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"Kommunale Kulturpolitik zwischen Sparzwängen und sozialem Auftrag"

19.07.2005 - (idw) Universität des Saarlandes

Anlässlich der 3. Deutsch-Französischen Sommeruniversität Saarbrücken-Nantes laden das Frankreichzentrum der Universität des Saarlandes und die Union Stiftung die interessierte Öffentlichkeit zu einer Podiumsdiskussion zum Thema "Kommunale Kulturpolitik zwischen Sparzwängen und sozialem Auftrag" ein. Die Veranstaltung findet statt am

Donnerstag, den 21. Juli 2005,
um 19.30 Uhr,
im Haus der Union Stiftung (Steinstr. 10, Saarbrücken)

Die Impulse zur Debatte wird Professor Dr. Hermann Glaser (TU Berlin) mit einem Referat über die Aufgaben und Ziele kommunaler Kulturpolitik geben. Weitere Teilnehmer der anschließenden Podiumsdiskussion sind der Beigeordnete und Dezernent für Finanzen und Beteiligungen der Landeshauptstadt Saarbrücken Frank Oran, der Saarbrücker Schul- und Kulturdezernent Walter Schwarz-Paqué sowie zwei Studierende der Deutsch-Französischen Sommeruniversität. Die Moderation übernimmt Harald Meimeth vom Saarländischen Rundfunk.

Das Impulsreferat von Professor Dr. Glaser
Kommunale Kulturpolitik versucht, die Stadt als urbanen Lebensraum wesentlich mitzugestalten und "überwölbende Sinnzusammenhänge" anstelle von Zweckhaftigkeit zu vermitteln. Die "gerettete Stadt" - so Glasers Grundthese - erweist sich als Einheit aus nachbarschaftlicher Zuwendung, individueller Selbstverwirklichung und gemeinwohl-orientierter Gleichgewichtigkeit. Kulturpolitik hilft, das "Bürgerrecht Kultur" gegenüber rein pragmatisch orientierten Ausbeutungsstrategien, die auch auf mentale Verelendung zielen, zu stärken. Erst eine überwölbende "Stadtphilosophie" ermöglicht es, sowohl experimentelle wie traditionelle kulturelle Kleinarbeit zu fundieren und zu motivieren.

Der Referent
Professor Dr. Hermann Glaser arbeitet als Honorar-Professor für Kulturvermittlung an der Technischen Universität Berlin und wirkt im In- und Ausland als Gastprofessor. Außerdem ist er Autor zahlreicher Bücher und Aufsätze zu pädagogischen, sozialwissenschaftlichen und kulturgeschichtlichen Themen. Für sein publizistisches Werk wurde Glaser mit dem Waldemar-von-Knoeringen und dem Schubart-Preis sowie dem Großen Kulturpreis der Stadt Nürnberg ausgezeichnet.

Der Moderator
Harald Meimeth hat nach seinem Studium schon früh begonnen, am Saarländischen Rundfunk zu arbeiten und gestaltete dessen Anfänge als ARD-Anstalt mit. Seit 1986 ist der Journalist Leiter der landespolitischen Magazine beim SR und seit 1996 Fernsehkorrespondent für die Großregion Saar-Lor-Lux.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.
Zu einem anschließenden Umtrunk wird herzlich eingeladen.

Sie haben Fragen? Bitte wenden Sie sich an
Sandra Duhem
Frankreichzentrum der Universität des Saarlandes
Tel.: +49 (0)681 / 302 - 2399
E-Mail: frankr.zentrum@rz.uni-saarland.de

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