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Die Zukunft Europas im Rahmen der Globalisierung: die Global Marshall Plan Initiative

06.06.2005 - (idw) Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung

Termin: Berliner Zukunftsgespräch am 14. Juni 2005 um 19.00 Uhr
Ort: European Telematics Factory, Helmholtzstr. 2-9, 10567 Berlin (Nähe Ernst-Reuter-Platz)
Angesichts der besonders in Deutschland und weiten Teilen Europas konfusen und schwer steuerbaren wirtschaftlichen Entwicklung, bietet die Global Marshall Plan Initiative eine überzeugende Konzeption für eine ökosoziale Marktwirtschaft in Europa.
Referenten:
Prof. Dr. Dr. Franz Radermacher, Ulm
Prof. Dr. Rolf Kreibich, Berlin
Moderation: Prof. Dr. Birgit Mahnkopf, Berlin Die Global Marshall Plan Initiative ist eine weltweite Initiative für eine weltweite Ökosoziale Marktwirtschaft. Sie reagiert damit auf die immer stärkere Auflösung nationaler Rahmenbedingungen für die weltweiten Wirtschaftssysteme als Folge der Globalisierung und technischen Entwicklung.

Ziel dieser 2003 begründeten Initiative ist es, einen ökosozialen Global Marshall Plan ins Leben zu rufen, mit dem weltweit Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik eine neue Ära der Zusammenarbeit einleiten, die globale Sicherheit, Frieden und Wohlstand für alle Menschen schafft.

Programm für weltweite nachhaltige Entwicklung
In Anlehnung an den durchschlagenden Erfolg des Marshall Plans zum Wiederaufbau des zerstörten Europas nach dem zweiten Weltkrieg, soll in diesem Rahmen ein Unterstützungsprogramm für eine weltweite nachhaltige Entwicklung aufgelegt werden. Durch diese Unterstützungsleistung soll einerseits ein nachhaltiger weltweiter Wirtschaftsaufschwung erzielt werden, der sich vor allem aus einer aufholenden Entwicklung der bisher wenig entwickelten Ländern speist.

Soziale und ökologische Standards einhalten
Andererseits eröffnet ein ökosozialer Global Marshall Plan intelligente Wege zu einer weltweit sozial und ökologisch nachhaltigen Entwicklung. Dies soll dadurch erreicht werden, dass Unterstützungsleistungen und die Teilnahme an den Förderprogrammen an die Einhaltung ökologischer und sozialer Standards sowie an die Schaffung demokratischer Institutionen geknüpft werden soll. Die Inhalte eines solchen Global Marshall Plans sollen schrittweise unter Einbeziehung aller Bereiche der Gesellschaft von Politik

IuK-Technologien für nachhaltige Entwicklung
Das Zukunftsgespräch führt diese Bestrebungen zur nachhaltigen Gestaltung der globalen Entwicklung in der Global Marshall Plan Initiative mit IuK-Technologien als einer weiteren bedeutenden Zukunftsentwicklung zusammen. Das IZT verbindet in seinen Forschungsaktivitäten das Leitbild einer Nachhaltigen Entwicklung mit der Gestaltung und Analyse von IuK-Technologien. Dadurch werden einerseits die Ziele der Global Marshall Plan Initiative auf ein konkretes Handlungsfeld herunter gebrochen. Andererseits sollen die Potenziale aufgezeigt werden, die ein sinnvoller Einsatz von IuK-Technologien für eine nachhaltige Entwicklung in Europa und weltweit haben kann.

Referenten
Prof. Dr. Dr. Franz Radermacher
Vorsitzender der Stiftung Weltvertrag, Vorstand und wissenschaftlicher Leiter des Forschungsinstituts für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung (FAW), Ulm und Professor für "Informatik und Gesellschaft" an der Universität Ulm


Prof. Dr. Rolf Kreibich
Wissenschaftlicher Direktor und Geschäftsführer des Instituts für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT), Berlin

Gesprächsleitung und Moderation
Prof. Dr. Birgit Mahnkopf
Professorin für Europäische Gesellschaftspolitik an der Fachhochschule für Wirtschaft (FHW) Berlin und Vorsitzende der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW)
Weitere Informationen: http://www.izt.de/institut/veranstaltungen/zukunftsgespraeche/index.html
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