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Universität Jena setzt auf den Nachwuchs

30.05.2005 - (idw) Friedrich-Schiller-Universität Jena

Neues Programm erhöht Drittmittelfähigkeit von 45 jungen Forscherinnen und Forschern Jena (30.05.05) "Unser Kapital sind die Nachwuchswissenschaftler", betont Prof. Dr. Herbert Witte. Der Prorektor für Forschung der Universität Jena hat daher eine Neuordnung der universitären Nachwuchsförderung initiiert. Entstanden ist u. a. das "Programm zur Förderung der Drittmittelfähigkeit von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern", das die Forschungs- und damit auch Lehrqualität an der Friedrich-Schiller-Universität weiter erhöhen soll.

Aus diesem Programm sind jetzt erstmals 250.000 Euro an die jungen Forscher überreicht worden. Von 80 eingereichten Anträgen sind aufgrund der hohen Qualität 45 bewilligt worden, darunter 28 Forschungsvorhaben von Wissenschaftlerinnen. "Die Frauen haben die besseren Projekte geschrieben", sagt Witte zu dieser erfreulichen weiblichen Präsenz. Maximal 7.500 Euro sind pro Projekt vergeben worden. Mit dem Geld, das sowohl für Sachmittel als auch für studentische Hilfskräfte zur Verfügung steht, sollen die Nachwuchskräfte der Jenaer Universität nun ihre Forschungsvorhaben so weit vorantreiben, dass im nächsten Jahr ein Antrag bei anderen Förderinstitutionen mit Aussicht auf Erfolg gestellt werden kann.

Die erfolgreichen Forschungsvorhaben kommen aus allen Bereichen der Universität. So wird beispielsweise das Projekt zur "Identifizierung und Charakterisierung von Neoplasie-assoziierten Chromosomenbruchpunkten" der Biologin Dr. Anja Weise aus dem Institut für Humangenetik und Anthropologie gefördert. Auch der Psychologe Dr. Thomas Straube erhält eine finanzielle Unterstützung für seine Arbeit über "Neuronale Mechanismen der impliziten und expliziten Verarbeitung von bedrohlichen Reizen bei Angstpatienten vor und nach verhaltenstherapeutischer Behandlung". Gleiches gilt für den Physiker Dr. Karsten Hannewald, dessen Projekt zur "Theorie des Ladungstransports in DNA-Kristallen" durch die zusätzlichen Mittel wettbewerbsfähiger werden kann.

Das Geld für das aktuelle Programm hat die Jenaer Universität durch eine Neugestaltung vorhandener Initiativen erreicht. Denn zusätzliche Mittel konnten nicht zur Verfügung gestellt werden. Doch neben der Hoffnung, dass sich aus diesen Anschubfinanzierungen erfolgreiche Projekte entwickeln werden, sieht die Universität die Initiative auch als Beitrag zur gegenwärtig intensiv betriebenen neuen Profilbildung. "Und in diesem Prozess spielt der Nachwuchs eine bedeutende Rolle", betont Prorektor Witte.

Kontakt:
Prof. Dr. Herbert Witte
Prorektor für Forschung der Universität Jena
Fürstengraben 1, 07743 Jena
Tel.: 03641 / 931010, Fax: 03641 / 931012
E-Mail: prforschung@uni-jena.de

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