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"Jugend forscht" auch an der Fachhochschule Osnabrück

07.07.2005 - (idw) Fachhochschule Osnabrück

Sonderpreis der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik für den Bundeswettbewerb Seit vielen Jahren lobt die Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik der FH Osnabrück einen Sonderpreis für den Wettbewerb "Jugend forscht" aus: die Preisträger können ein zweiwöchiges Praktikum an der Fakultät absolvieren.

Dabei werden sie in den Hochschulbetrieb integriert, nehmen an Vorlesungen und Exkursionen teil, haben einen Laborplatz für ihre Arbeiten und lernen das studentische Leben auch außerhalb der Fakultät kennen. Von ihren Betreuern erhalten sie auch Tipps zu ihren Preisarbeiten für den Wettbewerb "Jugend forscht". Durch diese positiven Erfahrungen haben sich schon viele Teilnehmer entschieden, ihr Studium an der Fachhochschule aufzunehmen.

Auch in diesem Semester hatte die Fakultät einen Gast: Marcus Unger aus Fürth in der Pfalz. Der 18-jährige Gymnasiast hat für den Wettbewerb ein Tanksystem für zwei verschiedene Flüssigkeiten entwickelt, das in Fahrzeugen eingesetzt werden kann. Durch eine Membrane werden Trink- und Abwasser getrennt, sodass an Platz und Gewicht gespart wird, was auch den Spritverbrauch reduziert. Die Idee zu diesem "Doppeltank" war ein Zufallsprodukt, angeregt durch die Erfahrungen mit dem Wohnmobil seiner Eltern.

Betreut hat den jungen Forscher Prof. Dr. Norbert Austerhoff vom Fachgebiet Fahrzeugentwicklung. Das Engagement des Professors und die zahlreichen Highlights in den kurzen zwei Praktikumswochen haben Marcus so begeistert, dass er - der eigentlich nicht studieren wollte oder allenfalls BWL - jetzt zu einem Ingenieurstudium in Osnabrück tendiert.

Ingo Dittmer, ehemaliger Dozent an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik und selbst Bundessieger des Wettbewerbs von 1968, organisiert solche Praktika seit über zehn Jahren. Dabei versucht er, talentierte Schülerinnen und Schüler der Region zur Teilnahme am Wettbewerb "Jugend forscht" zu bewegen. "Es ist in unserer Region dringend notwendig", sagt er. Wer Nachwuchs an Wissenschaftlern und Ingenieuren haben will, muss junge Leute zum eigenständigen Denken ermuntern, denn "mit Auswendiglernen und Nachplappern alleine kann man keine Probleme lösen".

Interessierten Schülern und Lehrern steht Ingo Dittmer unter Tel. 05473/509 oder E-Mail: i.dittmer@fh-osnabrueck.de zur Verfügung.

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