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Hellstes Leuchten aus dunklen Quellen

23.05.2005 - (idw) Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

Max-Planck-Forscher bringen Licht in die Welt ultrahochenergetischer kosmischer Teilchen Hätte der Mensch Augen für Radiostrahlung, würde er beim Blick in den Himmel von Zeit zu Zeit geblendet: durch Blitze, die zwar ungemein kurz dauern, doch auf der vierfachen Fläche des Vollmonds etwa 1000fach heller aufleuchten als die Sonne. Diese Radioblitze zeugen vom Aufprall extrem energiereicher Partikel der kosmischen Strahlung auf Atome und Moleküle der Erdatmosphäre. Sie stammen von den Schauern subatomarer Trümmerteilchen aus Materie und Antimaterie, die bei solchen Kollisionen entstehen. Nachgewiesen wurden diese Blitze kürzlich von einem internationalen Team, darunter Astrophysiker des Bonner Max-Planck-Instituts für Radioastronomie. Weitere Beobachtungen sollen nun die Herkunft der rätselhaften ultrahochenergetischen Teilchenstrahlung aus dem Kosmos erhellen (Nature, 19. Mai 2005).
Weitere Informationen: http://www.mpg.de/bilderBerichteDokumente/dokumentation/pressemitteilungen/2005/pressemitteilung20050518/
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