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Zum Tode des Tübinger Archäologen Manfred Korfmann

12.08.2005 - (idw) Eberhard-Karls-Universität Tübingen

Der Tod des Tübinger Archäologen Prof. Dr. Manfred Korfmann, seit 1982 Professor für Ur- und Frühgeschichte an der Tübinger Universität und Leiter des Troia-Projekts, am gestrigen 11. August hat an der Universität Tübingen tiefe Trauer ausgelöst. "Die Universität Tübingen ist vom Tode Manfred Korfmann sehr betroffen und trauert um einen großen Gelehrten, dessen Lebenswerk sehr viel zum Ansehen der Universität beiträgt. Dass er so früh aus dem aktiven wissenschaftlichen Arbeiten gerissen wurde ist für die Wissenschaft und die Universität Tübingen ein nicht zu verschmerzender Verlust. Sein Lebenswerk wird fortwähren und nicht in Vergessenheit geraten", erklärte Universitätsrektor Eberhard Schaich.

Die Beisetzung Manfred Korfmanns findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Am Dienstag, dem 20. September 2005, findet um 11 Uhr eine Trauer- und Gedenkfeier für Manfred Korfmann in der evangelischen Moritzkirche in Ofterdingen statt.

Die Grabungen in Troia werden von dem 40-köpfigen Grabungsteam unter Leitung des stellvertretenden Grabungsleiters Dr. Peter Jablonka bis Ende August fortgesetzt. "Die Troia-Forschung soll weiterhin und nachhaltig mit dem Standort Tübingen verbunden bleiben", erklärte Universitätsrektor Eberhard Schaich. Über Einzelheiten werde zu gegebener Zeit zu sprechen sein.

Wie der Universität heute bekannt wurde, hat die türkische Stadt Canakkale, Provinzhauptstadt der Region um Troia, am 10. August, also einen Tag vor seinem Tod, Manfred Korfmann zum Ehrenbürger ernannt.

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