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Facelifting für Pharmazie-Institut

01.07.2005 - (idw) Freie Universität Berlin

Eröffnung des sanierten Gebäudes in der Königin-Luise-Straße in Dahlem

Nach einer drei-jährigen Sanierungsphase ist heute das top-moderne Institut für Pharmazie der Freien Universität Berlin (FU) feierlich eingeweiht worden. Das Gebäude in der Königin-Luise-Straße 2/4 ist im Zuge des Umbaus an die neuen Ausbildungsanforderungen angepasst worden, die die neue Approbationsordnung für Apotheker mit sich geführt hat. Damit verfügt die Freie Universität über eine optimale pharmazeutische Ausbildungsstätte. Die neue Approbationsordnung, die seit 2001 in Kraft ist, hat erhebliche Auswirkungen auf den Bedarf an Räumlichkeiten. Denn jetzt nimmt im Lehrplan die Theorie einen größeren Teil ein als praktische Übungen in Laboren. Entsprechend sind im Rahmen der Umbaumaßnahmen in dem Gebäude der Königin-Luise-Straße mehr Seminarräume eingerichtet und EDV-gerecht ausgestattet worden. "Dadurch können wir den knapp 1100 Pharmazie-Studentinnen und -Studenten ein schnelles Studium ermöglichen", freut sich Prof. Dr. Dieter Lenzen, Präsident der Freien Universität. Das Institut für Pharmazie befindet sich an zwei Standorten: Neben dem modernisierten Bau in der Königin-Luise-Straße in Dahlem gibt es seit 1974 in Berlin-Südende einen zweiten Institutsbau.

Auch die Laboratorien, insbesondere die chemischen und biochemischen, sind technisch auf den neuesten Stand gebracht worden. Für Promovenden gibt es jetzt zahlreiche hochwertige Labor-Arbeitsplätze, in denen sie - wie auch in der Bibliothek - mit ihrem PC am Netz arbeiten können.

Elf Professoren und knapp 80 wissenschaftliche Mitarbeiter sind am Institut für Pharmazie tätig. Einen der Forschungsschwerpunkte bildet etwa die Arzneistoffentwicklung und -prüfung. Die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Forschergruppe "Innovative Arzneistoffe und Trägersysteme" sucht u.a. nach alternativen Testmethoden, die künftig Tierversuche ersetzen sollen. Auch mit der Industrie und anderen Instituten arbeitet die FU-Pharmazie eng zusammen. Kooperationen bestehen beispielsweise mit Pfizer, Schering und Beiersdorf sowie mit dem Bundesinstitut für Risikobewertung.

Seit ihrer Gründung im Jahre 1948 bietet die Freie Universität Berlin Pharmazie als Studienfach an. Das Institut für Pharmazie der FU Berlin ist die größte pharmazeutische Ausbildungsstätte in Deutschland. In Berlin-Brandenburg ist die FU zudem die einzige Hochschule, die das Fach Pharmazie anbietet. Pro Semester werden etwa 90 Studierende von der Zentralen Vergabestelle für Studienplätze (ZVS) zugelassen. Das vier Jahre dauernde Studium wird im Einzelnen durch die Approbationsordnung für Apotheker geregelt, die bundesweit Gültigkeit hat.

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