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Wie kommt das Salz in die Wand? und "hochplusminuszehn - interaktiv"

01.06.2005 - (idw) Fachhochschule Potsdam

Vom 11. bis 26. Juni 2005 findet in Potsdam und Berlin zwei Wochen lang der Wissenschaftssommer 2005 statt. An über 20 Orten werden Ausstellungen, Filme, Vorträge und Experimente präsentiert. Den Auftakt des Wissenschaftssommers bildet die Lange Nacht der Wissenschaften. Der Jahrmarkt der Wissenschaften wird am 11. Juni 2005 im Potsdamer Lustgarten eröffnet. Um 15 Uhr laden Staatssekretär Wolf-Michael Catenhusen vom BMBF und die Brandenburgische Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka zum Presserundgang ein. Ab 16 Uhr ist die Ausstellung für die Öffentlichkeit zugänglich. Sie ist bis zum 16.06.2005 geöffnet. Das ausführliche Programm ist im Internet unter http://wissenschaft-im-dialog.de zu finden. Das naturwissenschaftliche Labor des Studiengangs Restaurierung unter Leitung von Prof. Dr. Steffen Laue wird in Kooperation mit dem Institut für Geowissenschaften der Universität Potsdam und der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten auf dem "Jahrmarkt" mit einem Stand vertreten sein. Hier gibt es Antworten auf die Fragen: Warum wurde der Grottensaal im Neuen Palais mit "Tausend und Einem-Stein" dekoriert? Wie werden Materialien analysiert? Wie kommt das Salz in die Wand und wie werden die Wände untersucht ohne sie zu zerstören? Wie kann man den Schäden vorbeugen, wie wird konserviert und restauriert?

Im Rahmen des "Programms für Jugendliche" wird Prof. Werner Koch, Studiengang Restaurierung, am Montag, dem 13. Juni, um 11 Uhr einen Vortrag für SchülerInnen ab Klasse 11 zum Thema "Der Einsteinturm, Erich Mendelsohn und die Farbe" halten. Der Einsteinturm wurde als Sonnenobservatorium zur wissenschaftlichen Nachweisführung der Einstein'schen Relativitätstheorie , Anfang der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts erbaut. Er gilt bis heute als eines der richtungsweisenden Beispiele expressiver deutscher Architektur. Seine Architekturfarbigkeit orientiert sich mehr an der Funktion des Gebäudes und weniger an der baugestalterischen Architekturoberfläche und steht im Zentrum des Vortrags.

Unter der Leitung von Prof. Boris Müller haben Studenten des Studiengangs Interface Design der FH Potsdam die interaktive Installation 'hochplusminuszehn' für den "Jahrmarkt" entwickelt. Da der Wissenschaftssommer ganz im Zeichen des Einsteinjahres steht, beschäftigt sich die Installation mit physikalischen Phänomenen, deren Erklärung auf die Arbeiten Einsteins zurückgeht. Den Besuchern wird durch die Installation ermöglicht, auf spielerische Weise physikalische Phänomene zu steuern und zu verstehen.

Die interaktive Installation 'hochplusminuszehn' basiert auf einem Tracking-System, das einem Computer ermöglicht, die Bewegungen von Personen auszuwerten. Die Besucher der Ausstellung finden sich also selbst in der Installation wieder und können durch ihre Bewegungen physikalische Prozesse simulieren und nachvollziehen. Die Installation basiert auf drei verschiedenen Phänomenen. So können die Besucher sich in Gravitationsfelder verwandeln, Teilchengemische aufheizen oder gar eine Kernspaltung auslösen.


Hinweis:
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Matthias Hauf, Transferstelle der FH Potsdam, Tel. 0331 580-1063, Fax 0331 580-1069,
mhauf@fh-potsdam.de

Medieninformationen und Veranstaltungshinweise der FH Potsdam können Sie
auch im Internet abrufen: http://www.fh-potsdam.de/aktuelles.html
Weitere Informationen: http://wissenschaft-im-dialog.de ausführliches Programm
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