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Auf den Spuren "dunkler Netzwerke"

28.06.2005 - (idw) Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH

Was haben Terrorismus und Mafia gemeinsam? - Ein Expertengespräch an der FU (Berlin) Die Terroranschläge vom 11. September 2001 haben in den Sozialwissenschaften eine intensive Debatte über neue Formen des Krieges und der Gewaltkonflikte ausgelöst. Einig sind sich viele Wissenschaftler darin, dass der internationale Terrorismus heute nicht mehr hierarchisch organisiert ist, sondern vielmehr Strukturen eines Netzwerkes aufweist.

Sozialwissenschaftler haben in den letzten Jahren terroristische, aber auch mafiöse Vereinigungen oder das international organisierte Verbrechen näher untersucht. Erste Forschungsergebnisse zeigen, dass gerade der systematische Vergleich der Strukturen dieser Organisationen neue Erkenntnisse über die "dunklen Netzwerke" zu Tage fördert.

Eine Podiumsdiskussion am Freitag, 1. Juli 2005, mit führenden Experten zum Thema

"Dark Networks in Comparative Perspective: The Organizational Features of International Terrorism, Mafia Organizations and Transnational Organized Crime"

fragt nach strukturellen Gemeinsamkeiten und Unterschieden dieser "dunklen Netzwerke". Genügen die alten analytischen Kategorien, um diese Phänomene zu erfassen? Oder stellen die "dunklen Netzwerke" neue Organisationsformen dar, die unterschiedliche Strukturmerkmale und Ziele in sich vereinen?

Es diskutieren: Renate Mayntz, Max-Planck-Institut
für Gesellschaftsforschung, Köln
Ulrich Schneckener, Deutsches Institut
für Internationale Politik und Sicherheit, Berlin
Frederico Varese, University of Oxford

Moderation: Brinton Milward, University of Arizona

Uhrzeit: 14.00 bis 15.30 Uhr

Ort: Freie Universität Berlin, Henry-Ford-Bau,
Garystr. 35, 14196 Berlin.

Die Diskussion findet im Rahmen der Jahreskonferenz der "European Group of Organizations Studies" (EGOS) statt. Vom 30. bis 2. Juli 2005 tagen an der FU Berlin über 1.000 Wissenschaftler/innen aus aller Welt zum Thema "Unlocking Organizations". Die Konferenz wird gemeinsam veranstaltet von FU und dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB).

Anmeldung und weitere Informationen:
Claudia Roth, WZB-Pressereferat, Tel.: 030/25491-510, E-mail: roth@wz-berlin.de sowie unter www.egosnet.org/conferences/colloquium_2005.shtml
Weitere Informationen: http://www.egosnet.org/conferences/colloquium_2005.shtml
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