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Warum denn für Politik interessieren?
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CARNAGE
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Anmeldungsdatum: 06.11.2006
Beiträge: 350

BeitragVerfasst am: 03 Dez 2006 - 18:39:45    Titel:

Volksentscheide können jedoch missbraucht werden. Es gibt soviele abkommen im europaparlament, dass politsiche fairness, durch spontane volksenscheide nicht weiter gewähleistet is !
samba1
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Anmeldungsdatum: 25.05.2006
Beiträge: 613

BeitragVerfasst am: 03 Dez 2006 - 18:55:18    Titel:

Wenn der Klügere nachgibt, haben wir bald die Herrschaft der Dummen.
Carcharoth
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Anmeldungsdatum: 19.07.2006
Beiträge: 1536

BeitragVerfasst am: 03 Dez 2006 - 18:59:27    Titel:

>>Wenn der Klügere nachgibt, haben wir bald die Herrschaft der Dummen.<<

... Ein Totschlagsargument, das man auch sehr gut gegen die Argumentation desjenigen richten kann, der es anbringt.
LaChatte
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Anmeldungsdatum: 24.02.2006
Beiträge: 1479

BeitragVerfasst am: 03 Dez 2006 - 19:46:28    Titel:

Zitat:
Ja, ich halte sie für so dumm und so leicht manipulierbar. Sieh dich doch um und nimm die Rosarot-Brille ab, sprich mit den Menschen. Differenzierte Meinungsbilder wirst du nur in den seltensten Fällen antreffen. Es ist traurig dass es so ist, und die Menschen als Individuen sind deswegen nicht schlecht. Aber in der Masse sind sie nur ein einziger, blindwütiger Haufen des Elends.


Ich muss zugeben, als ich das letze Mal an einem Fussballspiel war, bekam ich durchaus diese Meinung in Bezug auf das Publikum. Wenn ich aber mit den Menschen mich unterhalte, siehts wieder anders aus.

Allerdings finden ja Wahlen und Abstimmungen im Geheimen statt, sodass die schädlichen Wirkungen der Gruppendynamik aufgehoben sind.

Zitat:
Aber ich erachte es eben nicht als wünschenswert, eine Entscheidung nur aus egoistischen Motiven (Was bringt es mir? Was habe ich davon?) zu treffen. Das ist der große Denkfehler, den Befürworter von Volksabstimmungen machen. Eine politische Entscheidung sollte immer eine weitblickende und aufs GEMEINwohl fokussierende sein, und nicht ein kurzsichtiges Abwägen der Vor- und Nachteile für mich selbst (wenn überhaupt).


Da ich Politiker nicht für weiser, intelligenter, weitblickender und gütiger als Otto Stino halte, so ziehe ich es vor, dass mehrere Millionen entscheiden, anstatt eine kleine Handvoll von Menschen, die in erster Linie für das Wohl ihrer Interessengruppen oder das Wohl ihrer politischen Karriere besorgt sind.

Dass Politiker langfristiger als bis zur nächsten Wahl denken, halte ich für ein Vorurteil - ebenso, dass sie in erster Linie das Gemeinwohl im Auge haben. Und manchen Politikern ist es tatsächlich wichtiger, in den Medien eine gute Figur zu machen, als für eine als richtig erkannte, aber unangenehme Sache einzutreten.

Zitat:
Achja, die Schweiz Smile immer wieder ein nettes Beispiel für Volksentscheidbefürworter. Bis man ihnen erzählt, dass in der Schweiz die Beteiligung an Volksentscheiden oftmals nicht mal 40 % beträgt =^.^=


Ja und?
Gewisse Qualitäten muss die Schweiz doch haben, sonst würden nicht mehrere zehntausend Deutsche pro Jahr sich dafür entscheiden, in die Schweiz zu kommen... Etwas vom Schönsten an der Demokratie ist die MÖGLICHKEIT der Beteiligung, die nicht eine PFLICHT ist.
Pauker
Moderator
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Moderator


Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 03 Dez 2006 - 19:49:55    Titel:

Nana... nicht persönlich werden. Wink

Was die politische Motivation der Massen angeht, mache ich mir allerdings auch wenig Illusionen. Man muss nur sehen, mit welchen einfachen Mitteln man Wahlkämpfe gewinnt oder was ausreicht um Wahlkämpfe zu verlieren. Da kommt es mehr auf die richtige Frisur an als auf politische Inhalte.

Interessant war die Volksabstimmung in Karlsruhe über die Untertunnelung der Haupteinkaufsstraße. Wurde dies beim ersten Mal noch abgelehnt, hat man ein paar Jahre später die Abstimmung einfach wiederholt mit gegenteiligem Ergebnis. Na gut jetzt wird eben gebaut... war ja Volkes Wille (?). Und wenn beim zweiten Mal nicht das richtige Ergebnis rauskommt wartet man eben noch ein zwei Jahre. Beim 3. oder 4. Mal wirds schon klappen. So wankelmütig ist Volkes Wille.

Ich stelle mir gerade internationale Verträge vor, die man von Volksabstimmungen abhängig macht. Euro nein, Euro ja, Euro nein,... im Vierjahresrhythmus. Europa ja, Europa nein... abhängig davon vermutlich, ob man gerade Weltemeister im Fußball geworden ist oder nicht. Allein die Wahlbeteiligung hierzulande hängt ja maßgeblich davon ab, ob die Sonne scheint oder nicht...

Die Menschen entscheiden - wenn überhaupt - aus dem Bauch heraus. Das ist wie gesagt nicht so schlimm, wenn Sie über bereits gemachte Politik abstimmen. Jeder kann sehen, ob eine Bundesregierung innerhalb von 4 Jahren etwas auf die Beine stellt oder nicht.

Die tiefgehenden Kenntnisse in internationaler Finanz- und Wirtschaftspolitik zur Beurteilung aktueller Fragen hat aber kaum einer.

Gruß
Pauker
borabora
Moderator
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Moderator


Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 03 Dez 2006 - 19:50:51    Titel:

Es gibt durchaus Möglichkeiten für mehr Bürgerbeteiligung doch diese werden kaum genutzt. Damit meine ich nicht nur die Option wenigstens auf lokaler Ebene mitzugestalten (sei es durch eine Partei, eine Wählervereinigung oder unabhängig), sondern auch die stets scheiternden und viel zu selten initialisierten Referenden.

Wer nach Volksabstimmungen kräht sollte vielleicht erst mal bei sich selbst anfangen und sich umsehen welche Möglichkeiten zur Mitgestaltung und Einflussnahme es bereits gibt.
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