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Bewerbungen um Studienplätze schlagen alle Rekorde: Ansturm auf die TU München

28.07.2005 - (idw) Technische Universität München

Trotz strenger Auswahlverfahren werden 7000 Ersteinschreibungen erwartet - Guter Ruf und konsequente Reformpolitik tragen Früchte Ein gewaltiger Ansturm von Studienaspiranten aktiviert derzeit alle Kräfte der TU München. Schon jetzt ist absehbar, dass die Hochschule zum kommenden Wintersemester 2005/06 mindestens 7000 statt wie bisher knapp 5000 Erstimmatrikulationen in ihre Studiengänge vornehmen wird. Darin enthalten ist die Erfolgsprognose der derzeit laufenden Auswahlverfahren, die in ca. 50 Studiengängen mit großem Aufwand durchgeführt werden, um die optimal geeigneten Studierenden zu finden.

Die Nachfrage in den Ingenieurfächern ist um ca. 20 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. So verzeichnet der Maschinenbau (Auswahlverfahren) 2000 Bewerbungen, die Elektrotechnik und Informationstechnik 747. In der Garchinger Physik wollen sich 498 Bewerber (+ 40 %) das Markenzeichen einer Spitzenausbildung sichern, in der Chemie und Biochemie (Auswahlverfahren) 390 (+ 40 %), im (relativ neuen) Chemie-Ingenieurwesen 163 (+ 60 %), in der Lebensmittelchemie 106 (+ 50 %).

Besonders krass ist der Nachfrageschub auf dem Life Science-Campus Weihenstephan, vor allem in der erst vor wenigen Jahren neu eingeführten Studienangeboten: 464 Bewerber (+ 25 %) wollen Ernährungswissenschaften studieren, 353 drängen in die Biologie und 310 in die Molekulare Biotechnologie (+ 50 %).

Das Auswahlverfahren in der TUM-Mathematik prüft derzeit die Eignung von 340 Aspiranten; ihr Abiturdurchschnitt liegt ohnehin bereits bei 1,7.

In die spezielle "TUM-Betriebswirtschaft" (Technologie und Management) wollen 887 Bewerber, obwohl es die Fakultät erst drei Jahre an der TUM gibt. Das Studium hat starke ingenieurwissenschaftliche Bezüge.

Eine starke Zunahme der Nachfrage verzeichnen auch die Lehrämter an Gymnasien, vor allem die Fächerkombination Biologie/Chemie.

Von den 867 Anmeldungen in Architektur könne schon aus Kapazitätsgründen nur ein kleiner Teil erfolgreich sein, so der TU-Präsident. "Aber auch hier zieht das Renommee unserer internationalen Professorenschaft und die perfekte Studienorganisation."

In die klinische Medizinerausbildung ("MediTUM") wollen 250 Medizinstudenten mit exzellentem Zwischenexamen aus dem gemeinsamen TUM/LMU-Grundstudium. "Das Klinikum rechts der Isar ist für viele das Traumziel, weil sie in kleinen Gruppen ihre individuellen Stärken entwickeln können," sagte der TU-Präsident heute im PresseClub.

Viele Bewerber geben an, dass es der exzellente Ruf der Hochschule und die damit verbundenen guten Berufsaussichten sind, weshalb sie unbedingt an die TUM wollen. Im Einklang damit ist der Andrang von außerbayerischen Abiturienten überdurchschnittlich gestiegen.

"Wer das strenge Auswahlverfahren bei uns auf sich nimmt, tritt nicht mit einem schlechten Abiturzeugnis oder mangelnder Motivation an, sondern bewusst in einer Bestenauswahl an," freut sich TU-Präsident Prof. Herrmann über die große Nachfrage. "Wir nehmen alle Bewerber, die nach Neigung und Begabung zu Profil und Niveau unserer Studienangebote passen - das ist der Schlüssel zum Studienerfolg. Das sind wir den Tüchtigen schuldig!"

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