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Gewässerrestaurierung an einem Basaltsee

30.05.2005 - (idw) Universität zu Köln

Gewässerrestaurierung an einem Basaltsee

In der Nähe von Wachtberg-Arzdorf haben Wissenschaftler des Botanischen Instituts der Universität zu Köln einen großangelegten Versuchsaufbau zur Gewässerrestaurierung an einem Basaltsee installiert. Das von der Sportfischereigemeinschaft Bad Godesberg 1966 e.V. genutzte Gewässer weist hohe Nährstoffgehalte auf, die eine Verschlechterung der Wasserqualität nach sich ziehen können. Die im Botanischen Institut durch die Arbeitsgruppe von Professor Dr. Michael Melkonian entwickelte Methode beruht auf der Entfernung der Nährstoffe aus dem See durch Algen auf künstlichen Substraten. Mikroalgen aus dem See siedeln sich selbst auf Schichten aus Polyester-Nadelvlies an und binden durch die Entwicklung von Biomasse Nährstoffe (vor allem Phosphat und Nitrat). Die Nährstoffe können mit dem algenbewachsenen Nadelvlies aus dem Gewässer entfernt werden. Für den Großversuch wurde rund 7.000 m2 Polyester-Nadelvlies - 455 etwa zwei mal sieben Meter lange Stücke -- an Seilen aufgespannt, das von Mai bis November 2005 im Wasser belassen werden soll.

Verantwortlich: Dr. Wolfgang Mathias

Für Rückfragen steht Ihnen Angelika Jöbgen unter der Telefonnummer 0221/470-4155, der Handy-Nummer 0177/6514742, der Fax-Nummer 0221/470-5181 und unter der Email-Adresse angelika.joebgen@uni-koeln.de zur Verfügung.

Unsere Presseinformationen finden Sie auch im World Wide Web unter http://www.uni-koeln.de/pi/.

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