarten würdest...

Aber das ist jetzt ziemlich pauschalisiert - schwer in so einem Fall "Fernratschläge" zu geben.

Viele Grüße, Lucie
Schafje
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Anmeldungsdatum: 07.11.2006
Beiträge: 35
Wohnort: nrw

BeitragVerfasst am: 27 Nov 2006 - 22:38:13    Titel:

Hey, du bist schon auf dem Weg der Besserung:
1. Du hast dein Problem erkannt
2. Du hast versucht dein Verhalten zu ändern, dann aber gemerkt es klappt nicht
3. Du hast überlegt, wo du Hilfe bekommen könntest
4. Du hast dir die Mühe gemacht diesen Thread zu eröffnen um an dir etwas zu ändern und dadurch für andere umgänglicher zu werden.

Das ist ein SEHR GUTER Anfang! Wink

Eigentlich gibt es da eine sehr einfache Lösung. Wenn du dich fragst, wie du dich in einer bestimmten Situation verhalten sollst, zB wenn ich das jetzt an deinem Beispiel mit dem verschwundenen Kind erläutere, dann musst du dich einfach immer Fragen, wie du dich in der Situation des anderen fühlen würdest, also wie würdest du dich fühlen, wenn dein Kind verschwunden wäre? Sicherlich wärst du ertstmal beunruhigt, unsicher.
Stelle dir die Frage: Wie könnte ich demjenigen helfen? Wie kann ich ihn beruhigen, wie zeige ich Interesse an der Situation des anderen.

Du musst dich praktisch imme rin die Situation des anderen versetzen.
Das ist am Anfang bestimmt nicht leicht, aber wenn du es mal evrsuchst, wird es vlt irgendwann selbstverständlich.

Bezogen auf das Buch, dass jemand anderes braucht um für eine Klausur zu lernen: da ist immer der Merksatz zur Orientierung ganz gut:
Was du nicht willst, was man dir tut, dass füg' auch keinem andren' zu.

Versetzt du dich also mal in die Lage desjenigen, der nun da sitzt und verzweifelt an die Klausur denkt und nicht die Chance hat sie hinzubekommen, weil ihm das nötige Material fehlt wegen DIR, dann stelle dir vor, du wärest in seiner Situation. Wie würdest du dich fühöen, wenn am nächsten Tag eine Klausur ansteht und du nicht dafür lernen kannst, weil irgendein undankabrer Freund, dem du dumemr Weise dein Buch geliehen hast, es dir ncihtpümktlich zurückgibt???
Was resultiert für dich daraus? Es folg die Konsequenz, dass du keinem bzw demjenigen dein Buch nicht mehr ausleihst bzw nicht mehr kurz vor Klausuren. Das heißt also, das nächste mal kann er nicht mehr auf deine Hilfe vertrauen, denn er hat sich bei dir unbeliebt gemacht.

Verstehst du jetzt ein bisschen, wie ich das meine?

Beim Lehrer ist es das selbe. Wie würdest du dich als Lehrer fühlen, wenn du vor miesgelaunten Schülern sitzt, mit dem Gesichtsausdruck: Leck mich am Ar..., was sie sagen interessiert mich alles nicht!
Du würdest dich mit sicherheit nicht gerade wohl fühlen, geschweige denn Lust auf deinen Beruf haben. Was resultiert daraus? Der Lehrer hat auch keinen Bock solche Schüler zu unterrichten, der Unterricht wird noch langweiliger, weil so zu sagen keiner froh ist hier zu sein und nur seine "Pflichten" erfüllt bzw die eit versucht möglichst schnell umzukriegen.

Dein Verhalten als Schüler macht also nichts besser oder ändert etwas daran, dass du zur Schule musst. Im Gegenteil da smacht es für alle Beteiligten noch "ätzender".

Hoffe du verstehst, wie ich das meine und siehst vielleicht ein,w as du falsch machst.

Es ist dennoch nicht zu spät dein Verhalten Stück für Stück zu ändern.
Es ist klar, dass du dich nicht mal eben von heut' auf morgen zu einem Musterschüler, zu einer einfühlsamen Person wandeln kannst, aber du kannst schrittchenweise versuchen mehr auf andere einzugehen, dich in ihre Lage zu versetzen und "mitzufühlen".

Mfg und viel Glück bei der Umsetzung!!! Very Happy Wink
Du schaffst das schon! Der Anfang ist schon gemacht!
shephlegmatic
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Anmeldungsdatum: 27.11.2006
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 08 Dez 2006 - 18:21:10    Titel:

na erstmal vielen dank für eure riesentexte!
so antwort könnte etwas konfus werden..
das komplizierte an der sache ist eigentl. nicht dass ich mich nicht in andere reinversetzen kann, wenn ich weiß was los ist,
sondern dass ich nicht merke was los ist.das ist eigentlich das gemeine,
weil ich schon versuche mich in die leute reinzuversetzen,aber ich muss es halt gesagt kriegen.das scheißegal beim buch war anders gemeint, weil man da ja genau weiß was man macht, und sich auch drüber ärgert und einem sowas leid tut. was ja auch keinem was bringt -aber ich behandel dinge von anderen leuten eben so wie meine eigenen...ich denke dran, nur dann nicht wenn ich zb das buch einpacken muss oder verschiebe es ewig auf morgen.
an sich hab ich kein Problem damit, für andere was zu machen.sondern nur das umzusetzen.oder mir was zu merken.nicht was anderes zu vergessen,wenn ich mir eins gemerkt hab und so.
aber ich kann zB nicht erkennen, dass es möglicherweise noch andere Gründe haben könnte,wenn jemand grad pissig ist,und dass der jetz nicht einfach nur ecklig ist und grade bock darauf hat einen fertigzumachen,sondern da möglicherweise was anderes ist, und man ja auch mal nachfragen könnte.
ich erkenne einfach nicht wenn jemand einen wunsch oder so nicht ganz direkt äußert oder dass es situationen gibt wo man sich vllt nicht aufregt,
achja und wenns eben nicht darum geht jemandem nen tee zu kochen(einfach) dann bin ich halt der absolute situationsidiot.
hab zb ne wirklich sehr gute freundin (muss dazu sagen, wenn wir nicht beide in derselben scheiße gesessen wären und hätten wir bestimmt nichts miteinander zu tun..die ist nämlcih genau gegenteil,und ziemlich beliebt,leider total verkomplext, und mich kann man eben nicht als gr. hilfe betrachten,was echt furchtbar ist), und der gings naja richtig besch***, auf jeden fall dachte ich,es ist hilfreich genauso deprimiert zu sein,worauf sie irgendwann meinte ich soll bitte abhauen, also dachte ich jmden dems schlecht geht, den nervt man lieber nicht, und hab sie für nen monat vor sich hin gammeln lassen.naja, manch mal hab ich gefragt ob ich ihrn tee kochen soll.
hmm,jetzt hab ich den überblick verloren,eine frage zum schluss....
ist es ok, wenn man selber nichtv an jmd rankommt, jmd anders anzurufen,damit der dem "helfen" kann?oder ist das ein vertrauensbruch,ich mein ev. möchte der das grade nicht, oder ist im moment grade drüberweg, und dann erinnert man ihn dran?

falls der text etwas durcheinander ist,sry,irgendwie etwas durch,und kaffee bringt auch nix.
achso,denkt ihr dass eine therapie da was bringt?
und nochmal danke.
rohbart
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Anmeldungsdatum: 07.11.2006
Beiträge: 534

BeitragVerfasst am: 08 Dez 2006 - 18:35:00    Titel:

hi,
ich habe mal etwas gelesen, dass deinen Beschreibungen ähnlich kam, falls ich das nicht falsch verstanden haben.
ich glaube, das wurde Autismus genannt, bin mir aber nihct sicher.
shephlegmatic
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Anmeldungsdatum: 27.11.2006
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 11 Dez 2006 - 23:26:43    Titel:

jupp die ham auch probleme mit sozialem umgang,
weil die speichersysteme falsch verkabelt sind oder so?
weiß nicht ob des zutrifft,fühl mich ziemlich wohl unter menschen
(gut,wenn man zwischen vielen fröhlichen menschen doof vor sich hindümpelt, dann natürlich nicht), und hab auch, naja,kein problem mit "zu-vielen-eindrücken", also festivals etc,sprechen kann ich auch (abgesehen von sonntag morgens,manchmal)...und auch keine außergewöhnlichen begabungen, also bin kein zahlencrack, kann mir keine obscuren sachen merken,ähm,oder extrem realistisch zeichnen.
aber nette idee Very Happy ...fake-autismus oder so

echt und nochmal danke,auch für das "lob".
ich hab noch ne frage zur psychother.:
wie findet man denn nen guten?
und gibts da vielleicht was speziell für die art von problemen?

probleme damit hab ich nicht, v.a. weil ich eben jemand anderen mit runterziehe und den auch nicht wiederaufbauen kann.
es ist ne echt unglückliche konstellation,jemand der sooooolche antennen
hat und jemand mit gar keinen, naja, aber irgendwie,man hängt jetzt halt zusammen und wenn da jemand,der eben eigentlich viele, und vor allem echte freunde hat/hatte,dran kaputtgeht und sich irgendwie von allem zurückzieht,dann ist das zum heulen,also MUSS sich was ändern.
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