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hrombotische Mikroangiopathien: Expertentreffen in Jena25.05.2005 - (idw) Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie - Hans-Knöll-Institut" (HKI)
Jena, den 25.05.05 Mit Schädigungen der kleinen Blutgefäße werden sich am kommenden Freitag und Samstag in Jena die rund 150 Teilnehmer des 2. Internationalen Workshops "Thrombotische Mikroangiopathien" beschäftigen. Zu dieser Krankheitsgruppe zählen unter anderem das hämolytisch-urämische Syndrom (HUS) mit den Symptomen hämolytische Anämie und Nierenversagen sowie die thrombotisch-thrombozytopenische Purpura (TTP), die Hautblutungen, hämolytische Anämie und neurologische Veränderungen mit sich bringen kann.
"Wir freuen uns, dass wir nahezu alle europäische Experten auf diesem Gebiet in Jena begrüßen dürfen", sagt Prof. Dr. Peter Zipfel. Der Leiter der Abteilung Infektionsbiologie am Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie (HKI) organisiert das Treffen zusammen mit Dr. Karim Kentouche und Prof. Dr. Joachim Misselwitz von der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Universität Jena. Zipfel selbst hat einige grundlegende Arbeiten veröffentlicht, die den genetischen Zusammenhang zwischen dem hämolytisch-urämischen Syndrom und einem speziellen Teil des menschlichen Immunsystems aufzeigen. "Was Diagnose und Therapie angeht, hat sich auf dem Gebiet der thrombotischen Mikroangiopathien in den letzten Jahren viel getan" erläutert der Biologe. "Unser Symposium soll als Plattform für den interdisziplinären Dialog zwischen klinischer und Grundlagenforschung und die Entwicklung neuer Behandlungsstrategien dienen."
Der Workshop findet in Hörsaal 3 auf dem Campus der Friedrich-Schiller-Universität, Carl-Zeiss-Strasse 3, statt.
Ansprechpartner:
Prof. Dr. Peter Zipfel
Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie
Hans-Knöll-Institut
Telefon: (03641) 65 69 00, Fax: (03641) 65 69 02
E-Mail: peter.zipfel@hki-jena.de
Das Hans-Knöll-Institut ist seit 2003 Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft (WGL). Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören 84 außeruniversitäre Forschungsinstitute und Serviceeinrichtungen für die Forschung. Die Ausrichtung der Leibniz-Institute reicht von den Natur-, Ingenieur-und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Sozial- und Raumwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute arbeiten interdisziplinär und verbinden Grundlagenforschung mit Anwendungsnähe. Sie sind der wissenschaftlichen Exzellenz verpflichtet und pflegen intensive Kooperationen mit Hochschulen, Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Näheres unter http://www.leibniz-gemeinschaft.de.
Weitere Informationen:
http://www.med.uni-jena.de/wtm - Tagungsprogramm
http://www.hki-jena.de - Informationen über das HKI
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