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30 Jahre GRIS - Ein Fachgebiet, ein Jubiläum und jede Menge Innovationen

20.06.2005 - (idw) INI - GraphicsNet Foundation

Grosser Veranstaltungstag in Darmstadt:
Fachgebiet Graphisch-Interaktive Systeme wird 30 //
ZGDV und EON Reality Inc. gruenden Interactive Digital Center (IDC) //
INI-GraphicsNet Stiftung weiht Rohbau ein Der Gedanke an den 30. Geburtstag erfüllt manch jungen Menschen mit Schrecken. Ganz anders der 30. Geburtstag des Fachgebiets Graphisch-Interaktive Systeme (GRIS) der TU Darmstadt: Am 10. Juni 2005 feierten rund 300 Gäste gemeinsam mit Prof. Dr. José L. Encarnação, dem Gründer und heutigen Leiter des Fachgebiets GRIS, das 30-jährige Jubiläum jenes Fachgebiets, das seit 1975 erfolgreich Lehre und Forschung miteinander verbindet. Renommierte Vertreter aus Industrie, Wirtschaft, Politik und Wissenschaft, darunter viele ehemalige Mitarbeiter des Fachgebiets, trafen sich am Freitag im Darmstädter Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung, um diesen Tag mit einer Reihe spannender Veranstaltungen zu begehen.

Schon am Vormittag legten Dr. Bernd Kehrer, Geschäftsführer des Zentrums für Graphische Datenverarbeitung ZGDV, und Dan Lejerskar, Executive Vice President der EON Reality Inc., mit Unterzeichnung einer Rahmenvereinbarung zwischen ZGDV und dem US-amerikanischen Unternehmen den Grundstein für das neue Interactive Digital Center (IDC). Das deutsch-amerikanische Joint Venture mit Sitz in Darmstadt wird künftig Unternehmen in Deutschland und Westeuropa kommerzielle Integrated Product Content Management (IPCM) Services anbieten.

Einen ersten Höhepunkt erreichte das Fest zur Mittagszeit: Im Rahmen der Feierlichkeiten, die insgesamt bereits zum 6. Mal stattfanden, wurde in einer Richtfest-Zeremonie der Rohbau des neuen Gebäudes der INI-GraphicsNet Stiftung eingeweiht, jener Stiftung, die ebenso wie das Fachgebiet GRIS und das INI-GraphicsNet von Prof. Encarnação selbst aus der Taufe gehoben wurde. Neben ihm sprachen bei der Zeremonie auch der Architekt des Gebäudes, Dietmar Opitz, sowie Darmstadts Bürgermeister Wolfgang Glenz und Prof. Dr. Hanns H. Seidler, der Kanzler der Technischen Universität Darmstadt. Eine Zeitraffer-Projektion zeigte den Zuschauern noch einmal den rasanten Baufortschritt, den das Gebäude seit der Grundsteinlegung im Oktober letzten Jahres machte. Der Richtspruch des Poliers rundete die gelungene Zeremonie ab.

Als Highlight am Nachmittag zeigte das Symposium "Quo vadis Computergraphik?" die Visionen, Trends und Herausforderungen in der Graphischen Datenverarbeitung. Begrüßt wurden die Teilnehmer im gut besuchten Hörsaal des Fraunhofer IGD zunächst von Prof. Dr. Johann-Dietrich Wörner, Präsident der Technischen Universität Darmstadt, dem Dekan des Fachbereichs Informatik, Prof Dr. Alejandro Buchmann, sowie Prof. Dr. Dietmar Saupe von der Gesellschaft für Informatik und schließlich von Prof. Dr. José L. Encarnação selbst. Im Anschluss an die Grußworte erwartete die Zuhörer eine Reihe interessanter Vorträge: Neben Prof. Dr. Marc Alexa von der Technischen Universität Darmstadt und Prof. Dr. Reinhard Klein von der Universität Bonn referierten auch Prof. Dr. Markus Groß vom Computer Graphics Laboratory der ETH Zürich, der in seinem Vortrag "Realzeit Simulation für Computerspiele" über die naturgetreue Verhaltensdarstellung von animierten Objekten berichtete, sowie Stephen J. Svenson von der Ocean State Technology Corporation in Providence, USA, der unter dem Titel "Serious Gaming - Ernsthaftes Spielen" über "Computerspieltechnologien und -techniken nicht nur für Entertainment-Anwendungen" sprach.

"Lehrreich und interessant", so urteilte ein begeisterter Teilnehmer über die Veranstaltung. "Die Vorträge waren informativ und unterhaltsam. Beim nächsten Symposium werde ich auf jeden Fall wieder dabei sein!"

Am Abend konnten sich die Besucher dann bei gutem Essen und Musik über das zuvor Gehörte austauschen, die neusten Trends und Entwicklungen in der Computergraphik diskutieren, Wissen weitergegeben und neue Kontakte knüpfen. So endete der rundum gelungene Tag für alle Teilnehmer in einer gemütlichen Runde.

Weitere Informationen zu GRIS gibt es im Internet unter:
http://www.gris.informatik.tu-darmstadt.de/lehre/index.html

Fragen zum Fachgebiet Graphisch-Interaktive Systeme der TU Darmstadt beantworten:

Prof. Dr. Marc Alexa
Graphisch-Interaktive Systeme
3D Graphics Computing

Telefon: 06151 / 155-674
Telefax: 06151 / 155-669
E-Mail: Marc.Alexa@gris.informatik.tu-darmstadt.de

und

Dr. Rolf Lindner
Graphisch-Interaktive Systeme
Rechnergestütztes Lernen

Telefon: 06151 / 155-125
Telefax: 06151 / 155-669
E-Mail: Rolf.Lindner@gris.informatik.tu-darmstadt.de

Kurzprofil INI-GraphicsNet

Das internationale Netzwerk der Graphischen Datenverarbeitung (INI-GraphicsNet) besteht aus dem Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD, dem Zentrum für Graphische Datenverarbeitung ZGDV e.V., beide in Darmstadt und Rostock, und dem Fachgebiet Graphisch-Interaktive Systeme (GRIS) der Technischen Universität Darmstadt sowie weiteren acht Institutionen in sechs Ländern: dem Centre for Advanced Media Technology (CAMTech), dem Centre for Graphics and Media Technology (CGMT), beide in Singapur, dem Centro de Computação Gráfica (CCG) in Guimarães und Coimbra (Portugal), The imedia Academy in Providence, Rhode Island (USA), dem Omaha Graphics and Media Laboratory (OGM) in Nebraska (USA), dem Centre for Visual Interaction and Communication Technologies (VICOMTech) in San Sebastian (Spanien), dem Institute for Graphic Interfaces (IGI) in Seoul (Süd-Korea) und dem Center for Advanced Computer Graphics Technologies (GraphiTech) in Trento (Italien).
Diese Institutionen bilden das weltweit größte und leistungsfähigste Forschungs-Netzwerk der Graphischen Datenverarbeitung. Ihre Kernkompetenz ist die Visualisierung und interaktive Verarbeitung von Daten, Informationen und Wissen. Sie erforschen und entwickeln neue Interaktions- und Dialogformen für digitale Medien und realisieren innovative Systeme zur Kommunikation und graphisch-interaktiven Kooperation über Rechnernetzwerke. Innerhalb des Forschungsverbundes sind an den zehn Standorten über 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie mehr als 500 wissenschaftliche Hilfskräfte beschäftigt. Der Etat betrug 2004 über 40 Millionen EURO.

Weitere Informationen: http://www.gris.informatik.tu-darmstadt.de/lehre/index.html
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