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Hochschullehrer und Industrievertreter berieten zu neuen Studiengängen im Bereich der Optischen Technologien

14.07.2005 - (idw) OptecNet Deutschland e. V.

OptecNet Deutschland und OpTecBB luden zu einem Erfahrungsaustausch am 12. Juli 2005 nach Berlin ein OptecNet Deutschland e.V., der Zusammenschluss der Kompetenznetze Optische Technologien, und OpTecBB, das regionale Kompetenznetz für Berlin und Brandenburg, versammelten am 12. Juli 2005 41 Vertreter von deutschen Universitäten, Fachhochschulen und Unternehmen der Branche sowie weiteren Einrichtungen aus ganz Deutschland zu einem Erfahrungsaustausch im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin.

Hintergrund: Mit der Unterzeichnung der Bologna-Erklärung im Juni 1999 durch 29 europäische Bildungsminister wurde die Zielstellung vereinbart, bis 2010 einen europäischen Hochschulraum mit vergleichbaren Hochschulabschlüssen zu schaffen. Inzwischen gibt es an deutschen Universitäten und Fachhochschulen einzelne Angebote für Bachelor- und ein vielfältiges Angebot an Masterstudiengängen im Bereich der Optischen Technologien.

Ziel des Workshops war es, erste praktische Erfahrungen bei der Ein- und Durchführung dieser neuen Studienformen auszutauschen. Weiterhin wurde diskutiert, welche Bildungsinhalte vermittelt werden sollten, um einerseits die Anforderungen der deutschen optischen Industrie zu erfüllen, die Studierenden aber auch für den internationalen Arbeitsmarkt zu qualifizieren. Studiengänge im Bereich der Optischen Technologien stellten die FH Wildau, die FH Aalen, die FernUniversität Hagen und die TU Berlin vor.

Leitende Mitarbeiter der Carl Zeiss AG, FISBA OPTIK AG, Berliner Glas KGaA und der *Acri.Tec GmbH formulierten konkrete fachliche Anforderungen aus der Sicht der optischen Industrie. Einig waren sich Hochschullehrer und Industrievertreter darin, dass trotz neuer Erkenntnisse und Methoden der modernen Optik und Photonik vertiefte Kenntnisse in Physik und Mathematik sowie in der klassischen technischen Optik unabdingbar sind. Dies ist gerade für jene Absolventen wichtig, die in Branchen wie dem optischen Gerätebau oder Anwendungsgebieten wie der Medizintechnik tätig sein wollen.

Dieses erste Treffen zeigte eine Reihe noch zu klärender Fragen bei der Ablösung des Diploms durch den Master- und den Bachelor -Abschluss auf, machte aber auch die Gestaltungsspielräume für Spezialisierungen der verschiedenen Universitäten und Fachhochschulen deutlich.

Diese Veranstaltung wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.
Weitere Informationen: http://www.optecnet.de/Members/SK/WS_Master_Bachelor/NachleseWSBachelorMaster/view http://www.optecbb.de/aktuelles/frame.php?k=a157
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