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Mit Öko aus der Krise?

04.07.2005 - (idw) Fachhochschule Dortmund

Um nachhaltige Gesundheitsförderung geht es am Mittwoch in einem Vortrag der "Offenen Fachhochschule" an der FH Dortmund: "Mit Öko aus der Krise?" In dieser Veranstaltung soll es nicht - wie üblich - nur um die Beschreibung von ökologischen Mißständen zum Nachteil der Menschen gehen, sondern hauptsächlich um die Nachhaltigkeit der Gesundheitsförderung unter den Bedingungen des ökologischen Transfers in die Ökonomie der Bevölkerung.
Um seine These zu belegen, daß human-ökologische Irrtümer eine nachhaltige Gesundheitsförderung nichtig machen können, wird Heinz Spranger den folgenden Fragen nachgehen:
· Wie wird Gesundheitsförderung definiert ?
· Warum wissen wir über Nachhaltigkeit der Gesundheitsför-
derung so wenig ?
· Warum ist Gesundheitsförderung in der Krise ?
· Wie entstehen ökologische Regeln ?
· Warum sind so viele ökologische Ansätze politisch gewollt, aber gescheitert ?
· Welche geologischen Kompartimente sind an die Ökologie adaptiert ?
· Welche Rolle spielen vordringliche Gesundheitsziele in unse-rer Bevölkerung ?
· Welche Gesundheitsressourcen sind an die Ökologie adaptiert ?
· Welche Rolle spielen Staat, Finanzsystem und Medien ?
· Welche Korrekturen an der Ökologie können die Gesundheitsförderung begünstigen ?
· Sind solche Korrekturen mit unseren Lebensentwürfen und Lebensstilen vereinbar ?
· Welche Risiko-Faktoren bieten wir gegen eine nachhaltige Ge-sundheitsförderung ?
· Wie kann eine gerechte Anpassung der Humanökologie an die Gesundheitsförderung aussehen ?

Der medizinische Leiter des College@inter-uni.net , Dr. Heinz Spranger, geb. 1942, Oralmediziner und Regulationsbiologe, ist vor allem durch Veröffentlichungen zu Neuordnungen heilberuflicher Studien-gänge bekannt geworden. Er war Gründungsdekan an der Universität Witten/Herdecke und lehrt zur Zeit 'Gesundheitswissenschaften' an der Interuni.
Es ist Mitglied des AIDS-panel der Südafrikanischen Regierung, erhielt das Bundesverdienstkreuz für seine mittel- und südamerikanischen Untersuchungen zum Behandlungsbedarf im Auftrag des Auswärtigen Amtes und der WHO.
Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit lag und liegt in der Nosologie und Semiotik der Oralmedizin. Er ist Ehrenmitglied der International Association for Dental Research und Mitglied der Deutschen Gesell-schaft für Humanökologie.

Heinz Spranger: "Ich möchte dazu beitragen, daß sich ein neues Verständnis für Gesundheitsförderung und deren Nachhaltigkeit festigt. Unter dem Einfluß europäischer Ordnungen müssen Korrekturen am bisher üblichen Bild der Ökologie vorgenommen werden. Zugleich wird unsere Außen- und sogenannte Entwicklungspolitik mit neuen Impulsen versehen werden müssen.

Am Mittwoch, den 6. Juli 2005, Beginn: 18.00 - Ende: 20.00 Uhr
in der Fachhochschule Dortmund, Sonnenstr. 96

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