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Barbierchirurg und Wehemutter10.06.2005 - (idw) Universität Leipzig
Medizinische Instrumente vom Mittelalter bis in die Moderne
Wie hat man seit früheren Zeiten Zähne behandelt? Was geschah, wenn ein Kind geboren wurde? Wer behandelte Verletzungen, und was versteht man unter dem Setzen eines Haarseiles?
Diesen und anderen Fragen geht eine Ausstellung nachgehen, die noch bis zum 11.09.2005 auf der Burg Mildenstein in Leisnig zu sehen ist.
Die Ausstellung wird gestaltet mit Objekten aus der Medizinhistorischen Sammlung des Karl-Sudhoff-Instituts. So sind Instrumente aus der Zahnheilkunde zu betrachten, die von Nachbildungen antiken Zahnersatzes über frühe Extraktionsinstrumente wie Geißfuß und Pelikan bis zu Mitteln für den Zahnerhalt reichen. Frühe geburtshilfliche Instrumente sind ebenso zu finden wie ein Hebammenbesteck und ein Transportinkubator des 20. Jahrhunderts. Trepanations- und Amputationsbestecke, Gegenstände zum Aderlass und Schröpfen oder aus der Kriegschirurgie zeigen an, mit welchen Mitteln Heiler in früheren Jahrhunderten ihren Patienten zu helfen suchten.
Burg und Museum Schloss Mildenstein sind Dienstag bis Sonntag von 09.00-17.00 Uhr geöffnet. Sie erreichen Burg Mildenstein in Leisnig günstig mit der Bahn von Leipzig, Dresden oder Chemnitz oder über die Autobahn A 14, Abfahrt Leisnig. Parkplätze: Marktplatz und Schlossberg.
Dr. Sabine Fahrenbach
weitere Informationen:
Dr. Sabine Fahrenbach
Telefon: 0341 97-25606
E-Mail: sabine.fahrenbach@medizin.uni-leipzig.de
Weitere Informationen:
http://www.uni-leipzig.de/~ksi
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