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Leibniz-Journal 2-2005 erschienen

21.07.2005 - (idw) Leibniz-Gemeinschaft

Das neue Leibniz-Journal sucht nach mathematischen Spuren im Schwarzwald und blickt zurück auf den Höhepunkt des Einsteinjahres. Berlin/Bonn. Das zweite von vier Leibniz-Journalen des Jahres wird in diesen Tagen an die Abonnenten und Empfänger verschickt.

Das Heft sucht im Schwarzwald den "Geist von Oberwolfach". Das dortige Mathematische Forschungsinstitut gehört seit Beginn des Jahres zur Leibniz-Gemeinschaft. "Was 1944 fern von den alliierten Bomben mit dem Versuch begann, auch noch die letzten wissenschaftlichen Ressourcen für den nationalsozialistischen "Endsieg" zu mobilisieren, entwickelte sich schnell zu einem weltweit bewunderten, vielfach nachgeahmten und dennoch unerreichten Treffpunkt für mathematische Denker aus aller Welt", hat Leibniz-Autor Frank Stäudner dort festgestellt.

Eine Reportage widmet sich der MS Einstein, dem Ausstellungsschiff der Wissenschaftsorganisationen im Einsteinjahr. "Die Initiative Wissenschaft im Dialog war federführend verantwortlich für das Entstehen der Ausstellung und hätte ihren Namen verfehlt, würde es sich um eine konventionelle Schau aus statischen Exponaten mit erklärenden Texten handeln" urteilt Leibniz-Autor Christoph Herbort, "hier tritt die Ausstellung in den Dialog mit den Besuchern, lockt sie mit interaktiven Installationen, einem Knobelbereich und Wissensexperimenten aus der passiven Rolle heraus." Das Schiff ist noch bis September auf Rhein und Neckar unterwegs.

Gastautor Armin Hermann schreibt über Albert Einstein und dessen geringes Organisationstalent. Der emeritierte Wissenschaftshistoriker und Physiker Hermann hat dabei einige wenig bekannte Einstein-Zitate ausgegraben, so etwa das Diktum über die Physiker als "etwas sonderbare, verschlossene, einsame Kerle".

Der Schwerpunkt des Heftes widmet sich dem Thema "Fachinformation". Ein Porträt der drei zentralen Deutschen Fachbibliotheken zeigt, dass kein Wissenschaftler mehr in die Bibliothek muss, um an die für ihn wichtigen Informationen zu kommen. Ein zweiter Artikel nimmt die Arbeit der beiden großen Fachinformationszentren in der Leibniz-Gemeinschaft unter die Lupe. Deren Dienstleistungen böten "weit mehr als die herkömmliche Suche, die unsystematisch an der Oberfläche des Informationsberges kratzt."

Das Leibniz-Journal im Internet: www.wgl.de/extern/presse/index_5.html

Rückfragen und Heftbestellungen:
Frank Stäudner
Tel. (030)20 60 49 42
Mail staudner@leibniz-gemeinschaft.de

Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören 84 außeruniversitäre Forschungsinstitute und Serviceeinrichtungen für die Forschung. Die Ausrichtung der Leibniz-Institute reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Sozial- und Raumwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute arbeiten interdisziplinär und verbinden Grundlagenforschung mit Anwendungsnähe. Sie pflegen intensive Kooperationen mit Hochschulen, Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Das externe Begutachtungsverfahren der Leibniz-Gemeinschaft setzt Maßstäbe. Jedes Leibniz-Institut hat eine Aufgabe von gesamtstaatlicher Bedeutung. Bund und Länder fördern die Institute der Leibniz-Gemeinschaft daher gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 13.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und haben einen Gesamtetat von über 1 Milliarde Euro.
Weitere Informationen: http://www.wgl.de/extern/presse/index_5.html Das ganze Heft als pdf-Datei
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