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"Don Quijote und seine Aktualität nach 400 Jahren" - Ausstellung und Symposium

31.05.2005 - (idw) Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt

Es ist 400 Jahre her, dass der "Ritter von der traurigen Gestalt" erstmals gegen Windmühlen kämpfte und sich nach seiner Dulcinea verzehrte. Bis heute ist "Don Quijote" eines der meistgelesenen Bücher, gleich nach der Bibel und dem Koran. In einem zweitägigen, öffentlichen Symposium soll am 7. und 8. Juni 2005 die aktuelle Bedeutung dieses Werks - in Literatur und Kunst, sowohl in Europa wie Lateinamerika - beleuchtet werden. Namhafte Wissenschaftler und Künstler wollen Don Quijote aus verschiedenen Perspektiven beschreiben, zeichnen und seine Rezeption darstellen. Zum Auftakt des Symposiums "Don Quijote und seine Aktualität nach 400 Jahren" wird am 7. Juni 2005, um 19 Uhr in der Staats- und Seminarbibliothek (Hofgarten 1, Eichstätt) eine Ausstellung zum Thema "400 Jahre Don Quijote" durch die Direktorin der Universitätsbibliothek, Dr. Angela Reich, und dem Präsidenten der KU, Prof. Dr. Ruprecht Wimmer, eröffnet. Um 19.15 Uhr folgt der Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. Christoph Strosetzki. Ab 20.30 Uhr werden Arbeiten zu Don Quijote von Ernst Arnold Bauer zu sehen sein. Es besteht die Möglichkeit die Ausstellung bis 17. Juni 2005 in der Staats- und Seminarbibliothek von Montag bis Freitag, jeweils von 8.30 - 17 Uhr, zu besichtigen.

Am Mittwoch, 8. Juni 2005, wird Prof. i. K. Dr. Sonja Steckbauer, ebenfalls in der Staats- und Seminarbibliothek, um 8.15 Uhr das Symposium "Don Quijote und seine Aktualität nach 400 Jahren" eröffnen. Prof. Dr. Michael F. Zimmermann spricht um 8.30 Uhr zu "Don Quixote bei Daumier. Anti-Kunst und die Gegenwelten der Bohème" und Eva Maria von Adam-Schmidmeier folgt um 9.30 Uhr mit "Thema con variazioni: Don Quijote in der Musik".
Das Symposium setzt sich um 11 Uhr im Pfarrheim St. Marien (P.-Philipp-Jenningen Platz 2, Eichstätt) mit Prof. Dr. Horst Weich fort. Weich spricht zu "Die Einleitungsgedichte als implizierte Poetik". "Dimensionen des Komischen in Don Quijote (1605)" lautet um 12 Uhr der Titel einer Vorlesung von Prof. Dr. Katharina Niemeyer. Um 15.30 Uhr spricht Privatdozent Dr. Thomas Stauder zum Thema "Zur Cervantes-Rezeption in Diderots Jacques le Fataliste mit einem Ausblick auf das französische 18. Jahrhundert". Dr. Burkhard Pohl wird um 16.30 Uhr zu " 'El fin de la locura'? Quijoteskes in hispanoamerikanischen Romanen der Gegenwart" referieren. Um 20 Uhr findet im Raum UA 141 (Universitätsallee 1, Eichstätt) eine Filmvorführung in spanischer Sprache mit Untertiteln statt. Der Titel des Films lautet "El caballero Don Quijote von Manuel Gutiérrez Aragón (2002)". Dazu folgt eine Diskussion mit Beteiligung der Studierenden des Proseminars zu Don Quijote.

Organisiert wird die Tagung durch Prof. i. K. Dr. Sonja M. Steckbauer, Vertretungsprofessorin am Lehrstuhl für Romanische Literaturwissenschaft an der KU, mit Unterstützung der Universitätsbibliothek, der Maximilian Bickhoff-Stiftung und des Zentralinstituts für Lateinamerika-Studien (ZILAS). Informationen und Anmeldung per Mail unter sonja.steckbauer@ku-eichstaett.de oder unter http://www.sonjasteckbauer.com.

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