Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 5. Dezember 2019 

"Promovierendentage zur deutschen Zeitgeschichte" (28.-31.7.2005) - CfP für kurzentschlossene DoktorandInnen

06.07.2005 - (idw) HoF Wittenberg - Institut für Hochschulforschung

Die Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und das Institut für Hochschulforschung - HoF Wittenberg laden DoktorandInnen, deren Dissertation einen thematischen Bezug zur dt. Zeitgeschichte aufweist, ein zu den "1. Promovierendentagen zur deutschen Zeitgeschichte nach 1945. Methoden, Inhalte und Techniken im Umgang mit 'Streitgeschichte'" (28.-31.7.2005, Lutherstadt Wittenberg, Stiftung LEUCOREA). Die Veranstaltung richtet sich an NachwuchswissenschaftlerInnen, die sich mit der Geschichte der Bundesrepublik und / oder SBZ/DDR im Rahmen einer gesamtdeutschen bzw. ostmitteleuropäischen Perspektive befassen. FÜR KURZENTSCHLOSSENE DOKTORAND/INNEN SIND NOCH PLÄTZE FREI [DEADLINE 13. JULI 2005] Die Veranstaltung richtet sich an NachwuchswissenschaftlerInnen, die sich mit der Geschichte der Bundesrepublik und / oder SBZ/DDR im Rahmen einer gesamtdeutschen bzw. ostmitteleuropäischen Perspektive befassen und steht im Kontext einiger ähnlicher Initiativen und Projekte, die in letzter Zeit innerhalb der deutschen Zeitgeschichtsforschung entstanden sind. Die Arbeitstagung soll vor dem Hintergrund einer dauerhaften und interdisziplinären Verankerung des Themas in Forschung und Lehre innerhalb von insgesamt 3 1 / 2 Tagen vor allem auf die zukünftige Netzwerkbildung von DoktorandInnen abzielen. Der Kontakt der häufig in getrennten Sphären - hier die Forschung zur alten Bundesrepublik, dort die Forschung zur DDR - arbeitenden Promovierenden untereinander soll dadurch intensiviert werden, dass das vorgesehene außer-gewöhnliche und intensive gemeinsame Arbeiten stabilere Kontakte schafft als dies üblicherweise während und nach Tagungen der Fall ist.

Die Veranstaltung ist gleichermaßen auf die konkreten Inhalte und Perspektiven deutscher Zeitgeschichtsforschung als auch auf die (Arbeits-)Form festgelegt. Neben der Möglichkeit der Präsentation eigener Forschungsarbeiten soll ein besonderes Augenmerk auf den Prozess der Durchführung bzw. des Schreibens einer Dissertation gelegt werden. Hierzu sollen auch Möglichkeiten wechselseitiger Beratungsformen, bei der sich die Teilnehmer wechselseitig zu Schlüsselthemen ihres Berufsalltags beraten, ausprobiert werden: Wie können die bei der Arbeit an einer Dissertation auftretenden Probleme besser bewältigt, Belastungen vermindert - wie kann insgesamt 'erfolgreicher' gehandelt werden? Was ist zu tun bei promotionsbezogenen "Schreibblockaden" oder fehlendem Austausch mit KollegInnen?

Gesucht werden noch bis zu zehn DoktorandInnen, die in ihren Arbeiten den oben skizzierten Themenkreis behandeln und Interesse besitzen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Sie richtet sich auch an diejenigen, die bislang über wenig institutionelle Bindungen und Kontakte verfügen. Zu entrichten ist ein Teilnehmerbetrag von 100 ¤. Darin sind enthalten das Essen, Getränke, drei Übernachtungen, die Fahrtkosten sowie eine CD-Rom, die als Vorbereitungsmaterial mit allen "Fundstücken" an alle TeilnehmerInnen vor Beginn der Veranstaltung verschickt wird.

Insgesamt soll die Veranstaltung 3 1 / 2 Tage umfassen, in denen die Inhalte zeithistorischer Forschung in gesamtdeutscher Perspektive ebenso Raum finden werden, wie auch die Reflexion über das eigene wissenschaftliche Handeln. Bewerbungen für die "Promovierendentage" sind herzlich willkommen und sind bis spätestens 13. Juli 2005 erbeten an jens.huettmann@hof.uni-halle.de. Sie sollten folgendes enthalten (deutsche oder englische Texte):

- kurzer akademischer Lebenslauf,
- Thema und Kurzbeschreibung des Dissertations-Projektes,
- Einsendung eines reprofähigen "Fundstücks" aus dem Dissertationsvorhaben plus Erläuterungstext. Die Texte sollen eine "maximale" Lesbarkeit ermöglichen, d.h. in einem Stil verfasst sein, der auch der interessierten nicht-akademischen Öffentlichkeit zugänglich und verständlich ist. Sie dürfen nicht länger als 5 Seiten bzw. 20.000 Zeichen sein; "Fundstück" als Faksimile, Abschrift in normaler Formatierung bzw. nicht mehr als fünf Minuten Musik.

Rückfragen sind herzlich willkommen:
Mit besten Grüßen! Jens Hüttmann

PROGRAMM:

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
DONNERSTAG, 28. Juli 2005
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

14.30-15.30
ERÖFFNUNG DER VERANSTALTUNG, BEGRÜßUNG
Prof. Gunnar Berg (Stiftung LEUCOREA, Halle/Wittenberg)
Dr. Peer Pasternack (HoF Wittenberg, Halle/Wittenberg)

Tagungseröffnung durch die Organisatoren
Dr. Ulrich Mählert (Stiftung Aufarbeitung, Berlin)
und Jens Hüttmann (HoF Wittenberg, Wittenberg)

15.30-16.30

Podiumsdiskussion "Perspektiven der deutschen Zeitgeschichtsforschung nach 1945"

mit Prof. Sigrid Meuschel (Leipzig), Prof. Christoph Klessmann (Potsdam), Dr. Hermann Wentker (Berlin), Prof. Dorothee Wierling (Hamburg); Moderation: Dr. Tillmann Bendikowski (Hamburg)

16.30-17.00 Kaffee

17.00-18.30 Fortsetzung der Podiumsdiskussion

19.30 Gemeinsames Abendessen

14:30-15:45 PODIUMSDISKUSSION

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
FREITAG, 29. Juli 2005
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Vormittag

9:00-12:00 Geschichte erzählen: Erfahrungen mit guten und schlechten Büchern (Dr. Tillmann Bendikowski, Hamburg)

10.00-10.30 Kaffee
10.30-13.00

13.00-14.00 Mittag

Nachmittag

14.00-16.00 Wissenschaftliches Publizieren (Dr. Martin Meidenbauer, München)
16.00-16.30 Kaffee
16.30-18.30 Schreibworkshop: Dr. Hermann Horstkotte (Bonn)
18.30-19.30 Abendessen
19.30-21.30 Abendvortrag "Information overload: Metadaten und Hypertext als virtuelle Lösung? Ein Praxisbericht" (Maren Brodersen, Potsdam)

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
SAMSTAG, 30. Juli 2005
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Samstag, 30. Juli 2005

9.00-12.00 Workshop: Wissenschaftliche Vorträge halten (Dr. Kati Hannken-Illjes, Berlin)
12.00-13.30 Mittag
13.30-15.30 Fortsetzung Workshop - Stellvertreterpräsentation

16.00-17.00 Fortsetzung Stellvertreterpräsentation

20.00 Exkursion zum Haus der Geschichte in Wittenberg "Alltag in der DDR" (Dr. Christel Panzig)

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
SONNTAG, 31. Juli 2005
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Sonntag, 31. Juli 2005

9.00-12.00 Zukunftsperspektiven: Situation und Perspektiven des geschichtswissenschaft-lichen Nachwuchses (N.N.)

12.00-13.30 Mittag
13.00-15.00 Abschlussveranstaltung: Evaluationsrunde und Abreise

Jens Hüttmann, Dipl. Pol.
HoF Wittenberg
Stiftung LEUCOREA
Collegienstr. 62
06886 Wittenberg
eMail jens.huettmann@hof.uni-halle.de
tel. 03491-466 142, fax 03491-466255,
mobil. 0160 - 1470236
Weitere Informationen: http://www.stiftung-aufarbeitung.de/ http://www.hof.uni-halle.de
uniprotokolle > Nachrichten > "Promovierendentage zur deutschen Zeitgeschichte" (28.-31.7.2005) - CfP für kurzentschlossene DoktorandInnen
ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenDruckansicht

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/102815/">"Promovierendentage zur deutschen Zeitgeschichte" (28.-31.7.2005) - CfP für kurzentschlossene DoktorandInnen </a>