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Pathogenen Pilzen auf der Spur: Prof. Dr. Brakhage übernimmt Direktoren-Amt

24.06.2005 - (idw) Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie - Hans-Knöll-Institut" (HKI)

Prof. Dr. Axel Brakhage, neuer Direktor des Leibniz-Institutes für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie - Hans-Knöll-Institut -, wird zum 1. Juli offiziell sein Amt antreten. Anlässlich der feierlichen Amtseinführung lädt das HKI für den 29.6.2005 zu einem Festkolloquium ein. Es beginnt um 9.30 im Hörsaal des HKI-Hauptgebäudes (Beutenbergstrasse 11). Jena, den 24.06.05 Der 46 -jährige Mikrobiologe leitet bereits seit Februar die neugeschaffene Abteilung "Molekulare und Angewandte Mikrobiologie". Zum 1. Juli übernimmt er nun die Aufgabe des Wissenschaftlichen Direktors des HKI von seinem Vorgänger, Prof. Dr. Wolfgang Knorre, der die Amtsgeschäfte seit dem Ausscheiden von Prof. Dr. Albert Hinnen im Jahr 2002 kommissarisch führt.
Prof. Brakhage kommt aus Hannover, wo er seit 2001 eine C4-Professur für Mikrobiologie innehatte, nach Jena. Sein Forschungsgebiet sind die Biotechnologie und Virulenz von Pilzen.. Im Zusammenhang mit von Pilzen verursachten Erkrankungen beschäftigt er sich unter anderem mit Virulenzfaktoren von Aspergillus fumigatus, einem Hyphenpilz, der lebensbedrohende Infektionen verursachen kann, die nur sehr schwer zu behandeln sind. Prof. Brakhage beschäftigt sich zudem mit pilzspezifischen Stoffwechselwegen, um neue Ziele für wirksamere Medikamente gegen Pilze ausfindig machen zu können.
Nach Forschungsaufenthalten in Strasburg und Paris promovierte Brakhage 1989 an der Universität Münster mit "summa cum laude". Er war dann Laborleiter in der Forschungsabteilung Biotechnologie bei der BASF in Ludwigshafen, bevor er mit einem Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft für zwei Jahre an die Universität Sheffield, Großbritannien , ging. 1996 habilitierte er sich im Fach Mikrobiologie an der Universität München und war zunächst C3-Professor für Mikrobiologie an der TU Darmstadt und Direktor des dortigen Institutes für Mikrobiologie und Genetik, bevor er im April 2001 auf den C4-Lehrstuhl an die Universität Hannover wechselte, wo er auch Dekan der Fachbereiches Biologie war.
Zur Amtsübergabe am 29.6. erwartet das HKI hochkarätige Gäste. Der Thüringer Kultusminister, Prof. Dr. Jens Göbel, wird den neuen Direktor in seinem Amt begrüßen, ebenso wie Prof. Dr. Klaus Dicke, der Rektor der Friedrich-Schiller-Universität Jena, an der Prof. Brakhage einen Lehrstuhl für Mikrobiologie und Molekularbiologie innehat. Der Vizepräsident der Leibniz-Gemeinschaft, Prof. Ernst Rietschel, wird nach dem Grußwort des Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Beirates, Prof. Joachim Klein, das HKI im Netz der Leibniz- Gemeinschaft darstellen. Den Festvortrag zum Thema "Der Beutenberg in Jena - Von der mittelalterlichen Hinrichtungsstätte zum modernen Forschungscampus" wird Alt-Rektor Prof. Dr. Georg Machnik halten. Prof. Brakhage selbst wird anschließend seine Konzeption zur langfristige Entwicklung des HKI vorstellen.

Nach Ende des Festkolloquiums wird Kultusminister Göbel das neue Kursgebäude des HKI feierlich einweihen. Zu diesem Programmpunkt werden außerdem der Jenaer Oberbürgermeister Dr. Peter Röhlinger und der Dekan der Biologisch-Pharmazeutischen Fakultät, Prof. Dr. Jochen Lehmann, Grußworte sprechen.

Vertreter der Presse sind zu beiden Veranstaltungen herzlich eingeladen. Bitte melden Sie Ihre Teilnahme und eventuelle Interview-Wünsche telefonisch oder per E-Mail bei Frau Rauchmaul an:
Tel: 03641/ 65 66 11
E-Mail: angelika.rauchmaul@hki-jena.de

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Axel A. Brakhage
Tel.: 03641/ 65 66 11
Fax: 03641/ 65 66 00
E-Mail: angelika.rauchmaul@hki-jena.de

Das Hans-Knöll-Institut ist seit 2003 Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft (WGL). Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören 84 außeruniversitäre Forschungsinstitute und Serviceeinrichtungen für die Forschung. Die Ausrichtung der Leibniz-Institute reicht von den Natur-, Ingenieur-und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Sozial- und Raumwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute arbeiten interdisziplinär und verbinden Grundlagenforschung mit Anwendungsnähe. Sie sind der wissenschaftlichen Exzellenz verpflichtet und pflegen intensive Kooperationen mit Hochschulen, Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Näheres unter www.leibniz-gemeinschaft.de.

Weitere Informationen: http://www.hki-jena.de
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