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Einstellungstest beim Bundesamt für Wehrtechnik (BWB)
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Foren-Übersicht -> Eignungstests & Einstellungstests -> Einstellungstest beim Bundesamt für Wehrtechnik (BWB)
 
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daNnyTigA
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Anmeldungsdatum: 21.10.2014
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 14 Dez 2014 - 23:49:53    Titel:

ah ok, danke für die antworten Smile

hatte mich nur gewundert weil auf der homepage steht bis zum 31.12 bewerben zur einstellung anfang juni nächsten jahres. vllt hat sich da dann in der tat was getan, dass das nun hoffentlich auch eingehalten wird Wink

falls irgendwer noch weitere erfahrungsberichte oder aktuelle themen/fragen, die dran kamen, posten möchte, bin ich und sicherlich auch andere leser hier dankbar! (ja ich habe den ganzen thread gelesen ^^)
MB-LRT
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Anmeldungsdatum: 17.02.2015
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 17 Feb 2015 - 21:22:17    Titel: aktueller Sachstand

Hallo an alle,
ich wollte mal fragen ob es einen aktuellen Sachstand bei den hier Anwesenden gibt.
Neue Erfahrungen zu dem Einstellungstest?
MaBe
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Anmeldungsdatum: 18.02.2015
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 18 Feb 2015 - 11:06:23    Titel: Auswahltermin Januar SBE

Hallo,

meinen Termin hatte ich Mitte Januar. Die Einladung kommt per Mail auf die von euch angegebene Adresse (ging Anfang Dezember ein). Vor Ort (Mudra Kaserne) gibt es keine Unterkünfte, d.h. Ihr müsst euch selbst irgendwo eine Unterkunft besorgen. Ich würde euch raten dies auch zu tun, denn der Verkehr ist auch auf den Autobahnen morgens schon relativ dicht.
Begonnen hat das Verfahren um 07:30. Es sind max. 4 Personen, die an einem Tag geprüft werden. Es waren bei mir 2 zivile Bewerber und 2 Offiziere, die geprüft wurden. Die Prüf- und die Prüfungsgruppe sind auf das Fachgebiet (bei mir Systembewaffnung und Effektoren) ausgerichtet.

Als erstes gibt es eine kurze Einweisung über den Ablauf, die Personalausweise werden überprüft und dann geht es los mit dem Aufsatz. Es gibt 2 Themen zur Auswahl (für alle gleich). Meins lautete in etwa so: "Welchen Bedrohungen sind landgebundene Patrouillen-/Transportfahrzeuge in Out of Area Einsätzen ausgesetzt und welche Schutzmöglichkeiten gibt es?"
60 min Zeit, Papier wird gestellt. Man kann auch ein Konzeptpapier anfertigen, bevor man die Reinschrift verfasst. Dies wird ebenfalls eingesammelt. An das 2. Thema kann ich mich leider nicht mehr erinnern.

Als nächstes stellte sich die Prüfgruppe vor und jeder der Prüflinge (hierbei die Fragestellung "warum beworben").
Danach folgt der Kurzvortrag (5-10 min, 20 min Vorbereitung). Es gab wieder 2 Themen zur Auswahl. Die zivilen Bewerber hatten eher allgemeine Themen (Robotik, Studiengebühren), während die Soldaten ausschließlich sicherheitspolitische Themen hatten. Bei mir gab es das Thema "Technologietransfer - Chancen und Risiken" und eine Argumentation bzgl. der Aussage "Warum Deutschland auch mit militärischen Mitteln Konflikten begegnen muss" (den genauen Wortlaut kann ich nicht mehr wiedergeben). Mein Kamerad hatte das Thema Münchner Sicherheitskonferenz.
Man konnte ein Flipchart anfertigen, wobei ich darauf verzichtet habe und mich lieber auf den Inhalt konzentriert habe. Wichtig ist nicht vordergründig was man sagt, sondern wie gut der Aufbau, die Logik der Argumentation und die Vortragsweise ist. Hier ist zum ersten mal auch die Prüfgruppe mit dabei, die vorher natürlich den Aufsatz gelesen hat (dazu gab es aber keine weiteren Fragen, auch bei den anderen nicht, sofern ich das sagen kann (im persönlichen Gespräch der anderen war ich natürlich nicht dabei)). Rückfragen zum Kurzvortrag können kommen, war bei allen Vortragenden so.
Die Prüfgruppe Bestand aus dem Leiter, dem techn. Beisitzer, dem Juristen und dem Psychologen. Alle waren gelassen und ruhig und bestrebt bis zum Ende der Auswahl nichts in Richtung Eignung zu verraten. Insgesamt aber relativ entspannt.

Dann gab es das Rundgespräch mit technischen, sicherheitspolitischen und juristischen/verwaltungsrechtlichen Fragen. Weiterhin gab es Fragen über die Bundeswehr im Allgemeinen (Anzahl der Soldaten und zivilen Beschäftigten). Der Schwierigkeitsgrad der Fragen war auf die einzelnen Teilnehmer zugeschnitten (Studium, Vertiefungsrichtung, bisherige Tätigkeit). Die Soldaten hatten teilweise schwerere und andere Fragen, da diese auch einen anderen Hintergrund haben (Sicherheitspolitik, allgemeines Wissen über Bw usw.). Es gab simpel Fragen (z.B. für die zivilen Bewerber "Welche Fahrzeuge gibt es?", "Welche Besatzung hat der Leopard 2 und was machen die.", "Welche Baugruppen hat ein Lenkflugkörper" -> Gehäuse, Effektor (Suchkopf, Wirkladung usw.), Triebwerk usw.) bis hin zu etwas schwereren/schweren Fragen (für mich z.B. "wie funktioniert ein SAL-Suchkopf"). Hier kommt es darauf an, dass Ihr zeigt, auch wenn Ihr es nicht wisst, dass Ihr euch in das Problem hineindenken könnt.
Im sicherheitspolitischen/juristischen Bereich ging es um die Bündnisse (NATO, UN, EU, OSZE), wie viele Mitglieder, grober "Auftrag", Gremien (UN-Sicherheitsrat (Ständige/Nichtständige Mitglieder, Veto-Recht), Nato-Rat, EU Parlament, usw.), welche Mitglieder sind NATO-Mitglied, aber kein EU Mitglied, nach welchem Recht gibt es die Bw, Unterschied Art 87 a/b GG, Unterschied Polizei und Bw, Amtshilfe (Art 35), Parlamentsvorbehalt (Art 24 (2)), wer hat wann den Oberbefehl über die Bw? (IBUK), Fragen zu verschiedenen Auslandseinsätzen (Atalanta, ISAF, Resolut Support) (hier keine Details, z.B. "Wie heißt der Einsatz am Horn von Afrika, welchen Zweck hat dieser").
Den Juristen kann man natürlich mit der Kenntnis der Artikel im GG ein wenig "beeindrucken" oder der genauen Anzahl der Mitglieder UN, Nato/EU.

Nach dem Mittagessen (Ihr müsst nicht bezahlen) kam das persönliche Gespräch, welches mit Masse vom Psychologen geführt wurde. Er fragte nach einigen persönlichen Dingen ("Was tun Sie nach Dienst um sich zu entspannen", Wie sehen Eltern/Familie/Freunde den Beruf, "Was könnten Stressfaktoren im Einsatz für Sie sein?" usw.) aber auch allgemein ("meinen Sie das PTBS eine Krankheit ist oder ist das nur Einbildung", so ungefähr). Evtl. kommen noch nachfragen von den anderen Prüfern. Diese Fragen kamen bei mir nur sehr sporadisch.

Nach kurzer Beratung gibt es dann die Entscheidung (geeignet oder nicht geeignet).
Dann werden den geeigneten die Personalunterlagen zum Ausfüllen überreicht (möglichst innerhalb einer Woche).
Achtung!!! Ihr braucht dann eine beglaubigte Kopie eurer Geburtsurkunde. Passbilder, Mietvertrag Wohnung für die Anerkennung eurer Wohnung (Umzugskostenvergütung bei Einstellung gibt es erstmal nicht).
Dann wartet Ihr darauf, dass BAPersBw V 1.6 sich bei euch meldet. Falls es Fragen zum Ausfüllen gibt, kann die in den Unterlagen angegebene Bearbeiterin weiterhelfen (meine ist nur Halbtags da!).
Ich warte jetzt auf die Zusage (kommt im März oder Anfang April) für den Beginn 01.06.2015.

Ich hoffe der etwas längere Text hilft euch weiter.


Zuletzt bearbeitet von MaBe am 07 Apr 2015 - 23:40:47, insgesamt einmal bearbeitet
MB-LRT
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Anmeldungsdatum: 17.02.2015
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 05 Apr 2015 - 23:22:36    Titel: Einstellungsquoten

Hallo,
ein paar Infos an zukünftige Bewerber:
Ich habe persönlich mit einem Sachbearbeiter vor Ort gesprochen.
Die Einstellungsquoten für den höheren technischen Dienst sind deutlich zurückgegangen.
Für den Bereich Luft- und Raumfahrtwesen werden nächstes Jahr voraussichtlich 4 Leute eingestellt.
Nur bei der Informationstechnik ist es besser, bei allen anderen Gebieten sieht es ähnlich schlecht aus.

Für den gehobenen Dienst werden noch viele Leute gesucht, aber da ist mir persönlich das Gehalt zu niedrig.
Ingo30
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Anmeldungsdatum: 04.05.2008
Beiträge: 2096

BeitragVerfasst am: 06 Apr 2015 - 13:36:18    Titel:

Zitat:
Für den gehobenen Dienst werden noch viele Leute gesucht, aber da ist mir persönlich das Gehalt zu niedrig.


Na ja, hier sollte man immer auch den Faktor Arbeitszeit zu Gehalt sehen. Wenn ich im hD für A13 bis 18:00- 19:00 Uhr jeden Tag buckeln darf plus ein Mehr an Verantwortung trage, sollte man sich diese Relationen noch mal genau vor Augen führen.
MaBe
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Anmeldungsdatum: 18.02.2015
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 08 Apr 2015 - 00:04:56    Titel:

Hallo, so einfach kann man das nicht betrachten. Sicherlich ist die Verantwortung im gehobenen Dienst eine andere, schließlich ist die Dotierungshöhe von gewissen Faktoren der Aufgabenbeschreibung abhängig, jedoch ist das Auftragsvolumen und der damit verbundene "Zeitfaktor" nicht pauschal an der Dienstpostendotierung festzumachen.
Weiterhin gilt spätestens mit der Umsetzung der EU-Arbeitszeitrichtlinie für nahezu alle Bereiche der Bw die 41h-Woche und der damit einhergehenden Möglichkeit des Zeitausgleichs.
Ich kann nur jedem raten, sofern er den nötigen Studienabschluss hat, in den höheren Dienst zu gehen. Der spätere Aufstieg vom gehobenen in den höheren Dienst ist zwar möglich, jedoch hat meine persönliche Erfahrung im Bereich der Bw gezeigt, dass das Ausschöpfen der möglichen Einstiegshöhe immer sinnvoll ist.
bruce84
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Anmeldungsdatum: 17.05.2015
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 17 Mai 2015 - 11:21:43    Titel:

Hallo,

so kurz zu meinem Werdegang. Ich hab mich im April 2014 für eine Einstellung zum 01.03.2015 für den gehobenen technischen Dienst - Fachrichtung Wehrtechnik beworben. Meine Bewerbung wurde bis zum 01.11.2015 zurück gestellt. Auf telefonische Rückfrage wurde mir gesagt, dass zur Zeit ein stop für Einstellungen war. Also warte ich immer noch...

Nun zu meiner Frage. Hat jemand Erfahrung ob es möglich ist Erfahrungsstufen (bei der Besoldung) aus vorheriger Dienstzeit (ich war Zeitsoldat) mitzunehmen? Und wenn ja, wann und mit wem muss ich diese verhandeln?

danke und mfg
MaBe
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Anmeldungsdatum: 18.02.2015
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 18 Mai 2015 - 01:39:01    Titel:

Hallo,
ich rate dir dich nochmal beim Assessment Center persönlich zu melden. Ich kann leider keine konkrete Aussage zum gtD und der derzeitigen Einstellungspraxis tätigen.

Aber du hast ja nach der Anerkennung von deinen Erfahrungsstufen gefragt.
Dazu macht das Bundesbesoldungsgesetz im §28 in Verbindung mit §82 (bei einer Einstellung als SaZ vor dem 01.07.2009) sehr konkrete und verbindliche Aussagen.

Die notwendigen Textauszüge habe ich unten angefügt.
In Kurzform:
Ja, generell gilt, dass deine Erfahrungsstufe und die Zeit in dieser Stufe bei der ersten Festsetzung anerkannt wird. Da Beamte teilweise kürzere Abstände zwischen den Stufen haben, kann dir die nächsthöhere zugesprochen werden, wenn diese Zeit im Soldatenstatus erreicht wurde.
Führ alle, die vor dem 01.07.2009 eingestellt wurden, also von der Überleitung betroffen sind, gilt die gesamte Dienstzeit als Bemessungsgrundlage.

Die Festsetzung der Stufe erfolgt, soweit ich weiß, nach der Laufbahnausbildung.
Wie das Prozedere genau abläuft und ob die Zeit der Laufbahnausbildung auch angerechnet wird, kann ich dir nicht sagen.
Es können auch weitere Zeiten angerechnet werden. Wühl dich einfach mal durch die Paragraphen.

Viel Erfolg weiterhin


§28 (1) S.1, Nr.3:
bei einem ehemaligen Berufssoldaten oder bei einem ehemaligen Soldaten auf Zeit Dienstzeiten nach der Soldatenlaufbahnverordnung; die Anerkennung erfolgt durch Übertragung der im Soldatenverhältnis erreichten Stufe und der darin zurückgelegten Erfahrungszeit; hatte der Soldat in der im Soldatenverhältnis zuletzt erreichten Stufe bereits die sich aus § 27 Absatz 3 ergebende Erfahrungszeit zurückgelegt, erfolgt die Anerkennung durch Festsetzung der nächsthöheren Stufe

§82 (1):
Bei der Anerkennung von Erfahrungszeiten nach § 28 Absatz 1 Satz 1 Nummer 3 gilt bei ehemaligen Berufssoldaten und bei ehemaligen Soldaten auf Zeit, deren Dienstverhältnis als Berufssoldat oder Soldat auf Zeit vor dem 1. Juli 2009 begonnen hat, diejenige Stufe als im Soldatenverhältnis erreicht, die sich bei entsprechender Anwendung von § 27 Absatz 2 Satz 1 und 2 sowie Absatz 3 und 4 auf die gesamte Dienstzeit ergibt. Im Übrigen bleibt § 28 Absatz 1 Satz 1 Nummer 3 unberührt.
bruce84
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Anmeldungsdatum: 17.05.2015
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 18 Mai 2015 - 07:28:19    Titel:

Hallo,

danke für deine Antwort.

Ich habe mich auch schon persönlich beim AC gemeldet und der Sachbearbeiter meinte, dass dieses mal auf jeden Fall eingestellt wird und meine Bewerbung berücksichtigt wird.

Mfg
MaBe
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Anmeldungsdatum: 18.02.2015
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 18 Mai 2015 - 12:31:56    Titel:

Gut zu hören. Ich wünsche dir viel Erfolg.
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