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Dortmunder Projekt ist exzellent: Friedfertigkeit statt Kulturkonflikt!

23.05.2005 - (idw) Universität Dortmund

Die Gewinner des NRW-Exzellenzwettbewerbs "Geisteswissenschaften gestalten Zukunftsperspektiven" stehen fest. Unter 161 eingereichten Anträgen wählte die Jury 28 Projekte aus elf nordrhein-westfälischen Hochschulen aus. Darunter auch ein Projekt der Organisationspsychologen der Universität Dortmund: knapp: 62 000 Euro Fördermittel gibt es für das Projekt: Synergetische Kraft der Kulturen - statt Kulturkonflikt Friedfertigkeit in gesellschaftlichen (wirtschaftlichen und sozialen) Kontexten fördern. Ziel des Projektes ist es, Möglichkeiten und Grenzen der Gestaltbarkeit des friedlichen Zusammenlebens und -arbeitens von Menschen mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund wissenschaftlich zu erforschen. Mit den bewilligten Fördermitteln soll an der Universität Dortmund u.a. eine größere Tagung durchgeführt werden, zu der renommierte Wissenschaftler mit unterschiedlichen disziplinärem (z.B. organisationspsychologische, psychologische, medizinische, kommunikationswissenschaftliche, biologische, philosophisch-wissenschaftstheoretische) Hintergund eingeladen werden. Diskutiert werden sollen theoretische und empirische Voraussetzungen und Erkenntnisse unter dem Gesichtspunkt, inwieweit sie sich eignen, Disziplinen übergreifende neue Forschungsansätze zu generieren, aus denen sich Methoden zur Gestaltung eines konstruktiven interkulturellen Miteinanders in konkreten Anwendungsfeldern entwickeln lassen. Es ist geplant, die Ergebnisse dieser Tagung für die Beantragung eines umfangreichen Forschungsvorhabens, etwa im Rahmen einer EU-Förderung, zu nutzen.
Wichtige Synergien ergeben sich zum einen zu dem vom BMBF geförderten Lehrstuhlprojekt: "Innovationsförderung durch Entwicklung von Facetten der Unternehmenskultur in vernetzten Organisationen" und zum anderen zu der von der Universität Dortmund und dem Kulturwissenschaftlichen Institut, Essen gemeinsam getragenen Forschungsgruppe: "Was ist der Mensch? Kultur - Sprache - Natur", in der die Antragsteller den Projektbereich "Determinismus und Plastizität" gemeinsam bearbeiten.

Kontakt:
Prof. Dr. Dr. Michael Kastner, Ruf: (02 31) 7 55 - 45 95
Dr. Eva M. Neumann-Held, Ruf: (02 31) 7 55 - 65 02
Mail: neumannheld@orgapsy.uni-dortmund.de

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