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Errichtung des Wissenschaftszentrums des Landes Sachsen-Anhalt in Wittenberg - Rektor der Hochschule Harz Mitglied des G

30.06.2005 - (idw) Hochschule Harz, Hochschule für angewandte Wissenschaften (FH)

Mit einer feierlichen Auftaktveranstaltung unter Mitwirkung von Ministerpräsident Prof. Böhmer und Kultusminister Prof. Olbertz sowie in Anwesenheit zahlreicher Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik wurde am Montagnachmittag in der Lutherstadt Wittenberg das Wissenschaftszentrum Sachsen-Anhalt in den historischen Räumlichkeiten der Stiftung LEUCOREA aus der Taufe gehoben. Gründer und Träger des Vereins sind die sieben staatlichen Hochschulen sowie für das Land das Kultusministerium. Aufgabe des Wissenschaftszentrums soll in erster Linie die Koordinierung der Forschungsförderung im Lande sein, zudem geht es nach dem Wortlaut der Vereinssatzung darum, eine Plattform für hochschulpolitische Themen zur Gestaltung der Wissenschaftslandschaft in Sachsen-Anhalt zu bieten.

Mitglied im Gründungsvorstand des Vereins wurde auf Vorschlag der Landesrektorenkonferenz auch der Rektor der Hochschule Harz, Prof. Dr. Armin Willingmann, der damit neben dem Merseburger Rektor Prof. Zwanziger die Interessen der Fachhochschulen im Wissenschaftszentrum wahren soll. Zum ersten Vorsitzenden des Vorstands wählten die Vertreter den Rektor der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Prof. Dr. Grecksch, zugleich Präsident der Landesrektorenkonferenz; stellvertretender Vorsitzender ist Kultusminister Olbertz. Mit der Wahl des 42-jährigen Juristen Willingmann in den Vorstand wollten sich die Hochschulen neben der Interessenvertretung zugunsten der Fachhochschulen auch dessen Kompetenz in Rechtsangelegenheiten sichern; Rektor Willingmann hatte bereits während der Gründungsphase des Wissenschaftszentrums gemeinsam mit dem Präsidenten der Landesrektorenkonferenz das Verhandlungsmandat für die Hochschulen des Landes bei der Gestaltung der Vereinssatzung wahrgenommen.

Prof. Willingmann sieht in dem bewusst als Gemeinschaftsprojekt von Hochschulen und Kultusministerium gegründeten Wissenschaftszentrum eine gute Möglichkeit, dass immer wieder betonte neue Verhältnis von Staat und Hochschulen mit Leben zu erfüllen und durch eine kooperative Struktur die Sicherung, Profilierung und den Ausbau der Hochschullandschaft in Sachsen-Anhalt positiv zu begleiten. Darin - so der Rektor der Hochschule Harz - liege eine große Chance im künftigen Ringen um Spitzenforschung, engagierte Studierende und qualifiziertes Personal. Für die Fachhochschulen sei es zudem wichtig, darauf zu achten, mit ihrem eigenen, anwendungsorientierten Forschungsprofil nicht beim Ringen um die demnächst zugänglichen Mittel aus der Exzellenzoffensive aus dem Blickwinkel zu geraten. Denn auch für die von den Fachhochschulen betriebene, bisweilen gleichfalls herausragende Forschung werde auch weiterhin Förderung erforderlich sein, zumal sich Exzellenz ohnehin nur schwer, und niemals langfristig verordnen lasse.

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