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FH Düsseldorf - Neue Technik für mehr Kundenservice

13.06.2005 - (idw) Fachhochschule Düsseldorf

Als erste Hochschulbibliothek in Nordrhein-Westfalen hat die Düsseldorfer FH-Bücherei die RFID-Technik eingeführt. Die Zeiten, in denen sich in den Mittagspausen oder nach Seminarschluss lange Warteschlangen an der Ausleihe der Bibliothek bilden, sind vorbei! Zumindest an der Fachhochschule Düsseldorf. Denn die drei Fachbibliotheken sind mit der zukunftsorientierten RFID-Technology (Radio Frequency Identification) ausgestattet worden. Mit dieser in Nordrhein-Westfalen erstmalig in einer wissenschaftlichen Bibliothek eingesetzten Technik wird den Benutzerinnen und Benutzern ein schnellerer und effektiverer Service gewährleistet. Auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Menschen mit körperlichen Behinderungen erleichtert das neue System die bislang arbeitsintensive und anstrengende Medienausgabe.

Der Rektor, Prof. Dr. phil. Hans-Joachim Krause, sowie der Leiter der Hochschulbibliothek, Michael Uwe Möbius, stellten der Öffentlichkeit jetzt den innovativen Technikvorsprung in der Fachbibliothek Technik/Gestaltung vor.

Anstelle von Barcode-Etiketten und Sicherungsstreifen werden alle Medien mit einem sogenannten "Transponder" oder "Tag" ausgestattet. Die Tags bestehen aus einem Chip und einer Antenne, die auf einem selbstklebenden hauchdünnen Etikett aufgebracht sind. Diese Etiketten werden bei CDs, DVDs und Videos auf und bei Büchern und Zeitschriften in das Medium geklebt. Mittels Radiofrequenzwellen können die Daten durch entsprechende Lesegeräte ohne direkte Sichtverbindung ausgelesen werden. Die gewünschten Bücher, CDs oder Medienkombinationen werden zur Verbuchung lediglich auf eine kleine Ablage des Lesegeräts gelegt und dank des "intelligenten Chips" erfasst, verbucht und ent- oder gesichert. Das umständliche und zeitaufwändige Handling - Aufklappen der Medien, Einscannen des Barcodes und Sichern/Entsichern des Magnetstreifens - entfällt und macht darüber hinaus die gleichzeitige Verbuchung und (Ent-)Sicherung mehrerer Medien möglich.

"Insgesamt erwarten wir durch die Einführung der RFID-Technologie eine weit reichende Verbesserung der Arbeitsabläufe mit dem Ziel eines effizienten Medienmanagements in der Hochschulbibliothek. Das Personal an den Servicetheken wird entlastet, und kann für höherwertige Tätigkeiten im Dienste unserer Kundinnen und Kunden eingesetzt werden", erklärte Möbius. "Hiermit wird auch gezeigt, dass die Bibliotheken eben mehr sind, als - nach der griechischen Bedeutung des Wortes - eine Buchniederlage", verdeutlichte der Rektor.

Rund 200 Tausend Euro hat die komplette Umstellung auf das neue System gekostet. Mit Unterstützung des Rektorats, der 3M Deutschland GmbH sowie des Integrationsamtes des Landschaftsverbandes NRW konnte die Hochschulbibliothek auf die zukunftsorientierte RFID-Technik von 3M umstellen.
Weitere Informationen: http://www.fh-duesseldorf.de
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