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IID der FH Potsdam ist erstes brandenburgisches Hochschulinstitut mit Qualitätssiegel!!

23.06.2005 - (idw) Fachhochschule Potsdam

Am Donnerstag, dem 30. Juni, 15.00 Uhr, erhält das Institut für Information und Dokumentation (IID) der Fachhochschule Potsdam als erstes Zeichen für seine erfolgreiche Qualitätstestierung eine sogenannte "Netzwerkfliese". Die Veranstaltung findet in der Fachhochschule Potsdam, Friedrich-Ebert-Straße 4, 1. OG, Foyer, statt. Damit ist das IID das erste brandenburgische Hochschulinstitut, das ein Qualitätssiegel nachweisen kann. Die bunte Keramikfliese ist Teil eines Netzwerkbildes, das alle bisher nach dem Modell der "Lernerorientierten Qualität in der Weiterbildung (LQW)" zertifizierten Weiterbildungseinrichtungen repräsentiert. LQW ist das derzeit führende Qualitätsmanagementsystem in der Weiterbildungsbranche. Es wurde von der Bund-Länder-Kommission initiiert und vom ArtSet-Institut in Hannover speziell für die Anforderungen der Weiterbildung entwickelt. Der bundesweite Einsatz und die Weiterentwicklung des Modells werden seit Juni 2003 mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, des Europäischen Sozialfonds und des Ministeriums für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein gefördert.

Zum Ablauf der Veranstaltung:
15.00 Begrüßung, Einführung (Prof. Dr. Helmut Knüppel, Gründungsrektor der Hochschule und Mitglied des Direktoriums des IID)
15.15 Wie kam das IID nach Potsdam? (Hinrich Enderlein, Minister a.D. und Vorsitzender des Fördervereins der Fachhochschule Potsdam)
15.30 Übergabe der Netzwerkfliese durch Johannes Bruns (Gutachter) an Christina Thomas (Geschäftsführende Dozentin des IID)
15.35 Was bedeutet die Zertifizierung für das IID (Christina Thomas, Geschäftsführende Dozentin des IID)
15.45 Grußworte KIBA (Hans-Christoph Hobohm, Professor im Fachbereich Informationswissenschaften), GAFLID e.V. (Hans Peter Jäger, Vorsitzender der GAFLID und Mitglied des Beirats des IID)
Ab 16.00 Uhr Sekt und Selters (Kaffee und Kuchen)

Hinweis:
Weitere Informationen zu LQW und ArtSet sind in der beigefügten Presseinformation von ArtSet vom 1.6.2005 und unter http://www.artset-lqw.de/ zu finden.
Ansprechpartnerin: Christina Thomas, Geschäftsführende Dozentin, Institut für Information und Dokumentation (IID) der Fachhochschule Potsdam, Tel. 0331 580-2410, Fax 0331 580-2419, email: chris@fh-potsdam.de http://www.iid.fh-potsdam.de

Medieninformationen und Veranstaltungshinweise der FH Potsdam können Sie
auch im Internet abrufen: http://www.fh-potsdam.de/aktuelles.html


Presseinformation LQW vom 01.06.2005
Im Zentrum der Qualitätsentwicklung steht der Lernende

Das von ArtSet® entwickelte Modell der "Lernerorientierten Qualitätstestierung für Weiterbildungsorganisationen" (LQW®) ist das einzige Qualitätsentwicklungsverfah-ren, das aus der Weiterbildung für die Weiterbildung entwickelt wurde und das den Lerner in den Mittelpunkt stellt. LQW® hat seinen Ausgangs- und Bezugspunkt im konkreten Lernprozess, und auf diesen kommt es an, wenn man von Qualität in der Bildung redet.
LQW® ist seit 2001 auf dem Markt und wird von einer steigenden Zahl von Organisationen aus der allgemeinen und der beruflichen Weiterbildung angewendet. Es ist das führende Qualitätsmodell für die Weiterbildung in Deutschland und wird mittlerweile auch in Österreich von zahlreichen Organisationen angewendet. Darüber hinaus bestehen Kontakte zu Interessenten aus Rumänien, Slowenien, Tschechien, Bulgarien und Russland.

Ziel dieses Qualitätsentwicklungsverfahrens ist es, die Abläufe und Verfahren in den Weiterbildungseinrichtungen so zu verbessern, dass für die Lernenden die bestmöglichen Lernbedingungen geschaffen werden. "Lernen beginnt nicht erst in dem Moment, wo die Teilnehmer im Seminarraum sitzen, sondern fängt schon viel früher an, z.B. bei der Information und Entscheidung für ein Weiterbildungsangebot." erklärt Friederike Erhart, Leiterin der Testierungsstelle bei ArtSet®. Die Abstimmung der Angebote auf Bildungsbedürfnisse, die Übersichtlichkeit des Programmheftes, die Auskünfte bei der Anmeldung, die Weiterbildung der Dozenten; all das sind Faktoren, die Einfluss darauf nehmen, ob Kunden eine Veranstaltung finden, in dem sie optimal lernen können. Ziel des LQW® Verfahrens ist, dass Strukturen und systematische Verfahren eingeführt werden, damit Qualitätsentwicklung zu einem kontinuierlichen Prozess wird. Auf diese Weise entwickeln sich die Weiterbildungsunternehmen zu lernenden Organisationen und können sich auf wechselnde Umweltbedingungen flexibel einstellen.

Für die Testierung legt die Weiterbildungsorganisation einen Selbstreport vor. Darin beschreibt und begründet sie, orientiert an den im Modell formulierten Anforderungen, ihre eigenen Verfahren und Vorgehensweisen. Im Selbstreport muss die inhaltliche Schlüssigkeit der eigenen Arbeit deutlich werden. Für den Qualitätsentwicklungsprozess und die Erstellung des Selbstreports hat die Organisation ein Jahr Zeit.
Anschließend wird der Selbstreport von zwei unabhängigen LQW®-Gutachtern begutachtet. Die Begutachtung wird durch eine Visitation vor Ort abgerundet. Wenn die Organisation dabei die Erfüllung aller Anforderungen des LQW®-Modells nachweisen konnte, erfolgt ein Abschlussworkshop. Auf dem Abschlussworkshop werden strategische Ziele für die nächs-ten vier Jahre vereinbart. Außerdem erhält die Weiterbildungsorganisation als Zeichen für die erfolgreiche Qualitätsentwicklung eine Keramikfliese. Die Fliesen werden vom Künstler Guido Kratz hergestellt. Dabei arbeitet er an einem ständig wachsenden Gesamtbild. Die einzelnen, an die testierten Weiterbildungsorganisationen vergebenen Fliesen sind Teil dieses Kunstwerkes.
Das Testat gilt für vier Jahre, dann ist eine erneute Überprüfung der Qualität im Rahmen einer Retestierung erforderlich.

Seit Juni 2003 wird das Modell mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, des Europäischen Sozialfonds und des Ministeriums für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein gefördert und auf diese Weise bundesweit zugänglich gemacht. ArtSet® kooperiert in diesem Verbundprojekt mit dem Deutschen Institut für Erwachsenenbildung. Das Projekt läuft noch bis zum Dezember 2005, anschließend wird das LQW®-Modell von ArtSet® eigenständig weitergeführt. Aus politischer Sicht ist mit LQW® erfolgreich das Ziel realisiert, Transparenz und Qualität in der Weiterbildung zu erhöhen, wie Bundesbildungsministerin Bulmahn in einer Presseerklärung vom 14.10.2004 zum Ausdruck brachte. Indem LQW® die Anforderungen nach SGB III bezüglich eines Qualitätsmanagementsystems integriert hat, stellt dieses erweiterte LQW®-Testat für Organisationen, die von der Bundesagentur für Arbeit geförderte Maßnahmen anbieten bzw. dies planen, einen gültigen Nachweis eines Qualitätsmanagementsystems gemäß der AZWV (Anerkennungs- und Zulassungsverordnung - Weiterbildung) dar.

Dass der Gedanke der Lernerorientierten Qualitätstestierung sich neben der Weiterbildung auch auf andere Bildungsbereiche übertragen lässt, zeigte ArtSet, indem es das Modell im Jahr 2004 zum einen auf Schulen (LQS®) und zum anderen auf Kindertagesstätten (LQK®) übertrug. Beide Modelle sind in ihren jeweiligen Arbeitsfeldern auf großes Interessen gestoßen und erste Kunden aus Schulen bzw. Kindertagesstätten wenden das Modell erfolgreich an. Übertragungen des Lernerorientierten Qualitätsmodells auf die Bereiche Soziale Dienstleistungsanbieter, Museen sowie auf einzelne Bildungsmaßnahmen befinden sich in der Erprobung.


Informationen rund um die Lernerorientierte Qualitätstestierung für Weiterbildungsorganisationen finden Sie auf der Internetseite www.artset-lqw.de. Für Informationen über die Lernerorientierte Qualitätsentwicklung in Schulen und Kindertagesstätten gehen Sie auf die Seiten www.artset-lqs.de oder www.artset-lqk.de.

Kontakt:
ArtSet® GmbH
Ferdinand-Wallbrecht-Str. 17
30163 Hannover
0511-90 96 98 30

Friederike Erhart
Leiterin Testierungsstelle
lqw@artset.de

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