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Interdisziplinärer Workshop "Differenz-Dominanz-Geschlecht"

22.06.2005 - (idw) Eberhard-Karls-Universität Tübingen

Gesellschaftliche Unterschiede spielen bei der Dominanz in Gesprächen eine große Rolle. Ein wichtiger Faktor dabei ist auch das Geschlecht der Kommunikationspartner. Aus diesem Grund haben Studierende aus fünf Fachbereichen der Universität Tübingen verschiedene Gespräche und Texte unter dem Fragestellung "Differenz - Dominanz - Geschlecht" beobachtet und analysiert. Die Ergebnisse dieser Forschung werden am kommenden Samstag, dem 25. Juni 2005, von 10:00 bis 16:30 Uhr in der Wilhelmstraße 50 im Raum 027, in einem interdisziplinären Workshop zusammengetragen und analysiert.

Durch die fächerübergreifende Kooperation von Lehrenden und studentischen Arbeitsgruppen soll ein neuer Weg des Lehrens und Lernens ausprobiert werden.
Unter den Aspekten "Differenz - Dominanz - Geschlecht" untersucht beispielsweise die Linguistin Irene Rapp Gespräche von Studierenden. Ihre Kollegen Friederike Herrmann und Jürg Häusermann analysieren mit ihren Studenten Recherchegespräche von Journalisten. Die Teilnehmer im Seminar von Anna Mühlherr beschäftigen sich mit dem Entwurf der personalen Liebe in den höfischen Romanen des Mittelalters. Weiterhin steht die Analyse von Widmungstexten der englischen Literatur im 17. Jahrhundert bei Ingrid Hotz-Davies sowie Romane der Gegenwart bei Christine Renz auf dem Programm.
Bei dem interdisziplinären Workshop "Differenz - Dominanz - Geschlecht" werden die Studierenden ihre Ergebnisse dem Plenum vorstellen und diese anschließend in kleinen Gruppen vertiefen. Begriffspaare wie "Konflikt und Ausgleich" oder "Fordern und Abweisen" werden dabei als Analyseinstrumente dienen. Die Studierenden können auf diese Weise im Austausch mit anderen Fachbereichen ihre analytische Kompetenz und interdisziplinäre Gesprächsfähigkeit schulen. "Wir wollen mit diesem Workshop ein spannendes und wichtiges Thema aus den Studierstuben hinaus in die Öffentlichkeit tragen", sagt Anna Mühlherr. Deshalb steht der Workshop auch allen Interessierten offen.

Die Vertreter der Medien sind herzlich zu diesem Workshop eingeladen. Es besteht die Möglichkeit Anna Mühlherr, die Frauenbeauftragte und Organisatorin der Veranstaltung vorab zu interviewen (Tel: 07071/ 29-74267). Bildmaterial kann bereitgestellt werden.

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