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Lesung der Berliner Autorin Jenny Erpenbeck

30.06.2005 - (idw) Universität des Saarlandes

Öffentliche Lesung Gegenwartsliteratur:

Jenny Erpenbeck
zu Gast in Saarbrücken

am 6.7.2005,
um 17.00 Uhr,
Gebäude 11.2 (Musiksaal)
Eintritt frei.

Die Literaturredaktion Hörfunk von SR2 und die Germanistik der Universität des Saarlandes laden alle Studierenden der Universität sowie alle an der Gegenwartsliteratur Interessierten am 6. Juli um 17.00 Uhr zu einer Lesung von Jenny Erpenbeck ein. Bereits mit ihrem literarischen Debut, dem 1999 erschienenen Roman Geschichte vom alten Kind beeindruckte die 1967 in Ost-Berlin geborene Jenny Erpenbeck Kritiker und Leser so sehr, dass DER SPIEGEL sie noch im gleichen Jahr auf seiner Titelseite zusammen mit fünf anderen jungen Autoren als "Enkel" des Nobelpreisträgers Günter Grass und als "Die neuen deutschen Dichter" feierte. Seitdem ist Jenny Erpenbeck eine feste Größe in der deutschsprachigen Literatur.
Mit der Erzählung Sibirien errang sie im Jahr 2001 beim so genannten Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt, dem wohl prestigeträchtigsten Wettbewerb der deutschsprachigen Literatur, den Preis der Jury. Auch der im gleichen Jahr erschienene Erzählungsband Tand, das mehrfach aufgeführte Theaterstück Katzen haben sieben Leben sowie der 2004 erschienene Roman Wörterbuch sind von der Kritik mit großer Zustimmung aufgenommen worden.

Die Lesung im Musiksaal der Universität des Saarlandes bietet die Gelegenheit, eine Autorin kennen zu lernen, deren Literatur durch eine poetische Sprache wie durch einen ebenso detailgenauen wie ruhigen Blick auf die Welt besticht. Im Mittelpunkt der Texte stehen dabei oft die heiklen und komplexen zwischenmenschlichen Beziehungen, ob in der Familie oder zwischen Liebenden, ob in Berlin oder, wie im Wörterbuch, in Argentinien während und nach der dortigen Militärdiktatur.

Jenny Erpenbeck ist es gelungen, in ihren literarischen Texten eine markant eigene Stimme zu entwickeln. Diese Stimme zu entdecken, die unsere Sicht auf die Welt und uns selbst zu bereichern vermag, sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Im Anschluss an die Lesung bietet zudem eine offene Diskussion die Gelegenheit, mit der Autorin selbst ins Gespräch zu kommen.

Sie haben noch Fragen? Bitte wenden Sie sich an:
Johannes Birgfeld (FR Germanistik)
e-mail: j.birgfeld@mx.uni-saarland.de

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