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Mythos einer Schriftstellerin

28.06.2005 - (idw) Technische Universität Berlin

Elfriede-Jelinek-Symposium am 16. Juli an der TU Berlin / Anmeldung bis zum 10. Juli 2005 möglich In ihren Romanen und Dramen enthüllt die österreichische Schriftstellerin Elfriede Jelinek mit einzigartiger sprachlicher Leidenschaft die Absurdität und zwingende Macht der sozialen Klischees. Im vergangenen Semester haben sich Studierende der TU Berlin mit dem Werk der Autorin beschäftigt; das eintägige Symposium bildet den Abschluss des Proseminars "Elfriede Jelinek". Es soll versucht werden, den vielseitigen Facetten in Elfriede Jelineks Oeuvre nachzugehen und diese kritisch zur Diskussion zu stellen, so den Umgang mit Sprachflächen, Klischees und Montagen von Alltagssprache oder die Verhandlung von Tabubrüchen und Selbstproblematisierung des Theaters auf dem Theater.

Wir möchten Sie herzlich zur Teilnahme am Elfriede-Jelinek-Symposium einladen. Bitte weisen Sie auch Ihre Kultur- und Feuilleton-Redaktion auf diese Veranstaltung hin:

Zeit: am Samstag, dem 16. Juli 2005, von 12.00 bis 18.00 Uhr
Ort: TU Berlin, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin, Hauptgebäude,
Raum H 2051

Die Veranstalter bitten bis zum 10. Juli 2005 um eine verbindliche Anmeldung per E-Mail: Constanze.Baum@TU-Berlin.de

Zum Symposium wurden Jelinek-Expertinnen und -Experten aus den Bereichen Verlag, Theater, Film und Wissenschaft eingeladen, so zum Beispiel die Film- und Theatermacherin Ulrike Ottinger, die ein Jelinek-Stück mit der gehörlosen Künstlerin Ingeborg Podehl inszenierte. Auch Pia Janke, Professorin am Institut für Germanistik der Universität Wien, wird erwartet und über ihre Arbeit mit und über Elfriede Jelinek berichten. Die Podiumsdiskussion wird von Ute Huber moderiert, die an der unlängst erschienenen Werkbibliographie über Elfriede Jelinek mitgearbeitet hat. Während des Symposiums sollen offene Fragen zum "Mythos Jelinek" diskutiert werden. Die Gesprächsrunden werden von einem Rahmenprogramm begleitet, in dem zum Beispiel die Videobotschaft Jelineks zum Nobelpreis und der Film "Die Klavierspielerin" gezeigt werden. Auch Ausschnitte aus den Arbeiten von Symposiumsteilnehmerinnen und -teilnehmern sollen präsentiert werden.

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Constanze Baum, M.A., wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Literaturwissenschaft, Lehrstuhl Prof. Norbert Miller, Tel.: 030/314-21285, E-Mail: constanze.baum@tu-berlin.de
Weitere Informationen: http://www.tu-berlin.de/presse/pi/2005/pi146.htm
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