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Studiengebühren: die 10.000ste
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Studiengebühren: die 10.000ste
 
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Carcharoth
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Anmeldungsdatum: 18.07.2006
Beiträge: 1536

BeitragVerfasst am: 29 Nov 2006 - 20:39:37    Titel:

achso, ein Studium ist ja keine Ausbildung. Wie konnte ich das jetzt nur vergessen?

Deine Argumentation beißt sich selbst in den Schwanz. Aber okay, ich bin es ja in diesem Forum nicht anders gewohnt.
Mark123
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 1075

BeitragVerfasst am: 29 Nov 2006 - 20:44:31    Titel:

Carcharoth hat folgendes geschrieben:
achso, ein Studium ist ja keine Ausbildung. Wie konnte ich das jetzt nur vergessen?

Deine Argumentation beißt sich selbst in den Schwanz. Aber okay, ich bin es ja in diesem Forum nicht anders gewohnt.


Ich weiss nicht wo du dir gerne reinbeißt, das ist deine Privatsache.

Unter "Ausbildung" versteht man im Allgemeinen eine Lehre oder zumindest eine Ausbildung, bei der man arbeitet (ARBEITET!!!). Leute arbeiten während ihrer Lehre und geben der Volkswirtschft etwas zurück. Während du momentan, abgesehen von den Passivabgaben, nur Nutzen aus dieser Volkswirtschaft ziehst. Du hast kein vernünftiges Argument gegen Studiengebühren außer deinem unbegründeten Gerechtigkeits blabla.
Carcharoth
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Anmeldungsdatum: 18.07.2006
Beiträge: 1536

BeitragVerfasst am: 29 Nov 2006 - 20:49:56    Titel:

>>Unter "Ausbildung" versteht man im Allgemeinen eine Lehre oder zumindest eine Ausbildung, bei der man arbeitet (ARBEITET!!!). Leute arbeiten während ihrer Lehre und geben der Volkswirtschft etwas zurück. Während du momentan, abgesehen von den Passivabgaben, nur Nutzen aus dieser Volkswirtschaft ziehst.<<

Sorry, aber mit Sätzen wie diesen disqualifizierst du dich meiner Meinung nach in dieser Diskussion, da du dir selbst widersprichst und sie im übrigen Monumente deiner (vermutlich unverschuldeten) Ahnungslosigkeit sind.

Aber kein Problem. Du kannst dich ja auch einfach raushalten, wenn du die Situation eh nicht kennst Smile
masterofdisaster
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Anmeldungsdatum: 08.02.2006
Beiträge: 913

BeitragVerfasst am: 29 Nov 2006 - 20:51:25    Titel:

Zitat:
Sorry, aber mit Sätzen wie diesen disqualifizierst du dich meiner Meinung nach in dieser Diskussion

Zum Glück gehts hier nicht nach deiner Meinung Smile
Carcharoth
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Anmeldungsdatum: 18.07.2006
Beiträge: 1536

BeitragVerfasst am: 29 Nov 2006 - 20:53:49    Titel:

>>Zum Glück gehts hier nicht nach deiner Meinung<<

tja, schon richtig Smile
Mark123
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 1075

BeitragVerfasst am: 29 Nov 2006 - 20:56:20    Titel:

Carcharoth hat folgendes geschrieben:

Sorry, aber mit Sätzen wie diesen disqualifizierst du dich meiner Meinung nach in dieser Diskussion, da du dir selbst widersprichst und sie im übrigen Monumente deiner (vermutlich unverschuldeten) Ahnungslosigkeit sind.

Aber kein Problem. Du kannst dich ja auch einfach raushalten, wenn du die Situation eh nicht kennst Smile


Ich weiss nicht, ob du diesen plumben Versuch, dein eigenes Unwissen auf Andere umzuwälzen, irgendjemandem unterjubeln kannst. Viel Glück damit in der Zukunft.
Carcharoth
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Anmeldungsdatum: 18.07.2006
Beiträge: 1536

BeitragVerfasst am: 29 Nov 2006 - 21:17:36    Titel:

>>plumben<< it's "plump". Aber okay Wink

Nein, es ist kein plumper Versuch. Ich sage dir nur, dass deine Thesen sich selbst widersprechen.

Studenten sollen für ihr Studium selbst aufkommen, es spricht nichts dagegen. --- deine erste These.

Studenten sollten mit etwas Hirn kein Problem haben, sich das Geld für ihr Studium selbst zu beschaffen. --- deine zweite These.

Dann würden sie ihr Studium kürzer fassen und sich so für die Gesellschaft, die vorher in sie investiert hat, ohne etwas zurückzubekommen, schneller lohnen. --- deine Schlussfolgerung.

Merkst du wirklich nichts?
Ich bin mal Mensch genug, dir zu helfen:
a) Wenn Studenten sich ihr Geld für das Studium (es sind ja beileibe nicht nur Studiengebühren!) selbst beschaffen, müssen sie in aller Regel dafür arbeiten. Geh doch mal mit offenen Augen durch eine Studentenstadt, hmm zum Beispiel Marburg. Dann siehst du, dass Studenten sehr wohl arbeiten. In der Regel ist die Bezahlung allerdings so geartet, dass man eben so seine Wohnung und die Lebenshaltungskosten begleichen kann.
b) Müssten Studenten zwecks Zahlung von Studiengebühren nun noch mehr Geld auftreiben, müssten sie natürlich auch ihr Wochenarbeitspensum erhöhen. Zwei Folgen: Erstens höhere Steuersätze weil höheres Einkommen, zweitens geringere Qualität des Studiums, da man einfach nicht mehr so viel Zeit zum lernen aufbringen kann. Ja!! Studenten müssen manchmal lernen! Es ist tatsächlich so! Meine Schlussfolgerung: Man braucht zum studieren potentiell länger als vorher.

Mit unbegründetem Gerechtigkeitsblabla hat das nichts zu tun, ich sehe die Folgen von Studiengebühren aber genau konträr zu deiner Beweisführung.
Mark123
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 1075

BeitragVerfasst am: 29 Nov 2006 - 21:27:20    Titel:

Carcharoth hat folgendes geschrieben:

Merkst du wirklich nichts?
Ich bin mal Mensch genug, dir zu helfen:
a) Wenn Studenten sich ihr Geld für das Studium (es sind ja beileibe nicht nur Studiengebühren!) selbst beschaffen, müssen sie in aller Regel dafür arbeiten. Geh doch mal mit offenen Augen durch eine Studentenstadt, hmm zum Beispiel Marburg. Dann siehst du, dass Studenten sehr wohl arbeiten. In der Regel ist die Bezahlung allerdings so geartet, dass man eben so seine Wohnung und die Lebenshaltungskosten begleichen kann.
b) Müssten Studenten zwecks Zahlung von Studiengebühren nun noch mehr Geld auftreiben, müssten sie natürlich auch ihr Wochenarbeitspensum erhöhen. Zwei Folgen: Erstens höhere Steuersätze weil höheres Einkommen, zweitens geringere Qualität des Studiums, da man einfach nicht mehr so viel Zeit zum lernen aufbringen kann. Ja!! Studenten müssen manchmal lernen! Es ist tatsächlich so! Meine Schlussfolgerung: Man braucht zum studieren potentiell länger als vorher.


Ich stamme aus der Nähe von Marburg und kenne sehr wohl die Studenten die dort arbeiten. Die machen dies jedoch um sich Luxusgüter, wie Auto etc zu finanzieren. Für alle anderen gibt es Bafög. Das Ammenmärchen vom Studenten der für Strom und Wasser schuftet, kannst du deiner Oma erzählen.

Wer für eine zeitabhängige Dienstleistung Kapital aufwenden muss, wird sich bemühen, diese Leistung nur so kurz wie nötig in Anspruch zu nehmen. Das ist eine ganz simple betriebswirtschaftliche Rechnung. Alle Länder mit zum Teil exorbitanten Gebühren belegen dies. Insofern kannst du dir deine Erklärungen in die Haare schmieren, da 1) ich kein Problem mit Studiengebühren habe und 2) Studiengebühren beschlossene Sache sind. Insofern: Pech gehabt! Mr. Green

Seh halt zu, dass du schön viel Geld verdienst, dann kannst du deinen Kindern die Sorge um Gebühren ersparen.
masterofdisaster
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Anmeldungsdatum: 08.02.2006
Beiträge: 913

BeitragVerfasst am: 29 Nov 2006 - 21:31:36    Titel:

Zitat:
Wenn Studenten sich ihr Geld für das Studium (es sind ja beileibe nicht nur Studiengebühren!) selbst beschaffen, müssen sie in aller Regel dafür arbeiten

Hier liegt der entscheidene Irrtum.
Wenn du dir mal andere Länder ansiehst, in denen Studiengebühren bezahlt werden, dann wirst du feststellen, dass dafür nicht gearbeitet wird, sondern ein Studienkredit aufgenommen wird.
So einfach ist das.

Wenn jetzt behauptet wird, dass Studenten nicht so einfach an Kredite kommen würden, dann ist das zum einen Unsinn, da es mittlerweile verschiedene Banken gibt, darunter z.B. das KFW-Studienkrdedit-Programm, die Studenten ohne weitere Sicherheiten genügend Geld für Studiengebühren und Unterhalt Kredit gewähren.
Zum anderen, wenn es tatsächlich ernsthafte Probleme gäbe, dann müsste man daran arbeiten, die Kredite Problemfreier auszuzahlen, aber nicht deswegen das komplette System kippen.

Zitat:
Müssten Studenten zwecks Zahlung von Studiengebühren nun noch mehr Geld auftreiben, müssten sie natürlich auch ihr Wochenarbeitspensum erhöhen
Irrtum, siehe oben.

Zitat:
Meine Schlussfolgerung: Man braucht zum studieren potentiell länger als vorher.
Leider wird deine Folgerung von der Realität wiederlegt.
Carcharoth
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Anmeldungsdatum: 18.07.2006
Beiträge: 1536

BeitragVerfasst am: 29 Nov 2006 - 21:35:18    Titel:

>>Die machen dies jedoch um sich Luxusgüter, wie Auto etc zu finanzieren.<<

Dann kennst du nur die eine Seite. Und nochmal für die ganz langsamen: Bafög ist so ein schönes Wort, aber tatsächlich sehr selten zu bekommen.

>>Das Ammenmärchen vom Studenten der für Strom und Wasser schuftet, kannst du deiner Oma erzählen.<<

Nein, die hat in dieser Sache vermutlich eine sinnigere Meinung als du und ich muss mit ihr nicht erst groß diskutieren.

>>Wer für eine zeitabhängige Dienstleistung Kapital aufwenden muss, wird sich bemühen, diese Leistung nur so kurz wie möglich in Anspruch zu nehmen.<<

Da hast du Recht. Und die Qualität des Studiums leidet darunter erheblich. Und nein, ich bin kein 34jähriger Langzeitstudent, ich bin 20 und habe durchaus vor, mein Studium zügig über die Bühne zu kriegen. Aber ich bin nicht bereit, dafür eine Qualitätsminderung hinzunehmen, soll heißen: ich studiere so lange und intensiv wie ich meine dass ich es tun muss und nicht so schnell wie es mir irgendein gesellschaftlicher Konsens vorschreiben zu müssen glaubt.
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