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Zuse-Medienzentrum der Bauhaus-Universität Weimar wird eröffnet

05.12.2002 - (idw) Bauhaus-Universität Weimar

Am Freitag, 13. Dezember, 14 Uhr, wird das "Zuse-Medienzentrum", Steubenstraße 6a, seiner Bestimmung übergeben.


Glasfassade des Zuse-Medienzentrums der Bauhaus-Universität Zur Eröffnung und Namensgebung werden sprechen:
Prof. Dr. Walter Bauer Wabnegg, Rektor der Bauhaus-Universität Weimar
Dr. Birgit Born, Thüringer Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst
Dr. Horst Zuse
Prof. Dr. Matthias Maier, Dekan der Fakultät Medien

Mit dem Zuse-Medienzentrum wird der dritte Abschnitt in der Bebauung des Areals Steubenstraße abgeschlossen. Die Architekten des sogenannten Haus D sind POHL Architekten und Stadtplaner GmbH & Co. KG, Erfurt.
Baubeginn war im Januar 2001. Es wurden ca. 1400 qm Hauptnutzfläche errichtet; die Gesamtbaukosten betragen ca. 8 Mio. Euro.
Es beherbergt ein über 100 qm großes Fernsehstudio mit allen erforderlichen Werkstattflächen, Video und Tonschnittplätzen, Grafik und Redaktionsräumen sowie einem Kinosaal. Das Gebäude teilen sich die Fakultät Medien mit ihrem Fernsehbereich und das Rechenzentrum der Universität (SCC) mit seiner Datenzentrale und den erforderlichen Büroräumen. Hinzu kommen fünf Poolräume für die Nutzung aller Fakultäten.
Die Nordfassade des Gebäudes, Brauhausgasse, das alte Brauereigebäude aus den 1890er Jahren, ist entsprechend der Forderung der Denkmalschutzbehörde umfassend saniert worden. In besonderer Weise wurde die Südseite gestaltet. Mit der vorgesetzten Glasfassade mit den integrierten Erschließungsgängen zu den einzelnen Geschossen, konnte einerseits die notwendige Nutzfläche geschaffen werden und gleichzeitig der Forderung der Denkmalpflege für eine sichtbare Erhaltung der historischen Gebäudefassade Rechnung getragen werden.

Mit der Benennung in Zuse-Medienzentrum will die Bauhaus-Universität Weimar den berühmten "Vater" der digitalen Rechenanlagen, Dr. Konrad Zuse, ehren.
Der Ingenieur und Unternehmer Dr. Konrad Zuse (1910 bis 1995) begann 1934 mit der Entwicklung programmgesteuerter Rechengeräte. 1941 wurde die erste "digitale" Rechenmaschine, die Z3, gefertigt. 1991 wurde Dr. Zuse die Ehrendoktorwürde der Weimarer Universität verliehen.
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