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Jahrestagung: Physische Anthropologie und Biologie des Menschen

17.06.2005 - (idw) Georg-August-Universität Göttingen

Ihre Jahrestagung zum Thema "Physische Anthropologie - Biologie des Menschen" veranstaltet die Deutsche Gesellschaft für Geschichte und Theorie der Biologie (DGGTB) vom 23. bis 26. Juni 2005 an der Universität Göttingen. Mit der Georgia Augusta wählt die DGGTB einen Ort, an dem der Göttinger Naturforscher Johann Friedrich Blumenbach (1752 bis 1840) diesen Wissenschaftszweig begründet hat. Prof. Dr. Nicolaas A. Rupke, Direktor der Göttinger Instituts für Wissenschaftsgeschichte, richtet die Tagung aus. Zu der Veranstaltung werden rund 80 Wissenschaftler erwartet. Aufgabe der Gesellschaft ist es, die wissenschaftshistorischen Grundlagen für das heutige Verständnis der Biologie zu erarbeiten. Pressemitteilung
Göttingen, 17. Juni 2005 / Nr. 205/2005

Jahrestagung: Physische Anthropologie und Biologie des Menschen
Deutsche Gesellschaft für Geschichte und Theorie der Biologie zu Gast in Göttingen

(pug) Ihre Jahrestagung zum Thema "Physische Anthropologie - Biologie des Menschen" veranstaltet die Deutsche Gesellschaft für Geschichte und Theorie der Biologie (DGGTB) vom 23. bis 26. Juni 2005 an der Universität Göttingen. Mit der Georgia Augusta wählt die DGGTB einen Ort, an dem der Göttinger Naturforscher Johann Friedrich Blumenbach (1752 bis 1840) diesen Wissenschaftszweig begründet hat. Prof. Dr. Nicolaas A. Rupke, Direktor der Göttinger Instituts für Wissenschaftsgeschichte, richtet die Tagung aus. Zu der Veranstaltung werden rund 80 Wissenschaftler erwartet. Aufgabe der Gesellschaft ist es, die wissenschaftshistorischen Grundlagen für das heutige Verständnis der Biologie zu erarbeiten.

"Mit der Tagung an historischer Stätte wollen wir die bedeutenden Beiträge von Wissenschaftlern aus dem Umfeld der Georgia Augusta in den Lebenswissenschaften würdigen", so Prof. Rupke. Auf dem Programm stehen insbesondere Beiträge zur Person und zum Wirken Blumenbachs und seiner Schüler. Neben umfassenden Präsentationen zur Physischen Anthropologie und zur Biologie des Menschen behandeln die Vorträge auch eine Vielzahl "freier" Themen. So werden die Teilnehmer unter anderem über die Sonderstellung der Anthropologie im System der Biowissenschaften diskutieren. Die Referenten kommen aus dem deutschsprachigen Raum sowie aus Großbritannien, Luxemburg, Italien und Russland.

Im Rahmen der Tagung hält Privatdozent Dr. Hans Konrad Schmutz vom Anthropologischen Institut und Museum der Universität Zürich (Schweiz) am Freitag, 24. Juni 2005, einen öffentlichen Festvortrag. Darin geht es um die Vorstellungen von Affenmenschen und Menschenaffen im Europa des 17. und 18. Jahrhunderts. Der Wissenschaftshistoriker zeigt die Langlebigkeit tradierter Sehweisen und Denkstile am Beispiel überlieferter Affenbilder, die weit über den Wechsel vom Barock zur Aufklärung hinaus dem Druck neuer empirischer Daten widerstanden. Erst Ende des 18. Jahrhunderts wurden die menschenähnlichen Affen wissenschaftlich entmystifiziert. Der Vortrag findet in der Paulinerkirche, Papendiek 14, statt und beginnt um 18.15 Uhr.

Informationen im Internet können unter der Adresse http://www.geschichte-der-biologie.de abgerufen werden.


Kontaktadresse:
Prof. Dr. Nicolaas A. Rupke
Georg-August-Universität Göttingen
Philosophische Fakultät
Institut für Wissenschaftsgeschichte
Papendieck 16, 37073 Göttingen
Telefon (0551) 39-9467, Fax (0551) 39-9748
e-mail: nrupke@gwdg.de
Internet: http://www.uni-goettingen.de/~uhwg
Weitere Informationen: http://www.geschichte-der-biologie.de http://www.uni-goettingen.de/~uhwg
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