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Sexualstraftäter: erste Studie zur präventiven Therapie

26.05.2005 - (idw) VolkswagenStiftung

Forschungsvorhaben an der Charité zur "Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch im Dunkelfeld" - Einladung zur Pressekonferenz am Mittwoch, 1. Juni 2005, 10.30 Uhr in der Bundespressekonferenz Laut Kriminalstatistik werden in Deutschland jährlich etwa 20.000 Kinder Opfer sexueller Übergriffe. Die Zahl kennzeichnet jedoch nur die Spitze des Eisberges, die Dunkelziffer liegt um ein Vielfaches höher. Bisherige Maßnahmen zur Vorbeugung sexueller Übergriffe auf Kinder bestehen im Wesentlichen aus pädagogischen Präventionskampagnen für mögliche Opfer (Kinder), Erzieher und Eltern. Therapeutische Präventionsmaßnahmen für potenzielle Täter, die im "Dunkelfeld" greifen und damit wirksam werden, bevor es zu sexuellen Übergriffen kommt, gibt es bislang nicht. Diesem Problem nimmt sich das jetzt am Institut für Sexualmedizin der Charité - Universitätsmedizin Berlin startende Forschungsprojekt "Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch im Dunkelfeld" an. Die Teilnahme steht allen Männern offen, die hinsichtlich auf Kinder bezogener sexueller Impulse über ein Problembewusstsein verfügen und therapeutische Hilfe wollen, um keine Übergriffe auf Kinder zu begehen. Die VolkswagenStiftung fördert das Projekt mit 520.000 Euro.

Zur Pressekonferenz begrüßen Sie:
- Professor Dr. Dr. Klaus M. Beier, Direktor des Instituts für Sexualmedizin des Universitätsklinikums Charité, Campus Mitte;
- Professor Dr. Hartmut A. G. Bosinski, Leiter der Sexualmedizinischen Beratungsstelle am Universitätsklinikum Kiel;
- Jerome Braun, Geschäftsführer der Stiftung Hänsel+Gretel;
- Professor Dr. Detlev Ganten, Vorstandsvorsitzender der Charité;
- Dr. Günter Jonitz, Präsident der Berliner Ärztekammer;
- Siegfried Kauder, MdB, Vorstandsmitglied der Opferschutzvereinigung Weißer Ring;
- Professor Dr. Heinz Schöch, Lehrstuhl für Strafrecht und Kriminologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Scholz & Friends präsentiert die Medienkampagne (Anzeigenmotiv, TV-Spot und Internet-Auftritt), mittels derer betroffene Männer auf das präventive Therapieangebot aufmerksam gemacht werden sollen. Von Seiten der VolkswagenStiftung als Förderer nimmt Medizinreferent Dr. Cornelius Schmaltz teil.

Termin der Pressekonferenz: Mittwoch, 1. Juni 2005, 10.30 Uhr
Ort: Bundespressekonferenz, Raum IV, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin

Über eine vorherige Anmeldung zu der Veranstaltung per Fax-Antwort würden wir uns sehr freuen.

Pressekontakt für das Projekt:
Dr. Cornelie Kunkat,
Telefon: (030) 285 35 -520, Fax -370, E-Mail: cornelie.kunkat@s-f.com

Fax-Antwort

Anmeldung zur Pressekonferenz
Forschungsprojekt: "Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch
im Dunkelfeld"

Termin: Mittwoch, 1. Juni 2005, 10.30 Uhr
Ort: Bundespressekonferenz, Raum IV

Bitte senden Sie dieses Fax ausgefüllt bis zum 30. Mai 2005 an
folgende Fax-Nummer: 030 - 28 535 370

Name: _________________________________________________________

Medium: _______________________________________________________

E-Mail: ________________________________________________________

__ Ich nehme teil.

__ Ich kann leider nicht teilnehmen.

__ Ich bin an einem Interview mit __________________________
direkt im Anschluss an die Pressekonferenz interessiert.

__ Ich bin an der Zusendung von Pressematerial über die Veranstaltung an

folgende Adresse interessiert (auch E-Mail möglich):

_______________________________________________________

_______________________________________________________

Kontakt VolkswagenStiftung
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Christian Jung
Telefon: 05 11/83 81 - 380
E-Mail: jung@volkswagenstiftung.de

Der Text der Presseinformation steht im Internet zur Verfügung unter
http://www.volkswagenstiftung.de/presse-news/presse05/26052005.pdf

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