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Physik zum Frühstück

06.07.2005 - (idw) BESSY (Berliner Elektronenspeicherring-Gesellschaft für Synchrotronstrahlung m.b.H.)

Lichtblicke beim Kaffee Es geht ums Mitmachen und - fragen, wenn an drei Sonntagen im Juli und August die Physik zum Frühstück auf dem Programm steht, eine leichtverdauliche Physikvorlesung rund ums Licht. Aber keine Sorge: bei BESSY gibt es Physik nicht auf nüchternen Magen. Bevor es zur Sache geht, gibt es (Speicher-)ringförmiges, wie Bagels, zum Frühstück.

Um Licht dreht sich bei BESSY nämlich fast alles: der Elektronenspeicherring ist eine der hellsten Lichtquellen der Welt und BESSY-Licht ist so einzigartig, das es für Wissenschaftler aus aller Welt hier her kommen um mit dem Licht zu experimentieren. Deswegen geht es erst einmal darum, was Licht überhaupt ist, eine Frage, die sich, wenn überhaupt, nicht in einem Satz beantworten lässt. Denn Licht - oder allgemeiner: Strahlung - ist mit nichts vergleichbar und besitzt viele scheinbar widersprüchliche Eigenschaften. Was sich Wissenschaftler unter Licht vorstellen, um so seine Eigenarten zu verstehen, machen Physiker von BESSY anhand einfacher Experimente anschaulich. Große und kleine Forscher sind eingeladen, mitzumachen.

Ist das erst einmal klar, dann ist es für die die Frühstücksbesucher auch nicht mehr schwer nachzuvollziehen, auf welche Weise Physiker, Chemiker und andere Naturwissenschaftler Synchrotronstrahlung nutzen, um in ihren Experimenten Informationen über die Struktur der Materie zu bekommen: Seien es massive Stoffe wie beispielsweise Metall oder komplexe Moleküle wie Proteine, ihre Eigenschaften und/oder Funktionen hängen von der Anordnung der Atome und der Verteilung der Elektronen ab. Als ein Beispiel demonstrieren die Frühstücksdozenten das Phänomen des Magnetismus, das viele Physiker bei BESSY untersuchen: Ein schaukelnder Magnet, angetrieben durch eine Kerzenflamme, und eine Magnetkanone geben Rätsel auf, die die Physik beantwortet.

Der Verdauungsspaziergang schließlich führt in den Kontrollraum; hier wird der Flug der Elektronen in dem Speicherring auf Monitoren überwacht und notfalls per Computer korrigiert. Durch die großen Glasscheiben, die Kontrollraum und Experimentierhalle trennen, können die Besucher nun einen Blick auf die Messplätze mit ihren Strahlrohren und den Versuchsaufbauten werfen.

Appetit auf Physik?
Am 10. und 24. Juli sowie der 7. August 2005, jeweils um 11:30 Uhr bei BESSY, Albert-Einstein-Strasse 15, 12489 Berlin.
Karten à 3,- Euro für Physik zum Frühstück gibt es
per mail unter pr@bessy.de, telefonisch unter 030/6392-4922 oder per Fax: 030/6392-4972
Weitere Informationen: http://www.bessy.de
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