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Fragen zu Übungen, Trainingsplan etc.
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Matters
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Anmeldungsdatum: 22.12.2007
Beiträge: 105

BeitragVerfasst am: 08 Feb 2008 - 12:14:45    Titel:

Beim normalen Training wird fast nur der kontraktile mechanismus beansprucht, (da die filamente nicht richtig gleiten können).
Also adaptiert der kontraktile Mechanismus maximal, die kontraktilen Systeme minimal. Da die kontraktilen Systeme während der Ausführung, also während des Satzes nicht beansprucht werden, das hängt damit zusammen das die filamente nicht richtig gleiten können, beim superslow hingegen können die filamente gleiten und so adaptieren auch die kontraktilen systeme. Man sollte also eine Kombination wählen.
Die kontraktilen Systeme müssen iwann mal aufholen.
so steht es da in etwa drinnen ich hab des zusammengefasst.
tobi90
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Anmeldungsdatum: 01.11.2006
Beiträge: 56

BeitragVerfasst am: 08 Feb 2008 - 18:02:57    Titel:

Neue Frage :

Ich bin 17 und habe seit ca. 3-4 Monaten keine Vorschritte mehr beim Bankdrücken erreichen können ! Ein Freund hat ca. zeitgleich mit mir 50 kg drücken können - jetzt schafft er 60-65 kg. Wenn ich einen guten Tag habe, schaffe ich einen Satz mit 55kg und danach 50kg !
Ich trainiere 2-Tage-Split und gehe ca. 3mal die Woche ins Studio !

Bei Latzug, Bizeps usw. und auch bei Trizeps habe ich Fortschritte gemacht - nur nicht beim Bankdrücken ?!

Soll ich andere Übungen machen, weil sich der Körper an die 50kg beim Bankdrücken "gewöhnt" hat oder was noch ? Gebt bitte Tipps !

(Trainiere seit ca. 6 Monaten)
piodre
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Anmeldungsdatum: 04.08.2006
Beiträge: 174
Wohnort: München, Oktoberfestplatz

BeitragVerfasst am: 08 Feb 2008 - 22:28:25    Titel:

Tut mir leid, aber das ist alles sehr weit hergeholtes pseudowissenschaftliches Geschwafel.
Zitat:
Beim normalen Training wird fast nur der kontraktile mechanismus beansprucht


Was ist normales Training, ich nehme mal an Training mit einer geringeren TUT? Auch wenn die TUT kürzer ist als bei super-slow wird genauso viel Reiz bei der exzentrischen Bewegung ausgeübt! (kein Trägheitseffekt)

Zitat:
(da die filamente nicht richtig gleiten können)

Das ist sehr weit hergeholt, bis dato gibt es keine molekularphyiologischen Belege über die Gleitfilamenttheorie(Huxley et al)! Ich kann mir ehrlich gesagt auch nicht vorstellen das die Aktin- und Myosinfilamente bei langsamerer Ausführung Probleme kriegen sollten übereinander zu gleiten.
Matters
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Anmeldungsdatum: 22.12.2007
Beiträge: 105

BeitragVerfasst am: 08 Feb 2008 - 23:41:33    Titel:

Also mit Normalen Training wird wahrscheinlich, das Volumenttraining gemeint sein. Auf diesem wissentschaftlichen Gebiet fehlt mir die Kenntnis. Aber ich denke widerlegt es es auch noch nicht... sonst wäre es ja hier bereits erwähnt worden.
Ich denke aber schon, dass es irgendwelche Vorteile gibt, da es ja auch noch eine Weiterentwicklung gibt, den Warp.
Eine schlecht eMethode würde wahrscheinlich nicht überleben, oder zumindest nicht weiterentwickelt werden.
Also ich bin gerne bereit zu glauben, dass sie im Normalfall normalen Training nichts voraus haben, aber ich denke dass es eben doch wichtige Unterschiede gibt, die den EInsatz im richtigen Moment doch sinnvolll machen.
Also als völligen Schwachsinn würd ich superslow und ähnliches nicht abtun. Aber das muss jeder für sich entscheiden, da es anscheinend keine wirklichen Belege gibt, dass Superslow Vorteile hat.
Hierbei mächte ich aber noch erwähnen, dass bei superslow trainingstechnisch kein Aufwärmen nätig ist, da der Muskel sich da kaum verletzen kann.
Hab aber in nen anderen forum, gehört dass superslow es bringt, von einem ders selbst ausprobiert hat.
piodre
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Anmeldungsdatum: 04.08.2006
Beiträge: 174
Wohnort: München, Oktoberfestplatz

BeitragVerfasst am: 09 Feb 2008 - 12:36:35    Titel:

Die Philosophie die hinter HIT steckt ist ja folgende: man setzt einen größt möglichen Reiz auf den Muskel, dabei reicht sogar ein Satz pro Muskelgruppe. So in etwa habs ich verstanden.
Jetzt kommt mein Gegenargument, Muskelwachstum resultiert aus dem Gewicht * der Zeit die auf den Muskel einwirkt
Das ist eine Tatsache!
Es ist eine Lüge das Kurze TUTs schlechter für Kraft oder Masseaufbau sind. Dem Muskel ist es egal ob du dein Gewicht langsam oder schnell bewegst, wichtig ist ALLEIN die Spannung die dabei auftritt und Muskeltraumata erzeugt. Wichtig ist hierbei das man immer wieder möglichst große "Muskelschäden" in Form von steigenden Gewichten/Wiederholungszahlen(letzteres eher weniger wichtig) setzt. Bei HIT wird also immer ein maximaler Schaden am Muskel angerichtet, weil man immer mit maximalem Load trainiert.

Viel besser ist folgendes Schema: man dekonditioniert nach einer Maxkraftphase. (also lässt sein ZNS von den Strapazen erholen um im folgenden wieder höheres Muskeltraumata mit geringeren Gewicht setzen zu können)

Die Dekonditionierungs-Phase sollte so aussehen das man etwa zwei Wochen lang NICHT trainiert. Dann kann man wie gesagt mit einem geringen Load wieder Muskeltraumata erzeugen, wenn der Muskel adaptiert muss der Load erhöht werden. Diese kontinuierliche Steigerung des Gewichts resultiert in stetigem Muskelwachstum.

Bei HIT wird also von Anfang an ein maximaler Reiz gesetzt, folglich erfolgt Hypertrophie. Bei den folgenden Trainingseinheiten kann sich der Muskel nur noch langsam an das Gewicht anpassen(siehe Symptom von tobi90) können nur noch geringere Reize ausgeübt.
Da Muskelwachstum mit Progression in Einklang steht, wird man mit einem derartigem System nicht viel erreichen(ausser man trainiert kraftspezifisch, aber dann geht man sowieso in einen Powerliftingverein und gibt sich nicht mit HIT ab)
Und genau das ist der Punkt warum HIT kontraproduktiv ist!

P.S.: Wer sich für wissenschaftlich belegte Trainingssysteme intressiert der soll sich das hier mal durchlesen: klick mich an (Passwort="komplement")
Matters
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Anmeldungsdatum: 22.12.2007
Beiträge: 105

BeitragVerfasst am: 09 Feb 2008 - 23:02:59    Titel:

Naja ich denke nicht dass es auf die länge des Trainings ankommt, es kommt lediglich darauf an einen mäglichst großen reiz zu setzen.
piodre
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Anmeldungsdatum: 04.08.2006
Beiträge: 174
Wohnort: München, Oktoberfestplatz

BeitragVerfasst am: 10 Feb 2008 - 14:26:22    Titel:

Matters hat folgendes geschrieben:
Naja ich denke nicht dass es auf die länge des Trainings ankommt, es kommt lediglich darauf an einen mäglichst großen reiz zu setzen.


Hab zwar nichts zur zeitlichen Länge des Trainings gesagt, aber aus hohem Volumen(Gewicht das in einem bestimmten Zeitraum bewältigt wurde) ergibt sich ein höherer Reiz und somit wiedersprichst du dir selbst ein bischen.

Und wie gesagt ist ein möglichst großer Reiz in Sinne von Muskelversagen kontraproduktiv für Hypertrophie!(im Bezug auf meinen vorherigen Text)
tobi90
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Anmeldungsdatum: 01.11.2006
Beiträge: 56

BeitragVerfasst am: 11 Feb 2008 - 17:32:17    Titel:

Zitat:
@ toby: wie sieht dein trainingsplan aus, wie ernährst du dich


Tag A

Bankdrücken
Dipmaschine
Pushdowns
Seitheben
Shrugs

Tag B

Latzug
Rudern
Bizeps(vers. Übungen wechselt immer mal)
Bauch
Rückenstrecker

Jeweils 3-4 Sätze mit 12 Wiederholungen!
Beine mache ich abwechselnd Beinpresse und Wadenpresse !

Gehört jetzt niocht zum Thema - aber vllt sollte ich mehr Schulter machen ?


Ernährung : Normal und versuche auch Proteine zu mir zu nehmen
(Quark, Ei) ... war eine zeitlang abends trainieren und habe danach nix mehr gegessen ( kanns event. daran liegen) - esse jetzt nach dem Training vor dem Schlafen immer noch was !
Matters
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Anmeldungsdatum: 22.12.2007
Beiträge: 105

BeitragVerfasst am: 11 Feb 2008 - 18:08:46    Titel:

Also mit Länge des Trainings meinte ich deine eine Formel: Museklwachstum = Gewicht * Zeit die auf auf den Muskel einwirkt.
also ein Satz superslow führt mmindestens einen gleich hohen Reiz herbei, wie die Sätz beim Volumentraining.
Superslow ist extrem hart, man muss danach manchmal erbrechen, oder kann umkippen, das spricht doch irgendwie dafür, dass es extrem die Muskulatur belastet.
Also welche Kadenz würdest du dann empfehlen?
Bei superslow tritt eben diese Spannung die du erwähnst eben länger auf bedeutet für Kraft mal Gewicht höherer Wert.
70% Gewicht weden normal bei superslow verwendet.
also man drückt 100kg in 6 sek komplett *8 Wdhs
superslow man drückt 70 kg in 12 sek komplett* 8 Wdhs
P1 (1Wdh, weil sich die Wdhs ja rauskürzen)= m*g*h*t = 100kg*10m/s²*1m*6sek= 6000 Watt
70kg*10m/s²*1m*12sek= 8400 Watt
so wo iss mehr Leistung?

Ich hab die Erdbeschleunigung gerundet, sowie die Entfernung des Gewichts vom gesetzten nullpunt auf 1m geschätzt, dass wird bei jedem anders sein.
aber die m würden sich so und so rauskürzen genauso wie die erdbeschleunigung bzw. der ortsfaktor. lediglich zeit und gewicht sind unterschiedlich.
piodre
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Anmeldungsdatum: 04.08.2006
Beiträge: 174
Wohnort: München, Oktoberfestplatz

BeitragVerfasst am: 11 Feb 2008 - 18:34:18    Titel:

Zitat:
m*g*h*t

Das ist keine Leistung, desshalb würdest du bei deiner Rechnung auch nicht Watt sondern kg*m/s als Einheit rausbekommen! Leistung ist definiert mit Arbeit durch Zeit also (m*g*h)/t
Daraus kannst du vielleicht schon schließen das die Zeit irrelevant ist.

Ausführliche Antwort kommt zwecks Prüfungsstress meinerseits erst Ende der Woche.
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