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Sächsische Erfahrungen mit EU-Fördermitteln

01.06.2005 - (idw) Universität Leipzig

Fachexperten aus den neuen Mitgliedstaaten der EU, insbesondere aus Polen, Tschechien, der Slowakei und Ungarn, nehmen an einem internationalen Workshop an der Universität Leipzig zum Thema ''Die Umsetzung des Europäischen Sozialfonds (ESF) als Mittel der Wirtschafts-, Beschäftigungs- und Qualifikationsentwicklung'' teil (2. bis 3. Juni 2005, Villa Tillmanns, Wächterstr. 30 in 04107 Leipzig). Mit der Osterweiterung der EU stehen den neuen Mitgliedstaaten Fördermittel der EU zur Verfügung. Die Behörden dieser Staaten suchen Know-how, damit sie die Verwaltung der Strukturfondsmittel schnell und günstig einsetzen können. Die relativ kurze Zeit seit der EU-Osterweiterung war nicht ausreichend, um alle Fragen hinsichtlich der Implementierung der Vorschriften zur erfolgreichen Teilnahme in den ESF-Programmen zu klären und eine stabile Struktur zur Verwaltung der Fördermittel aufbauen zu können. Für die Behörden besteht damit ein großer Nachholbedarf auf diesem neuen Terrain.

Sachsen als eine ehemalige Region des Ostblocks hat mit der Wende und der Wiedervereinigung Deutschlands seit 1991 EU-Strukturfondsmittel für seine Entwicklung nutzen können. Nach beinahe 15 Jahren haben sächsische Consult-Büros, die mit der Beratung und zum Teil auch mit der Verwaltung der Fördermittel beauftragt sind, umfangreiche Erfahrungen sammeln können.

Im Rahmen des Workshops wird detailliert über die sächsischen Erfahrungen der ESF-Fördermittelverwaltung berichtet. Ziele des Workshops sind der gemeinsame Erfahrungsaustausch und der Aufbau von Netzwerken zwischen den internationalen Teilnehmern.

Die Veranstaltung wird vom Kompetenzzentrum Mittel- und Osteuropa Leipzig und vom Institut für Entwicklungsplanung und Strukturforschung GmbH an der Universität Hannover ausgerichtet.

Weitere Informationen:
Kompetenzzentrum Mittel- und Osteuropa Leipzig
Telefon: 0341 97-37865
E-Mail: komoel@uni-leipzig.de
www.uni-leipzig.de/~komoel

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