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Kündigung
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Gast







BeitragVerfasst am: 23 Nov 2004 - 21:00:59    Titel: Kündigung

Wir haben riesige Probleme...Alle sind Hauptmieter und 3 von 4 wollen Kündigen-WG auflösen.Mit dem Vermieter wurde verkürzte Kündigungsfrist vereinbart.Ein WG Mitglied zieht aber nicht mit,wegen ihm wird die WG auch aufgelöst.Welche Recht hat er.Kann er Kündigungsfrist einklagen.Können wir zu unserem Termin kündigen.Er beharrt auf das 3monatige Kündigungsrecht,geht das wenn die Mehrheit Kündigt???
Labus
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Anmeldungsdatum: 28.09.2004
Beiträge: 2598
Wohnort: Rhein-Main-Gebiet

BeitragVerfasst am: 24 Nov 2004 - 09:01:48    Titel:

Ich denke ihr steht alle im Mietvertrag, oder? Dann müsst ihr auch gemeinschaftlich kündigen. Da führt kein Weg dran vorbei. Ob eine Klage hilft halte ich für fraglich - kündigt ihr die drei Monate als Küfri, dann seit ihr wahrscheinlich schneller als jede Zivilklage, die aufgrund der prinzipiellen Einigungsmöglichkeit wahrscheinlich auch nichts bringt, sondern nur kostest.....
Gast







BeitragVerfasst am: 24 Nov 2004 - 16:42:18    Titel:

Die Kündigung des WG-Mietvertrages ist vertrackt. Es ist richtig, daß nur alle gemeinsam kündigen könnt. Das rührt daher, daß der Mietvertrag nicht auf die Erfordernisse eine WG mit wechselnden Mitgliedern abgestimmt ist.
Die Lösung wäre meines Erachtens, daß die drei kündigungswilligen WG-Mitglieder gegen den renitenten Mitbewohner auf Abgabe der Willenserklärung klagen. Wenn man, wie mal vorgeschlagen, eine BGB-Gesellschaft annimmt, kann ihr Zweck (gedeihliches Zusammenleben) nicht mehr erreicht werden. Dann muß sie auch aufgelöst werden können.
Der Haken an der Sache ist, daß Ihr wohl kaum vor Gericht wollt.
Zunächst könntet Ihr mal zur studentischen Rechtsberatung gehen. Vielleicht beeindruckt ein "offizielles" Schreiben.
Ein anderer - rein theoretischer - Weg: Mobbing. Würde ich natürlich nie empfehlen. Außerdem kann ich mir schwer vorstellen, daß Ihr bei der Belastung noch ordentlich studieren könnt. Vielleicht könnt Ihr auch zusammenlegen und Eurem Freund Geld für den Auszug anbieten? Vermieter sehen sich oft dazu gezwungen. Ein Gerichtsverfahren kostet auch Geld und dauert noch dazu sehr lange.
Ich bedauere, eine einfache Lösung sehe ich nicht.
Labus
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Anmeldungsdatum: 28.09.2004
Beiträge: 2598
Wohnort: Rhein-Main-Gebiet

BeitragVerfasst am: 25 Nov 2004 - 10:58:54    Titel:

Einziger Nachteil der Klage.....es dauert und kostet.

Wenn man hier beachtet, dass der renitente sogar kündigungswillig (bei drei Monaten) ist, weiteres Problem - er hält sich an den geschlossenen Vertrag und an die von allen und von gesetzeswegen vereinbarten Kündigungsfristen.... Ich gehe davon aus, das ein Gericht bestimmt auf ein Vergleich drängen wird. Danach werden die (Gerichts-)Kosten geteilt, ob das für max. zwei Monatsmieten den Aufwand und Kosten wert ist, ist fraglich. Zumal es wahrscheinlich mehrere Wochen, wenn nicht Monate dauert einen Termin für die Verhandlung zu bekommen...... Rechtlich, vielleicht nicht moralisch, ist der Renitente auf der sicheren Seite - anders sehe es aus, wenn er partout eine Kündigung verweigern würde, was er entsprechend dem Sachverhalt aber scheinbar nicht tut.
Puntik
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Anmeldungsdatum: 11.08.2008
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 11 Aug 2008 - 17:46:43    Titel: ein ähnliches Problem

Ich habe ein ähnliches Problem, aber es ist noch komplizierter, weil ich die WG auflösen will und mein Mitbewohner nicht. Wir sind eine 3-er WG und sind seit 2 Monaten zu zweit, wobei für das dritte Zimmer mein Mitbewohner zahlt. Es ist aussichtlos, dass irgendeiner mein Zimmer wollen wird, weil es einfach zu teuer ist. Außerdem möchte ich keinem etwas verkaufen, wo ich selber nicht leben will. Nun können wir nicht kündigen, weil es das nicht will, aber das bedeutet ja, dass ich überhaupt keine Rechte ausüben kann. Habe ich denn rechtlich überhaupt keine Möglichkeiten die WG auflösen zu können?

Vielen Dank im Voraus!
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 11 Aug 2008 - 18:01:52    Titel:

Innerhalb der letzten 4 Jahre hat sich hinsichtlich der Forenregeln doch einiges getan, heißt konkret: Rechtsberatung ist hier nunmehr nach Rechtsdienstleistungsgesetz nicht zulässig. Deshalb mache ich hier zu.
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