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Mündliche Prüfung endgültig nicht bestanden
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Informatikgirl
Gast






BeitragVerfasst am: 23 Nov 2004 - 15:46:37    Titel: Mündliche Prüfung endgültig nicht bestanden

Kennst sich vielleicht hier jemand mit Verwaltungsrecht/ Hochschulgesetz aus? Oder gibt es im Raum Dortmund vielleicht ein Anwalt hierfür?? Ich möchte gegen eine mündliche Prüfung, die ich angeblich endgültig nicht bestanden habe, Widerspruch einlegen. Die Asta sagte mir, dass es gehen würde. Aber ich weiss nicht wie. Die verantwortlichen vom Prüfungsausschuss wollen mir keine Auskunft geben. Für den Prüfungstag habe ich auch keine schriftliche Einladung vom Prüfungsamt erhalte. Ein Professor den ich sehr gut kenne, sagte mir, dass ich ohne Einladung keine Prüfung machen darf und somit die Prüfung nicht bewertet werden darf. Kann mir vielleicht jemand helfen der mal auch in einer Situation gewesen ist.Es lag alleine am Professor, der mich mit seinen Fragen vielmehr schikaniert hat als das er mich geprüft hat. Ich habe in allen meinen mündlichen Prüfungen immer mit 1, oder 2 abgeschlossen. Das lag allein am Professor und nicht an mir. Könnte in 2 Semester meine Diplomarbeit schreiben, wenn diese Situation nicht passiert wäre. Weiss nicht mehr , was ich machen soll, bitte hilft mir!!
algebrafreak
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Anmeldungsdatum: 28.10.2004
Beiträge: 4143
Wohnort: Passau

BeitragVerfasst am: 23 Nov 2004 - 16:15:48    Titel:

Ich empfehle Dir einen formlosen Brief an Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu schreiben, in dem Du möglichst kompliziert dein Problem erklärst. D.h. so viele Seiten wie möglich mit allen unnötigen Details (kranke oma usw. aber nichts über den schlechten prof). Am Ende soll klar formuliert eine Bitte stehen, dass Du eben aus obigen Gründen die Prüfung noch ein mal machen willst. Dann wartest Du ab bis sie antworten und legst eine Beschwerde ein. usw. usw. Irgendwann geben sie schon nach Smile

Übrigens: Diplomarbeiten kannst Du vorziehen.
SAMIOL
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Anmeldungsdatum: 09.10.2007
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 09 Okt 2007 - 14:48:24    Titel:

Hallo,

soll das heissen wenn ich eine Mündliche Prüfung habe und meine Diplomarbeit schreibe, das dann die Diplomarbeit vor geht ?

Habe genau das Problem Sad

Danke
NoName1234
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Anmeldungsdatum: 29.09.2008
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 29 Sep 2008 - 14:20:41    Titel: Prüfung im Masterstudiengang endgültig nicht bestanden

Hallo zusammen,

folgendes Problem liegt vor:

Ich habe eine Prüfung im Masterstudiengang endgültig nicht bestanden. Nun soll ich exmatrikuliert werden. Da ich aber seit langer Zeit schon unter Depressionen leide und dies auch durch ein psychiatrisches Gutachten nachweisen kann, hätte ich diese Prüfung im letzten Versuch gar nicht schreiben sollen. Ich musste am Tag zuvor wegen der aufgrund der Prüfungsangst verstärkten Depressionen Beruhigungstabletten einnehmen.

Ich konnte mich von meinem letzten Versuch gar nicht mehr abmelden und musste also unter dem Einfluss von Beruhigungstabletten die Prüfung schreiben. Da diese Tabletten sehr stark sind, kann man sich ja vorstellen, da ich mich in der Prüfung gar nicht konzentrieren konnte.

Die Prüfung ist nun endgültig nicht bestanden und ich soll exmatrikuliert werden. Meine Frage ist nun: Hat der Fachbereich überhaupt ein Recht mich im Zusammenhang mit der beschriebenen Situation zu exmatrikulieren?

Ich bin schon fast am Ende des Studiums, mir fehlen nur noch insgesamt 5 Prüfungen und die Masterarbeit bis zum Abschluss. Für die Masterarbeit habe ich übrigens auch eine sichere Zusage von einer Firma.

Mir ist mein Studium sehr wichtig und es würde mich die Welt zusammenbrechen, wenn ich es abbrechen sollte. Ich hoffe, Ihr könnt mir mit Euren Beiträgen helfen. Vielleicht habt Ihr sonst noch eine Idee ( Fachbereichsrat, Rektor usw. ) wie ich aus dem Schlamassel wieder rauskomme.

Ich habe auch schon daran gedacht, einen Rechtsanwalt einzuschalten.

Vielen Dank für Eure antworten.

Viele Grüße & schönen Tag noch!
derjim
Senior Member
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Senior Member


Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 906

BeitragVerfasst am: 30 Sep 2008 - 10:03:56    Titel:

Zitat:

hätte ich diese Prüfung im letzten Versuch gar nicht schreiben sollen.


dann hättest du auch nicht hingehen sollen. Wenn du trotzdem hingehst wirkt es widersprüchlich, anschliessend Prüfungsunfähigkeit zu behaupten

Zitat:

Ich musste am Tag zuvor wegen der aufgrund der Prüfungsangst verstärkten Depressionen Beruhigungstabletten einnehmen.


Ebenfalls kein hinreichender Anfechtungsgrund, da Einnahme freiwillig.


Es bleibt nur: Du musst ärztlich attestiert nachweisen, das du am Prüfungstag prüfungsuntauglich -untauglich, nicht nur aufgeregt mit entsp psychosomatischen Symptomen- warst. Im Nachhinein ist das deutlich schwerer wenn nicht unmöglich, weil der Arzt (Facharzt sei empfohlen) dir idR im Nachhinein nicht bescheinigen kann, das du krank warst BEVOR du ihn aufgesucht hast.

Zitat:

Ich habe auch schon daran gedacht, einen Rechtsanwalt einzuschalten.


das würde ich dir dringend empfehlen.


mfg
derjim
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