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Lebenschancen nach der Operation angeborener Herzfehler

20.06.2005 - (idw) Medizinische Hochschule Hannover

Abschlusstagung des DFG-Projektes am 25. Juni in Braunschweig Einmal im Erwerbsleben angekommen, haben Menschen mit angeborenem Herzfehler die gleichen Chancen für beruflichen Aufstieg wie andere Personen. Der Einstieg ins Berufsleben ist für sie jedoch manchmal schwieriger. Dies ist nur ein Ergebnis des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten interdisziplinären Forschungsprojekts "Lebenschancen nach der Operation angeborener Herzfehler", das in der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) von den Abteilungen Pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin sowie Medizinische Soziologie in Kooperation mit der Kinderkardiologie des Universitätsklinikums Göttingen durchgeführt wurde.

Die Ergebnisse werden am Samstag, 25. Juni 2005, in einer Abschlusstagung in Braunschweig vorgestellt. Die wissenschaftliche Leitung haben Professor Dr. phil. Siegfried Geyer und Professor Dr. med. Armin Wessel von der MHH. Die Abschlusstagung richten gemeinsam die MHH, Herzkind e.V., JEMAH e.V. (Junge Erwachsene mit angeborenem Herzfehler) und die Kinderherzstiftung e.V. aus. Eingeladen sind die Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer und deren Angehörige, Ärztinnen und Ärzte sowie die interessierte Öffentlichkeit.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an der Tagung teilzunehmen

am Samstag, 25. Juni 2005,
von 10 bis 17 Uhr
im Tagungs- und Fortbildungszentrum des Städtischen Klinikums Braunschweig, Naumburgstraße 15 in 38124 Braunschweig.

Mehr als 350 Frauen und Männer im Alter zwischen 14 und 45 Jahren nahmen in den Jahren 2003/2004 während ihrer regulären kardiologischen Kontrolluntersuchung an der Studie teil: Sie wurden medizinisch auf ihren Gesundheitszustand und ihre Leistungsfähigkeit hin untersucht. Gleichzeitig befragten die Forscherinnen und Forscher sie soziologisch nach Schule, Ausbildung und Beruf, nach ihrem sozialen Netzwerk, nach ihrer psychischen Befindlichkeit und allgemein nach den Auswirkungen des Herzfehlers auf ihr Leben.

Weitere Informationen gibt Ihnen gern vorab das Tagungssekretariat in der MHH, Stephan Schoof und Dr. Monika Zoege, Telefon: (0511) 532-6750, Fax: (0511) 532-9038, E-Mail: Handke.Gabriela@mh-hannover.de.

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